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Montags bis freitags von 12.00 Uhr

> Die Top-Adressen > Woche 39: 24. bis 28. September 2007

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26/09/07

Tipps und Tricks aus CHIC

Die besten Tipps der Woche vom 24. bis 28. September 2007


  • "Porträt der Woche": Hippolyte Romain
Hippolyte Romain zieht es zwar oft nach China, seine Heimat aber ist und bleibt Paris. Für "Chic" führt er uns durch das Pariser Viertel Montmartre, wo er
geboren wurde und seine Kindheit verbrachte. Eine Exkursion fernab von allen Postkartenklischees, die dem Betrachter ein unerwartetes, authentisches Bild des
berühmten Stadtviertels vermittelt. Auf jeder Treppe und an jeder Straßenecke gibt es etwas zu entdecken, und mitten in Paris zeigen sich Orte des Friedens
und der Glückseligkeit.

Links:
Erfahren Sie mehr über Hippolyte Romain

Die Top-Adresse :
Hippolyte Romain hat uns in Paris den Montmatre-Museum gezeigt :
Musée de Montmartre - 12 rue Cortot 75018 Paris
 
Er bereitet eine Expo über die Welt des Zirkuses die dort Ende Oktober 2008 stattfinden soll.
 

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SENDUNG VOM 24. SEPTEMBER

  • Trend: Mach mal Dampf!
Dampfgegartes galt bislang als fade und spartanisch. Jetzt ist es schick! In Paris zum Beispiel bieten immer mehr Restaurants und sogar Fastfood-Lokale die
leichten und leckeren Gerichte an. Sie bestechen durch ihre ernährungstechnischen Qualitäten, ihre transparenten Farben, ihre angenehm weiche Textur und
zunehmend auch durch ihren feinen Geschmack. "Chic" enthüllt die Genüsse der Dampfgarküche, der sich mittlerweile viele Küchenchefs verschrieben haben.

Die Top-Adressen :
Restaurant Vapeur Gourmande - 49 rue Balard 75015 Paris
Restaurant « A toutes vapeurs » - 7 rue l’Isly 75008 Paris


  • Die kleine Geschichte des Panama-Huts
Man nennt ihn den Prinzen der Hüte. Dabei handelte es sich ursprünglich um einen simplen Strohhut, der aus den Blättern einer Zwergpalme, der Palmata Carludovica, geflochten wird. Der Hut wurde von den Indianern in der Gegend um Montecristi bis nach Jipijapa getragen. So heißen die Städte am Äquator, wo er hergestellt wurde und immer noch hergestellt wird. Den Erfolg brachte dem Panamahut ein einziger Mann. Es war Präsident Roosevelt persönlich, der ihn 1906 bei der Besichtigung der Bauarbeiten zum Panamakanal trug. Seitdem wurde der Hut zum Kultobjekt. Er schmückte eine ganz Reihe von Köpfen berühmter Leute, wie den von Chruschtschow und von Gustav dem Fünften von Schweden. Aber auch auf den Köpfen berühmter Künstler war er zu sehen, wie zum Beispiel auf dem von Orson Welles, Humphrey Bogart und vielen anderen. Es hat ihm nie an entsprechend reizvollen Köpfen gefehlt!

Link:
Eine Fotoreportage über die Herstellung des Panama-Hut


  • Hinter den Kulissen: Die Brüder Bouroullec

Auf den ersten Blick ähneln die Brüder Bouroullec ihrem diskreten, reservierten, fast bescheidenen Design. Wenn man aber genauer hinschaut, entdeckt man
hinter der Schlichtheit ihrer Möbel viel Humor und Witz. Für Arroganz und Geschwätzigkeit ist hier kein Platz. Für Großzügigkeit und Selbstlosigkeit schon,
denn die Formen, Farben und Materialien lassen dem Benutzer allen Spielraum, den er braucht. "Chic" präsentiert das altruistische Design der Brüder
Bouroullec.

Links:
Die Internetseite der Brüder Bouroullec

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SENDUNG VOM 25. SEPTEMBER

  • Trend: Molekularküche
"Chic" erzählt die Geschichte der Molekulargastronomie. Eines Tages begannen Physiker und Chemiker, einen Blick in die Kochtöpfe zu werfen. Nicht etwa, um
die Küche in ein lustfeindliches Labor zu verwandeln, sondern um zu untersuchen, was da so brodelt und kocht. Dabei haben sowohl Wissenschaft als auch
Kochkunst gewonnen: Erstere ist auch für Normalsterbliche appetitlicher und verdaulicher geworden, letztere wurde um neue Gerichte bereichert, die auf der
genauen Kenntnis der Zutaten und ihrer Verwandlung beruhen. Ein Wissen, das sich heute auch Amateurköche zunutze machen.

Link :
Molekulargastronomie

Bücher :
Paco Roncero's "Tapas. Die molekulare Küche im 21. Jahrhundert" Heel
Ferran Adria"elBulli Books" Hampp
ZeitWissen, Kalender Molekulares Kochen, Fotos: Walter Cimbal, Kreationen: Heiko Antoniewicz


  • Die kleine Geschichte des Blow-Chairs
Die Geschichte des Sessels ‚Blow’ beginnt im Jahre 1967 in Mailand. Dort wollen drei junge Architekten und Designer, D´Urbino, De Pas und Lomazzi, ein neues Design für die Jugend entwerfen. Sie denken dabei an Objekte und Möbel, die man in großen Mengen herstellen und zu moderaten Preisen anbieten kann. Dabei wenden sie die Druckluft-Technik an, eine echte Revolution. Als 1967 der Sessel ‚Blow’ die Fabrik verlässt, wird er zum Symbol einer neuen Generation. Durchsichtig, rosa oder gelb? Der aus drei Teilen bestehende Sessel ‚Blow’ wird aus dem Kunststoff PVC gefertigt. Aufgeblasen ist er leicht und einfach zu transportieren. Als multifunktionaler Sessel und Spiel-Objekt macht sich der Sessel ‚Blow’ überall, im Wohnzimmer wie im Garten, am Strand oder auf dem Wasser.

Link :
Die Website vom Möbelverleger Zanotta


  • Hinter den Kulissen: Ümit Ünal
Der türkische Stylist Ümit Ünal öffnet "Chic" die Türen seines Ateliers in Istanbuls Altstadt. Ünal läuft nicht den letzten Modetrends hinterher; er schöpft
seine Inspiration aus den vielen Büchern, die er gelesen hat, und aus den Filmen, die er sich tagtäglich ansieht. Mit seinen Stoffen erzählt er Geschichten,
die bis ins München der Jahrhundertwende, die griechische Mythologie oder die chinesische Zivilisation zurückreichen. Als Jugendlicher wollte er Archäologe
werden, heute kreiert er Kleider mit archäologischem Hintergrund. Seine avantgardistischen, kühnen und geistreichen Kreationen wurzeln tief in seiner
Familiengeschichte.


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SENDUNG VOM 26. SEPTEMBER

  • Trend: Explosive Cocktails
In den 80er Jahren musste ein Barmann mindestens tanzen und mit dem Shaker jonglieren können. Der Barkeeper des 21. Jahrhunderts ist wesentlich ruhiger.
Dafür sind seine Cocktails umso durchgeknallter! Ob süß oder sauer, dick- oder dünnflüssig, mit oder ohne Alkohol, klassisch oder ausgefallen - es gibt
tausendundeine Art, Cocktails zuzubereiten. Bestandsaufnahme eines abwechslungsreichen und wandlungsfähigen Getränks, bei dem jeder auf seinen Geschmack
kommt.

Die Top-Adressen:
Um einen Tee mit Tapioca-Perlen zu trinken gibt es nur die eine Adresse:
Zenzoo - 13, rue Chabanais 75002 Paris - 01 42 96 27 28

Um einen Cocktail-Kurs zu besuchen (jeden Dienstag Abend):
Drôle d’endroit pour une rencontre (DEPUR) - 46, rue de Caulaincourt 75018 Paris - 01 42 55 14 25

Um die aussergewöhnlichsten Cocktails in Paris zu triken:
Bar du Plaza Athénée - 25, avenue Montaigne 75008 Paris - 01 53 67 66 00


  • Die kleine Geschichte der Leica
Henri Cartier-Bression, der französische Vater des Fotojournalismus, sagte, dass er ohne die Leica niemals Fotograf geworden wäre. Man muss betonen, dass die Leica der erste Fotoapparat war, der mit dem 35mm-Film arbeitete. Optik und Mechanik sind präzise und von sehr hoher Qualität. Die Leica wiegt nur 377 Gramm und erlaubt somit den Fotografen, mit ihr eine Einheit zu bilden und nahezu unbemerkt zu arbeiten. Die erste Leica stammt aus dem Jahr 1925. Ihr Erfinder war ein junger deutscher Mechaniker namens Oskar Barnack. Er hatte dermaßen die Nase voll, immer sein ganzes Material, das mehr als zehn Kilo wog, mit sich herumzuschleppen, dass er sich an die Arbeit machte und eine Kleinbildkamera erfand. Als die Leica dann 1925 auf der Leipziger Messe präsentiert wurde, nannte man sie „Lilliputkamera“. Ihr Erfolg stellte sich schnell ein, im Jahr 1927 produzierte die Firma  tausend Kameras und 1933 schon hunderttausend. Elegant, diskret, stabil, handlich und zuverlässig – die Leica reiste rund um die Welt. In allen Kriegen haben die Reporter mit ihr gearbeitet, aber es wurden auch die schönsten Mannequins mit ihr fotografiert. Ob schwarz lackiert, vernickelt, verchromt oder matt – das Zitat, welches am besten diesen Apparat beschreibt, kommt von Jeanloup Sieff, Modephotograph. Ich zitiere: „Die Leica hat die unzerstörbare Robustheit eines Jeeps und den zeitlosen Chic eines Aston Martin.“ Leica setzt sich zusammen aus „Leitz“ und „Camera“. „Leitz“ ist der Familienname von Ernst Leitz, Leiter der optischen Werke, wo die Leica entwickelt wurde.

Links :
Die Internetseite von Leica


  • Hinter den Kulissen: Das Designerduo Autoban
In Istanbul kennt man die Meisterwerke des osmanischen Reichs, die Pracht von Byzanz und die glanzvollen Spuren des Christentums. Weniger bekannt ist das
moderne Istanbul, das nun auch das Design für sich entdeckt. Seit einigen Jahren wandelt sich das Gesicht der Stadt. Das Designerduo Autoban hat dabei
kräftig mitgeholfen. "Chic" stellt ihre Agentur vor, die Cafés, Restaurants und Wohnhäuser mit innovativen Möbeln und Objekten aufpeppt und dabei die
Authentizität der Orte wahrt.

Link :
Die Internetseite der Agentur Autoban


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SENDUNG VOM 27. SEPTEMBER

  • Trend: Botschaftsdesign in Berlin
Klassisch, streng und Grau in Grau: So stellt man sich Botschaftsgebäude vor. Heute jedoch entwerfen Star-Architekten moderne und spektakuläre Bauten für
diplomatische Vertretungen - und die große Baustelle Berlin spielt wieder einmal die Vorreiterrolle. Seit dem Mauerfall schossen hier einige erstaunliche
Gebäude aus dem Boden. Am gewagtesten sind die Botschaften Englands, Hollands und Finnlands: Sie setzen auf Transparenz, Farbe und Humor. "Chic" führt von
Kanzlei zu Kanzlei.

Links :
Die Internetseite der Agentur OMA von Rem Koolhaas

Die Internetseite von Wilford Schupp Architekten


  • Die kleine Geschichte der Feige
Ob Sultanfeige, Pastiliere oder die Runde aus Bordeaux, …es gibt über 700 verschiedene Sorten von Feigen. Die beiden bekanntesten sind die violette und die weiße Feige, die in Wirklichkeit allerdings ganz grün ist. Der Baum, an dem die Feigen wachsen, ist den mediterranen Völkern heilig und wird von ihnen verehrt. Alles ist gut an der Feige und ihrem Baum, ihren weißen Saft verwendete man, um das Fleisch darin zart werden zu lassen, aber auch um Wunden zu versorgen. Ihre Haut ist zart und flaumig und ihr körniges Fruchtfleisch ganz aromatisch. Man aß sie früher frisch oder trocknete sie, um sie aufbewahren und transportieren zu können. Man hat sogar Zucker aus ihr gewonnen. Ob als Konfitüre, süß oder auch salzig, es gibt tausend Arten sie zu genießen.

Link:
Feigen aus der Provence und Produkte die auf Feigen basieren
Am Anfang war die Feige...


  • Hinter den Kulissen: Davide Oldani
Ein Mailand-Besuch sollte unbedingt auch ins Restaurant von Davide Oldani führen, das feinste Küche zu kleinsten Preisen bietet. Das Geheimnis? Große
kulinarische Kultur, solides Handwerk, sicherer Geschmack - und das alles in ungezwungener Atmosphäre. "Chic" war dort.

Die Top-Adresse:
D’O - S. Pietro all'Olmo-Cornaredo, via Magenta 18

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SENDUNG VOM 28. SEPTEMBER

  • Hinter den Kulissen: Das Restaurant von Nadia Santini
Der Ort ähnelt einer prachtvollen italienischen Privatwohnung. Die Hausherrin ist eine der wenigen Frauen, die drei Michelin-Sterne ergattern konnte. Das
Restaurant von Nadia Santini liegt mitten in einem Naturschutzgebiet in der Po-Ebene und zieht Feinschmecker aus aller Welt an. Geboten wird hier Kochkunst
mit Familientradition: Gaumenfreuden, die von der Großmutter an die Enkelkinder weitergegeben wurden, und die auch den Geist erfreuen.

Die Top-Adresse:
Dal Pescalore - Riserva del Parco – Runate, Canneto S/O, I-46013 Mantova (Lombardia)


  • Trend: Mailand oder das Design von morgen
Wer sich für Design interessiert, darf die Mailänder Möbelmesse nicht verpassen. Hier kann man alle Trends von morgen bestaunen, sei es Luftiges,
Rüschig-Barockes, Zen, Hightech oder Erotik. Hauptsache, nicht Nullachtfünfzehn! Das Mailänder Design liebäugelt mit Mode, Glamour und Sensation. "Chic"
streift über das Messegelände, wo es für jeden wagemutigen Besucher etwas gibt - falls sein Geldbeutel es erlaubt.

Link:
Die internationale Mailänder Möbel-Messe


  • Kreationen mit... Mozzarella
Er ist rund, feucht, weich und weiß und kommt aus Italien: der Mozzarella. Die Italiener haben den Frischkäse aus Büffelmilch erfunden, Franzosen und
Deutsche sind verrückt danach und essen ihn am liebsten mit Tomaten und einem Hauch Olivenöl. Köstlich - aber langsam auch etwas langweilig. Deshalb hat
"Chic" den jungen Küchenchef Gaël Orieux nach neuen Mozzarella-Ideen gefragt. Eine Herausforderung, die er gerne annahm.


  • Hinter den Kulissen: Das Hotel Straf
Mitten in Mailand, nur einen Katzensprung von Scala und Duomo entfernt, liegt eine Villa aus dem 19. Jahrhundert. Hinter ihrer Neorenaissance-Fassade
verbirgt sich das moderne Hotel Straf. Entworfen wurde es von dem Innenarchitekten und Modeschöpfer Vincenzo de Cotiis. Mit einem eklektischen Mix aus
verschiedenen Materialien, Farben und Techniken hat er eine luxuriöse, opulente und erholsame Welt geschaffen, in der Modernität und Sinnlichkeit miteinander
harmonieren.

Die Top-Adresse:
Hotel Straf - Via San Raffaele 3, 20121 Milan

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Montag bis Freitag, 12.35 Uhr bis 13.05 Uhr
Samstag um 12.30 Uhr

CHIC
Europäisches Lifestyle-Magazin, ARTE
Chefredaktion: Catherine Heuzé
Koproduktion: ARTE France, 2P2L
Frankreich, 26 Min.
Moderation: Valeria Risi

Texte der “Kleinen Geschichte” © Anne-Sophie Levy Chambon

Erstellt: 21-09-07
Letzte Änderung: 26-09-07