Passieren kann den Springern nichts. Sie werden mit Bungee-Seilen gesichert, die sie halten und immer wieder zurück in die Mitte des Trampolins ziehen. Viele wagen sich hier zum ersten Mal in ihrem Leben auf ein Trampolin.Was leicht aussieht, ist in Wirklichkeit ganz schön anstrengend. Die meisten sind schon nach zehn Minuten außer Atem. Aber: Es macht Spaß. Vor allem, weil man sich nach Belieben in der Luft drehen kann. Das erfordert allerdings ein bisschen Übung und eine gute Körperkoordination.
Schon bei Kindern schult Trampolinspringen Motorik und Koordination. Es gilt, im richtigen Moment vom Tuch abzuspringen, um an Höhe zu gewinnen. Das gelingt nicht allen auf Anhieb. Aber nach fünf bis zehn Minuten haben sie ihre Motorik soweit koordiniert, dass sie einen riesigen Spaß haben und immer höher springen können.Auch für den Hausgebrauch ist ein Trampolin gut geeignet. Das Springen macht nicht nur Spaß, es bringt auch den Kreislauf auf Trab, regt den Stoffwechsel und die Lymphe an. Zudem schont es die Gelenke, stärkt die Muskulatur und schult den Gleichgewichtssinn.
Richtig Springen aber will gelernt sein. Die Arme dürfen niemals hinter den Körper kommen, sonst wird der Sprung instabil. Es braucht geraume Zeit, bis man eine starke Körperspannung und eine gute Stützmuskulatur aufgebaut hat. Sonst kann man nicht sehr hoch springen.
Am höchsten Punkt ist der Moment der Schwerelosigkeit, beim Aufkommen ist der Druck auf den Körper am größten. Dadurch werden Muskeln und innere Organe massiert und trainiert. Einen Salto oder eine Schraube zu lernen ist eine echte Herausforderung für Köper und Geist. Mit ein bisschen Gleichgewichtssinn kann man Salto rückwärts und vorwärts mit Schrauben auch als normal sportlich begabter Erwachsener noch erlernen – auch wenn es länger dauert als in der Kindheit. Wichtig ist: Trampolin springen ist gesund, solange man keinen Hochleistungssport betreibt.
Anders bei professionellen Springern. Sie brauchen Höhe, um verschiedene Salti aneinanderzureihen. Bei einem Fünffach-Salto ist die Belastung für den Körper enorm. Das Kreuz wird in Anspruch genommen, denn auf ihm lastet ein Vielfaches des Körpergewichts – ebenso wie auf den Bändern und den Knien. Ab einem gewissen Alter kann man die dafür nötige Muskulatur nicht mehr aufbauen.
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HIPPOCRATE - Magazine de santé
Mardi 20 septembre 2005 à 14h45
Rédactrice en chef : Birgit Engel Une coproduction BR -ARTE G.E.I.E.






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