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Walk Like An Egyptian (Real Audio, 0'30")
It Don’t Mean A Thing (Real Audio, 0'30")
It’s Not Over(Real Audio, 0'30")Kennen gelernt haben sich die ehemaligen Burlesketänzerinnen und Modeschülerinnen von Vivienne Westwood am Londoner "Trinity College Of Music". Nachdem sie den französischen Animationsfilm „Das große Rennen von Belleville“ im Kino gesehen hatten, war die Idee geboren, ein flottes Jazz-Swing-Repertoire einzustudieren und als Gesangstrio im Stil der Sister Acts aufzutreten. Doch nicht nur musikalisch beweisen die Italo-Spanierin und Namensgeberin Marcella Puppini, die Irin Stephanie O’Brian und die Britin Kate Mullins großartiges Talent. Es sind vor allem ihre Live-Konzerte, die Entertainment pur sind. Von drei virtuosen Jazzmusikern begleitet laufen sie zur Höchstform auf und bieten eine mitreißende Show im Stil ihrer musikalischen Vorbilder, der Andrews und Boswell Sisters. Doch die Puppini Schwestern weigern sich vehement, in die Retro-Schublade gepresst zu werden. Mit ihren charmanten Swinginterpretationen des Pophits der Bangles, "Walk Like An Egyptian" sowie dem Soulsong "Spooky" beweisen sie sowohl Humor als auch musikalisches Können im Neuarrangieren von vertrauten Klassikern. Im Unterschied zu ihrem Debüt "Betcha Bottom Dollar" (s. CD-Tipps 14.11.06) finden sich neben Jazzstandards wie "It Don’t Mean A Thing If It Ain’t Got That Swing" auch zahlreiche Eigenkompositionen der charismatischen Vokalistinnen. Und zudem haben die drei allroundtalentierten Damen auch die Instrumente Akkordeon, Klavier und Violine für ihr Album persönlich eingespielt.
Keine Frage, The Puppini Sisters sind trotz Retro-Appeal musikalisch absolut hot und gehören Dank ihrer augenzwinkernden Selbstinszenierung zu den Jazz-Live-Acts, die man gesehen haben muss.
Tour:
22.03.2008 Berlin – Admiralspalast (im Rahmen des "Swing 'n Jive Easter Ballroom")
23.03.2008 Köln - Gloria
24.03.2008 Hamburg – Uebel & Gefährlich
25.03.2008 München – Muffathalle
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V.A. - "Waldecks’s Gramophone Vol. 1 – Swing & Champagne"
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Waldeck "Jerry Weintraub" (Real Audio, 1'00")Auch das Herz des österreichischen DJs Waldeck schlägt für den Swing der 20er und 30er Jahre, und inspiriert ihn zuweilen zu seinen Dancefloor-Jazz-Tracks. Auf seiner "Swing & Champagne" Kompilation vereint Waldeck nun neben absoluten Klassikern, wie zum Beispiel Django Reinhardts leichtfüßigen Ohrwurm "Coucou" oder "Première Idée D’Eddie", mit einem brillanten Basssolo des Jazzgitarristen, auch aktuelle Produktionen. Ob nun Waldeck selbst, Pink Martini oder Kormac, die DJs und Musiker kündigen die Rückkehr des Tanzsalons an, leicht modifiziert mit Beats und tiefen Bässen. Elektronik trifft Schellack! Als roter Faden durch fast ein Jahrhundert Jazzgeschichte dient ebenso die Maxime: "It Don’t Mean A Thing If It Ain’t Got That Swing".
Matthias Schneider







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