Als Darryl Virostko noch klein war, nannten ihn alle "The Flea", die Laus, weil er so mickrig aussah. Seit 15 Jahren ist er der Überflieger im Hi-Surfing, und je höher die Welle, desto besser. Meist trifft man ihn auf dem Parkplatz der Steamer Lane, dem Strand, an dem er seine erste Bekanntschaft mit den Wellen machte. Hier macht eine Gang von der West Side die Ansage. Sie sind die Extrem-Surfer von Santa Cruz.
Die Surfkultur ist Mitte der 50-er Jahre die erste Jugendbewegung, die nichts mit der Arbeitswelt am Brett hat. Entsprechende Beach-Movies, akustisch unterstützt von Surf-Songs, machen klar, dass es bei dieser Bewegung um Körperkult, Sex und Parties geht. Als der Trend in den 30ern von Hawaii nach Santa Cruz bei San Francisco überschwappte, spülte er auch das erste Surfer-Idol an Land: The Duke. Der Freund von Charlie Chaplin und John Wayne suchte den ultimativen Challenge: die Welle. Seit 70 Jahren ist Santa Cruz das Mekka der Surfer. Es gibt ein Surf-Museum, rund 50 Surf-Läden, und von den 55.000 Einwohnern der Stadt schwören 8.000 auf das Brett. Duke hat gute Arbeit geleistet: mittlerweile dreht sich alles in dieser Stadt um den Fun-Sport, und für die Bewohner ist er ein Teil ihres Lebens.
Die Surfkultur ist Mitte der 50-er Jahre die erste Jugendbewegung, die nichts mit der Arbeitswelt am Brett hat. Entsprechende Beach-Movies, akustisch unterstützt von Surf-Songs, machen klar, dass es bei dieser Bewegung um Körperkult, Sex und Parties geht. Als der Trend in den 30ern von Hawaii nach Santa Cruz bei San Francisco überschwappte, spülte er auch das erste Surfer-Idol an Land: The Duke. Der Freund von Charlie Chaplin und John Wayne suchte den ultimativen Challenge: die Welle. Seit 70 Jahren ist Santa Cruz das Mekka der Surfer. Es gibt ein Surf-Museum, rund 50 Surf-Läden, und von den 55.000 Einwohnern der Stadt schwören 8.000 auf das Brett. Duke hat gute Arbeit geleistet: mittlerweile dreht sich alles in dieser Stadt um den Fun-Sport, und für die Bewohner ist er ein Teil ihres Lebens.
Jeff Clark hat sich 1975 als erster an Maverick herangewagt. Damals war er 17. Er baute sich ein Brett, genau abgestimmt auf dieses Wellenmonster, das mit 80 Stundenkilometer voranwalzt. Heute hat Jeff einen Surf-Shop genau gegenüber von Maverick. Anderthalb Jahrzehnte war er der einzige Bezwinger der Riesenwelle, inzwischen ist er ein Mythos. Was wäre die Surf-Revolution ohne die Technik? Um Surfer aus dem Gebiet der Riesenwellen wieder herauszuschleppen, kam die Erfindung des Jet-Ski gelegen. Mit dem Wassermotorrad war nun auch das Tow-in möglich: der Fahrer bringt den Surfer zur Welle und holt ihn bei Gefahr wieder heraus. Laird Hamilton aus Hawaii benutzt schon seit 94 das Tow-in, wenn er sich an über 10 Meter hohe Brecher heranwagt. Der Wellenpionier hat auch das Drachensurfen erfunden und das geniale Airboard, ein Brett, mit dem man über Hunderte von Metern über der Wasseroberfläche schweben kann.
Ab 98 hat sich das Tow-in zu einem echten Business entwickelt. Allerdings beschränkt sich das Einsatzgebiet auf weltweit 6 Monsterwellen von Frankreich bis Peru über Südafrika und Tahiti. Die Preise der Sponsoren sind proportional zum Risiko: 1.000 Dollar werden pro 30cm bezahlt. Für eine 18 Meter Welle können also 60.000 Dollar winken.