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Die Dokumentation "Siegen für den Sozialismus" zeigt, wie an der legendären Boxakademie von Havanna kleine Jungs zu Spitzenboxern ausgebildet werden. Kuba spielt eine herausragende Rolle im Boxsport. Bei den letzten sieben Olympischen Spielen haben Kubas Boxer 32 Medaillen errungen. Hartes körperliches Training und glühender Glaube an die kubanische Revolution sollen Neunjährige zu den Champions von morgen machen.
Frauen im Boxring sind immer noch eine Sensation. Doch nicht nur Laila Ali, Tochter von Muhammad Ali, und Weltmeisterin Susianna Kentikian sehen in diesem Sport eine Möglichkeit, sich selbst zu behaupten und Selbstbewusstsein zu gewinnen. Auch ganz normale junge Frauen aus unterschiedlichen Berufen kämpfen dafür, aggressiv sein zu dürfen und sich zu wehren. Das, was sie im Boxring lernen, wollen sie auch im Alltag anwenden - ohne Fäuste.
Um 20.40 Uhr
The Greatest
Spielfilm von Tom Gries und Monte Hellmann
ARTE/NDR, USA 1977, 97 Min.
Wiederholung am 15. Juni um 0.35 Uhr und am 17. um 14.55 Uhr
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Wenige Monate später tritt der umstrittene Boxer, inspiriert von Elija Muhammad und Malcolm X, der politisch-religiösen Organisation "Nation of Islam" bei und ändert seinen Namen in Muhammad Ali. Als er plötzlich von der Musterungsbehörde, die ihn zuvor abgewiesen hat, zum Militärdienst verpflichtet werden soll, lehnt er aus religiösen Gründen ab. Daraufhin wird ihm der Weltmeistertitel entzogen. Fast vier Jahre dauert der Rechtsstreit, bis der oberste Gerichtshof der USA das Handeln der Musterungsbehörde für illegal erklärt und Ali erlaubt, gegen den unbesiegten Schwergewichtler Joe Frazier anzutreten. Obwohl Frazier den 15 Runden dauernden Kampf gewinnt, ist es für Ali eine triumphale Rückkehr in den Ring. Mit 33 Jahren erobert er schließlich den Titel von George Foreman zurück.
Seine Frau Khalilah verlässt ihn wegen seiner Zuneigung zu Ruby Sanderson. Doch allen persönlichen Rückschläge zum Trotz, verteidigt Ali seinen Titel immer wieder erfolgreich und bleibt für viele "der Größte".
In der mitreißenden filmischen Biografie spielt Muhammad Ali sich selbst. Das Drehbuch basiert auf der Autobiografie "The Greatest: My Own Story".
Komponist Michael Masser und die Interpretin Linda Creed erhielten 1990 den ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers) Award für den Song "The Greatest Love of All".
Um 22.20 Uhr
Siegen für den Sozialismus
Kubas kleine Boxer
Dokumentation von Andrew Lang
ARTE/NDR, Großbritannien 2007, 43 Min.
Wiederholung am 27. Juni um 5.00 Uhr
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Dort werden sorgfältig ausgewählte Jungen ab dem zarten Alter von neun Jahren zu zukünftigen Olympiasiegern und Kämpfern im Boxring ausgebildet. Sie leben und trainieren in der Akademie und kennen nur ein Ziel: eines Tages olympisches Gold nach Hause zu bringen. Die Dokumentation begleitet die Jungen acht Monate lang beim Training, im Internat, beim harten Auswahlverfahren und der Vorbereitung auf das bis dahin größte Ereignis ihres Lebens: die nationalen kubanischen Boxmeisterschaften. Bei diesem spektakulären Turnier werden die antretenden Mannschaften nicht nur nach ihrem sportlichen Können, sondern auch nach ihrem Teamgeist und ihrem Revolutionseifer beurteilt.
Trotz ihrer Kraft und ihres Mutes sind die Jungen dennoch Kinder. Bei Niederlagen fließen Tränen, und der ein oder andere wird von Heimweh geplagt. Der Druck ist enorm: Trainer und Familien legen große Hoffnungen in die jungen Talente. Es geht ums wirtschaftliche Überleben und die Ehre der Revolution.
Die Dokumentation zeigt den Alltag dieser Kinder, die auf ihre Aufgabe als Fahnenträger des Sozialismus vorbereitet werden, und gewährt zugleich einen eindringlichen Blick in die kubanische Gesellschaft.
Um 23.10 Uhr
Frauen im Ring
Dokumentation von Till Lehmann und Elisa Mishto
ARTE/NDR, Deutschland 2007, 45 Min.
Wiederholung am 28. Juni um 3.50 Uhr
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So ähnlich wie Leah Fellstadt geht es vielen jungen Frauen in Europa. Immer mehr von ihnen beginnen, in Boxclubs zu trainieren, mit unterschiedlichen Motiven: Selbstverteidigung, sportliche Fitness oder einfach das olympische Prinzip, wie bei Nina Meinke.
Nina Meinke sieht im Boxen ihre körperliche und motorische Erfüllung. Die junge Frau hat sich vorgenommen, das Boxen bis in seine taktischen, psychologischen und spielerischen Formen zu ergründen.
Auch Ayla Yavuz aus Berlin-Neukölln formuliert selbstbewusst ihr großes Ziel. Die 16-jährige will Weltmeisterin werden und - knallhart auf Erfolg fixiert - viel Geld im Profi-Geschäft verdienen. Sie bereitet sich auf ihren ersten Kampf vor - gegen Nina Meinke.
Susianna Kentikian hat sich als Profi-Boxerin längst durchgesetzt. Die aus Armenien stammende 20-jährige ist zweifache Weltmeisterin und gilt in der Szene als Erbin der großen Regina Halmich. Susianna reflektiert über ihren steinigen Weg an die Weltspitze.
Die Dokumentation analysiert die unterschiedlichen Motive von boxenden Mädchen und Frauen. Deutlich wird die Faszination für diesen Kampfsport und warum sie sich ihm mit so viel Leidenschaft hingeben. Der Film zeigt Frauen, die täglich Boxhandschuhe anziehen und an ihrer Schlagkraft arbeiten. Die eine oder andere mit dem Ziel, sich auch im echten Kampf - Frau gegen Frau - zu behaupten.







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