Montag, den 12. Oktober 2009
Trendy fishing
Ist Angeln passé? Keineswegs! Tatsächlich ist Angeln der zweitliebste Sport der Franzosen und zieht mit neuen Praktiken auch neue Generationen und Zielgruppen an: Immer mehr Städter, Umweltbewusste und (!) Frauen greifen inzwischen regelmäßig zur Angelrute.
- Link:
Die Phantasiewelt von Fred Sathal
Die Designerin, Plastikerin und Performerin Fred Sathal ist so vielseitig, dass sie sich in keine Schublade stecken lässt. Ihre Werke - heute ein paillettenbesticktes Kleid, morgen eine "Himmelshütte" - zeugen von ihrem impulsiven, extrem kreativen Temperament. 2009 feiert sie ihr 20-jähriges Berufsjubiläum. Derzeit stellt sie im Modemuseum ihrer Heimatstadt Marseille ihre wichtigsten Werke aus. "Chic" führt durch die entrückte und von Naturwerkstoffen geprägte Welt der Fred Sathal.
- Die Top-Adressen in Marseille :
11 la canebière, 13001 Marseille
Tel : 00 33 (0)4 96 17 06 00
Das FRAC-PACA
1, place Francis Chirat, 13002 Marseille
T. 04 91 91 27 55
- Buch-Tipp:
ISBN-10: 2849951323
ISBN-13: 978-2849951323
Die Kleine Geschichte des Armenischen Papiers
Das sogenannte "Armenische Papier" wurde vor über 120 Jahren in Frankreich erfunden: Der Pariser Apotheker Henri Rivier arbeitete in seinem Atelier in Montrouge bei Paris an einem Raumdeo. Dafür brachte ihm sein Partner Auguste Ponsot aus Armenien Benzoe mit, das wohlriechende Harz des hauptsächlich in Ostasien beheimateten Storaxbaums, das dort zum Parfümieren und Desinfizieren der Häuser verwendet wurde. Bis heute ist das Armenische Papier wegen seines dezenten und angenehmen, leicht vanilligen Dufts beliebt. Es besticht durch Originalität und nostalgischen Charme, ist nicht teuer und zudem umweltfreundlich. Daran liegt es wohl, dass seine Produktion in den letzten 15 Jahren beträchtlich gestiegen ist. Dennoch wird es nach wie vor in einem Familienunternehmen nach einem seit 1885 fast unverändert gebliebenen Verfahren hergestellt.
2007 verlieh der armenischstämmige Pariser Parfümeur Francis Kurkdjian dem Armenischen Papier einen neuen Duft. Auch das Heftchen erhielt ein neues Design. Diese Sonderauflage kam so gut an, dass eine dritte Duftnote bereits in Vorbereitung sein soll.
- Link :
Tapasdesign
Es ist Ihnen bestimmt auch schon aufgefallen: Tapas gibt es immer nur im Plural. Wahrscheinlich, weil es unmöglich ist, sich auf eine Portion der köstlichen Appetithäppchen zu beschränken. Tapas gehören zur spanischen Küchentradition, gehen jedoch mit der Zeit! Die klassischen Varianten sind zwar auch schon unwiderstehlich, aber jetzt hat sie eine Handvoll Madrider Küchenchefs neu interpretiert. Das Ergebnis ist ein sündiger Genuss!
- Die Top-Adressen in Madrid :
Der Chef Paco Roncero leitet das Restaurant En estado puro
Plaza Cánovas Del Castillo 4
28014 Madrid, Spain
+34 913 302 400
Quique Dacosta leitet das Restaurant Sula
Jorge Juan 33
28001 Madrid, Spain
+34 917 816 197
Ole Lola
San Mateo 28, Madrid
+ 34 913 106 6695
Art-Hotels in Europa
"Chic" liefert jede Woche Tipps für originelle Shopping-Adressen, interessante Restaurants, versteckte Paradiese u. a.
Was würden Sie davon halten, umgeben von Kunst in Morpheus' Armen zu ruhen? Die gute Nachricht ist: Sie brauchen sich dafür nicht über Nacht in ein Museum einschließen zu lassen. "Chic" stellt Art-Hotels von Paris über Kopenhagen bis Berlin vor, die Farbe und Kultur in Ihre nächsten Wochenend-Trips bringen.
- Die Top-Adressen :
23, avenue Junot - 75018 - Paris
Fon: 00 33 (0)1 53 41 81 40
Hotel Fox
Jarmers Plads 3
DK-1551 København K
Fon: 00 45 3313 3000
Propeller Island City Lodge
Albrecht Achilles Str. 58
10709 Berlin
Hôtel des Académies et des arts
15 rue de la Grande Chaumiere
75006 paris
Fon: 01 43 26 66 44
Kreationen mit Erbsen, von Eric Fréchon
Eric Fréchon, der Dreisternekoch des renommierten Pariser Restaurants "Le Bristol", überwand für "Chic" ein Kindheitstrauma - Erbsen. Als waschechter Normanne nahm er sich einen Klassiker der britischen Küche vor, den er auf seine Weise neu kreierte: Feine Erbsensuppe mit Minze. Köstlich!
- Die Top-Adresse in Paris :
112, rue du Fbg saint-Honoré
75008 Paris
00 33 (01) 53 43 43 00
Dienstag, den 13. Oktober 2009
Hallensporttrends
Wer sich sportlich betätigen und ins Schwitzen geraten will, muss sich heute nicht mehr in einer klassischen Sporthalle abrackern. Er kann neue, maßgeschneiderte "Low-cost"-Angebote nutzen.
- Links:
Um die Methode von Les Mills zu probieren
- Die Top-Adresse:
83 avenue de Neuilly
94120 Fontenay-sous-Bois
France
Clemens Weisshaar : Digitales Design
Wenn Industriedesign und Digitalkunst sich begegnen ... dann hat womöglich der auf multidisziplinäre Aktivitäten spezialisierte Designer Clemens Weisshaar seine Hand im Spiel. Nach dreijähriger Tätigkeit als Assistent von Konstantin Grcic gründete er 2000 sein erstes Design-Büro. Sein Ansatz ist ebenso persönlich wie futuristisch, er verbindet herkömmliche Produktionsmethoden mit neuesten technologischen Raffinessen. Seine Arbeiten sind reproduzierbare Einzelkreationen. "Chic" traf Weisshaar in seinem Münchner Büro.
- Links:
„Die kleine Geschichte“ des Bics
Vor knapp 60 Jahren trat der "Bic"-Kugelschreiber seinen weltweiten Siegeszug an und meldet heute die stolze Verkaufszahl von 100 Milliarden Stück. Der röhrenförmige Kugelschreiber mit der farbigen Kappe hat sein klassisches Design um keinen Deut verändert.
- Links:
In Frankreich gehören die BIC-Gegenstände zum Alltag
Die alte BIC-Stifte lassen sich prima wiederverwerten ! Das spanische Design-Studio Enpieza hat sie in Hängelampen umgesetzt
Von Cocktails und Zaubertränken
Dinkel-Shot, blass-lila Mais-Cocktail oder "Flora-Drink" - das wird in den Bars neuen Stils serviert. Ihre Spezialität sind Mixturen mit geheimnisvollen exotischen Namen und fremden Aromen. Aber was steckt genauer dahinter, und wie harmlos sind sie?
- Die Top-Adressen in Paris:
Pousse-pousse
Adresse : 7, rue Notre-Dame de Lorette - 75009 Paris
Tel. 00 33 (0)1 53 16 10 81
Um ein waschechtes Indianer Cocktail zu genießen:
Totum
Adresse : 23, rue des Vinaigriers - 75010 Paris
00 33 (0) 1 42 01 03 44
Ein kleines Blumen-Cocktail gefällig ?
Artisan Nature
Adresse : 123, rue Saint-Maur - 75011 Paris
00 33 (0)1 43 38 50 03
„Street Style„: Abgedreht und ausgeflippt
Die Briten haben einfach ein Händchen dafür: Es gelingt ihnen wie sonst niemandem, Modespleens und Tradition zu kombinieren und originelle Looks zu kreieren. Tatsächlich sieht man in London die schrägsten und exzentrischsten Outfits Europas, mit Kleidern vom Flohmarkt, Pelzen, gewagten Farb- und Stilkombinationen. Unser Modeexperte Jérôme Gautier schlenderte durch die Straßen der britischen Hauptstadt, um die Codices der "very british" ausgeflippten Mode zu entschlüsseln.
- Link:
„Kreationen mit...“ Brokkoli, von J. F. Rouquette
"Mit beiden Beinen in der Region verankert" - so beschreibt Jean-François Rouquette seine Küche. Was den Guide Michelin nicht davon abhielt, Rouquettes Restaurant "Pur'Grill" (dem Hotelrestaurant des Park Hyatt an der Place Vendôme in Paris) einen Stern zu verleihen. Idee des Chefs: Die Küche ist zum Speisesaal hin offen. Heute stellt Rouquette ein zu Unrecht unterschätztes Gemüse in den Mittelpunkt: den Brokkoli.
- Die Top-Adresse:
Pur’Grill
Hôtel Park Hyatt Vendôme
5, rue de la Paix, 75002 PARIS
Fon: 00 33 (0)1 58 71 12 34
Mittwoch, den 14. Oktober 2009
Conceptstores um die Ecke
Der hektische Tagesablauf vieler erwerbstätiger Pariserinnen lässt sich schlecht mit den Öffnungszeiten von Supermärkten vereinbaren. Seit 2005 haben es verschiedene Handelsmarken dem Vorreiter Monoprix gleichgetan und eröffnen kleine "Nachbarschafts"-Supermärkte mit langen Öffnungszeiten und Catering-Angebot. Das Konzept ist eine geschickte Mischung aus Discount und Qualität, treibt jedoch "Tante-Emma-Läden" im Wohnviertel in den Ruin.
Kunst gestrickt
Häkeln ist wieder in! Mit ihren witzigen, intelligenten Entwürfen haben junge Modedesignerinnen Omas alte Handarbeit wieder salonfähig gemacht. Inzwischen haben sich auch Künstler und Designer der Häkelnadeln bemächtigt. "Chic" stellt die eigenwilligen Kreationen von Aurélie Mathigot und Pierre Bernard vor.
- Links:
Die offizielle Webseite Pierre Bernards
Und für ein modisches Häkeln
„Die kleine Geschichte“ des VW-Käfers
1934 erhielt Ingenieur Ferdinand Porsche von Hitler den Auftrag, den Prototyp eines Automobils zu konstruieren". Bereits 1936 fuhren die ersten Testwagen, "KdF" genannt. Denn das Auto für die Massen sollte unter der Federführung der nationalsozialistischen Organisation "Kraft durch Freude" gebaut werden, die das Ziel hatte, die Deutschen mit harmlosen Vergnügungen für das Regime zu gewinnen. Die Serienproduktion des "Volkswagens" wurde mit großem Propagandaaufwand in Szene gesetzt. Doch vom Auto selbst hatten die Massen nichts. Wegen der anstehenden Kriegsvorbereitungen rollten nur wenige Wagen vom Band. Absoluten Vorrang hatte nun der Bau von Militärfahrzeugen. Auf den vom Krieg zerstörten Straßen schrieb der robuste, unverwüstliche Volkswagen dann allerdings Nachkriegsgeschichte. Er wurde zum Symbol des Wirtschaftswunders. Wegen seiner runden Formen wurde er in den 60er-Jahren, obwohl technisch veraltet, zum beliebten Fahrzeug der jungen Generation. Sie taufte ihn liebevoll "Käfer". In Großbritannien hieß er "Beetle", in Spanien "Escarabajo" und in Frankreich "Cox". Bis zum letzten Modell, das 1978 die Fabrikhallen verließ, wurde das Gehäuse des Käfers mehrfach umgearbeitet. Doch gerade sein altmodisches Äußeres macht den Wagen weiter beliebt. Davon zeugen die insgesamt 23 Millionen Käfer, die überall in die Welt ausschwärmten.
Chris Kabel : Unikate für den Alltag
Die Niederlande sind für ihr Design bekannt. Zu den Nachwuchstalenten aus der Designerschmiede von Eindhoven gehört Chris Kabel, dessen Gegenstände und Projekte auch "Chic" aufgefallen sind.
- Link :
Ein Wochenende in Nizza
Das von "Chic" zusammengestellte Nizza-Wochenende ist ein Traum! Nach einer Nacht im Hi Hôtel lädt die Boutique der Designerin Stéphanie Marin zum Shoppen ein. Verwöhnen lassen kann man sich anschließend von Chefkoch Jouni Tormanen.
- Die Top-Adressen :
Palais de la Réserve
60, bd Franck Pilatte
06300 Nice
Hi hotel
3, avenue des Fleurs
06000 Nice
- Links:
Mehr Infos über den Chef Jouni Törmänen
„Kreationen mit“ Datteln, von Guy Martin
Seit 1991 schaltet und waltet der Zweisternekoch und Autodidakt Guy Martin in dem alteingesessenen Pariser Restaurant " Le Grand Véfour" unter den Arkaden des Palais Royal. Für uns lüftet er die Geheimnisse seiner Dattel-Kreation.
- Die Top-Adresse :
Le Grand Véfour
17 rue de Beaujolais
75001 Paris
Donnerstag, den 15. Oktober 2009
Blumig hip
Selbst die schönen duftigen Gewächse sind den Launen der Mode unterworfen. Ist Ihnen beispielsweise aufgefallen, dass seit den 90er Jahren Orchideen der Kassenschlager sind? Welche anderen Blumen kommen an? Warum ist die eine oder andere Blumenart plötzlich angesagt? Wer sind die Trendsetter? Modebewusste Floristen, Trend Hunter oder die Teilnehmer von Livestyle-Kursen?
Die Top-Adresse in Paris:
La Galerie Végétale à Paris
http://lagalerievegetale.com/
29, rue des Vinaigriers
75010 Paris
Fon: 00 33 (0)1 40 37 07 16
Buch-Tipps :
Newlands : Astromorphorganique, Jacques Castagne, Daniel Mettoudi, éd. Stichting Kunstboek BVBA (2007)
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41tosKl-b1L._SL160_AA115_.jpg
ISBN-10: 905856214X
Växjö : Vorreiter für Ökologie
Das schwedische Ökodorf Vaxjö ist ein Modellprojekt für konsequent gelebte Ökologie. "Chic" besuchte diesen in Europa einzigartigen Mikrokosmos.
„Die kleine Geschichte“ des Kimonos
Wie konnte dieser japanische Klassiker die Welt erobern und die Zeiten überdauern?
Der Kimono ist in Japan seit dem 17. Jahrhundert bekannt. "Kimono" bedeutet "auf den Schultern getragen", denn diesen Körperteil soll er hervorheben. Der Kimono betont den Hals, eine erogene Zone par excellence, und wird von einem in Blumen- oder Schmetterlingsform geknoteten Gürtel namens "Obi" zusammengehalten. Mitte des 19. Jahrhunderts trat der Inselstaat Japan aus seiner Isolation heraus, und die japanische Kunst gewann großen Einfluss in Europa ("Japonismus", unter anderen bei Van Gogh.). Damals passte sich der bis dahin unveränderte Kimono dem westlichen Kleidungsstil an. Heute wird der Kimono in Japan immer noch bei besonderen Gelegenheiten getragen. Man findet ihn dort in Nobel-Kaufhäusern ebenso wie auf dem Flohmarkt. Letzteres ist in Japan geradezu revolutionär, denn früher war es unvorstellbar, einen getragenen Kimono zu tragen. Doch im Zuge der Vintage-Nachfrage hat auch eine "Kimonomania" eingesetzt. In Europa interessiert man sich sowohl für alte Kimonos als auch für die Umwandlung und Verjüngung des Klassikers. So gründete der Designer Martin Brem ein Label für Mode im japanischen Stil, bei dem beispielsweise Schals und Röcke aus Kimonostoffen gefertigt werden.
- Links:
Alle Kreationen von Sai-so
Das Kostümmuseum in Tokyo
- Buch-Tipps:
ISBN-10: 3896604929
ISBN-13: 978-3896604927
Tee im Abendland
Tee galt für die Europäer lange Zeit als rein asiatisches Getränk. Auch heute haftet dem Tee noch etwas exotisch Faszinierendes an, das zum Beispiel in speziellen Teesalons mit zahlreichen Sorten und bei Teeritualen zum Ausdruck kommt. Die Europäer durchsetzten den Schwarztee mit zahlreichen Aromen. Heute besinnt man sich auf das traditionsreiche Getränk, verarbeitet und konsumiert es anders. In Frankreich integrieren Köche und Konditor Tee in ihre Kreationen, zahlreiche Lokale führen eine Teekarte, und in den USA gibt es heute schon professionelle Tee-Sommeliers. "Chic" befasste sich mit der "westlichen" Art des Teetrinkens.
- Die Top-Adressen in Paris:
Adresse :129, rue du château 75014 Paris
01 43 27 32 56
Um die feinsten Tee-Sorten zu kosten:
L’atelier des sens
Adresse : 40, rue Sedaine -75011 Paris
Tél : 00 33 (0)1 40 21 08 50
- Link:
- Buch-Tipps:
ISBN-10: 270060539X
ISBN-13: 978-2700605396
Hotels mit Charme in Marokko
Die wöchentliche Empfehlung in "Chic" für originelle Shopping-Adressen, interessante Restaurants, versteckte Paradiese u. v. m. Diesmal nimmt "Chic" Kurs auf Marrakesch und stellt Romantik-Hotels im echten marokkanischen Stil vor. Eine Reise ins Herzen der Exotik, mit typischen Riads und Hotels wie aus Tausendundeiner Nacht. Hier finden Sie garantiert die Inspiration für Ihren nächsten Kurzurlaub.
- Die Top-Adressen in Marokko :
11 Rue du Riad Sultan
Tanger, Maroc
Fon: 00 212 (0) 6 61 22 81 40
Das Riad von Mohamed Feddal in Marrakech
Le Bled
Douar Coucou
Oasis Hassan II Taseltant
Marrakech
Maroc
Fon : 00 212 24385939
Das Riad von Hassan Hajjaj in Marrakech :
Riad Yima
52 derb aajane rahba lakdima medina
Marrakech
Maroc
Fon: 00 212 (0) 5 24 39 19 87
« Was tun mit... » / Champignons, von Pierre Gagnaire
Bereits die Griechen und Römer betrachteten Champignons als Delikatesse. Sie züchteten sie auf Feigenbaumstümpfen, die mit einer Schicht aus Asche und Mist bedeckt wurden. Diese Methode wurde in Frankreich unter Ludwig XIV., an dessen Hofe der Feld- und Wiesenchampignon ebenfalls als Leckerbissen galt, modernisiert. 1810 kam schließlich ein Gärtner auf die Idee, in Steinbrüchen nahe Paris eine groß angelegte Champignonzucht zu betreiben. Heute werden Champignons in kontrollierten "Kulturräumen" auf fermentiertem Pferdemist gezüchtet. Zuchtchampignons sind ganzjährig erhältlich. Chefkoch Pierre Gagnaire zeigt in "Chic", was man aus Champignons zaubern kann.
- Die Top-Adresse in Paris:
Restaurant Pierre Gagnaire
6, rue Balzac - 75008 Paris
Freitag, den 16. Oktober – BEST OF
Trendy fishing
Ist Angeln passé? Keineswegs! Tatsächlich ist Angeln der zweitliebste Sport der Franzosen und zieht mit neuen Praktiken auch neue Generationen und Zielgruppen an: Immer mehr Städter, Umweltbewusste und (!) Frauen greifen inzwischen regelmäßig zur Angelrute.
- Link:
„Die kleine Geschichte“ des VW-Käfers
1934 erhielt Ingenieur Ferdinand Porsche von Hitler den Auftrag, den Prototyp eines Automobils zu konstruieren". Bereits 1936 fuhren die ersten Testwagen, "KdF" genannt. Denn das Auto für die Massen sollte unter der Federführung der nationalsozialistischen Organisation "Kraft durch Freude" gebaut werden, die das Ziel hatte, die Deutschen mit harmlosen Vergnügungen für das Regime zu gewinnen. Die Serienproduktion des "Volkswagens" wurde mit großem Propagandaaufwand in Szene gesetzt. Doch vom Auto selbst hatten die Massen nichts. Wegen der anstehenden Kriegsvorbereitungen rollten nur wenige Wagen vom Band. Absoluten Vorrang hatte nun der Bau von Militärfahrzeugen. Auf den vom Krieg zerstörten Straßen schrieb der robuste, unverwüstliche Volkswagen dann allerdings Nachkriegsgeschichte. Er wurde zum Symbol des Wirtschaftswunders. Wegen seiner runden Formen wurde er in den 60er-Jahren, obwohl technisch veraltet, zum beliebten Fahrzeug der jungen Generation. Sie taufte ihn liebevoll "Käfer". In Großbritannien hieß er "Beetle", in Spanien "Escarabajo" und in Frankreich "Cox". Bis zum letzten Modell, das 1978 die Fabrikhallen verließ, wurde das Gehäuse des Käfers mehrfach umgearbeitet. Doch gerade sein altmodisches Äußeres macht den Wagen weiter beliebt. Davon zeugen die insgesamt 23 Millionen Käfer, die überall in die Welt ausschwärmten.
Clemens Weisshaar : Digitales Design
Wenn Industriedesign und Digitalkunst sich begegnen ... dann hat womöglich der auf multidisziplinäre Aktivitäten spezialisierte Designer Clemens Weisshaar seine Hand im Spiel. Nach dreijähriger Tätigkeit als Assistent von Konstantin Grcic gründete er 2000 sein erstes Design-Büro. Sein Ansatz ist ebenso persönlich wie futuristisch, er verbindet herkömmliche Produktionsmethoden mit neuesten technologischen Raffinessen. Seine Arbeiten sind reproduzierbare Einzelkreationen. "Chic" traf Weisshaar in seinem Münchner Büro.
- Links:
„Street Style„: Abgedreht und ausgeflippt
Die Briten haben einfach ein Händchen dafür: Es gelingt ihnen wie sonst niemandem, Modespleens und Tradition zu kombinieren und originelle Looks zu kreieren. Tatsächlich sieht man in London die schrägsten und exzentrischsten Outfits Europas, mit Kleidern vom Flohmarkt, Pelzen, gewagten Farb- und Stilkombinationen. Unser Modeexperte Jérôme Gautier schlenderte durch die Straßen der britischen Hauptstadt, um die Codices der "very british" ausgeflippten Mode zu entschlüsseln.
- Link:
Kreationen mit Erbsen, von Eric Fréchon
Eric Fréchon, der Dreisternekoch des renommierten Pariser Restaurants "Le Bristol", überwand für "Chic" ein Kindheitstrauma - Erbsen. Als waschechter Normanne nahm er sich einen Klassiker der britischen Küche vor, den er auf seine Weise neu kreierte: Feine Erbsensuppe mit Minze. Köstlich!
- Die Top-Adresse in Paris :
112, rue du Fbg saint-Honoré
75008 Paris
00 33 (01) 53 43 43 00







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