Simone, Ian und James sind tatsächlich Brüder. Zusammen mit ein paar Freunden spielen sie den aufregendsten Americana-Sound, den man im Augenblick hören kann. In jedem ihrer Songs erzählen die Felice Brothers seltsame Geschichten. Gelernt haben sie das von ihrem Großvater. Für Tracks kramt Simone eine alte Familiengeschichte hervor.In ihren Texten geht es fast immer um tragische Gestalten: um Huren, Mörder und Säufer. Für ihren Sound schöpfen sie ganz tief aus der amerikanischen Ursuppe und verrühren Folk, Bluegrass und Country. Das alles spielen sie mit einer dreisaitigen, verstimmten Fidel und einem Akkordeon. Vor allem aber mit Gefühl. Die Felice Brothers sehen sich in der Tradition des einfachen und ehrlichen Folk-Songs.
Die Felice Brothers sind nicht die einzigen, die das alte Amerika wiederentdecken. Americana-Sound ist auch bei Bands wie O’Death gerade angesagt. Ein kleiner Hype. Und damit das mit dem Muffeln auch klappt, geben sich die Brüder alle Mühe. Schon am Nachmittag üben sie sich im Kampftrinken. Ob sie allerdings stets so dicht sind, wie sie tun, sei mal dahingestellt. Simone jedenfalls bleibt erstmal schön antialkoholisch bei der Apfelschorle. Und um zu beweisen, dass man ihnen trauen kann, führen die Felice Brothers zu Beginn ihres Konzerts einen recht besoffenen Volkstanz auf. Aber auch wenn ihr Rausch vielleicht gespielt ist – der Sound der Brüder ist echt. Jetzt live in Tracks: die wilden Kerle aus den tiefen Wäldern: Die Felice Brothers
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Video
Der Clip "Roll on Arte"
AlbumTonight At The Arizona (2007) von The Felice Brothers
bei Loose Music







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