Bei der vierten Ausgabe des Idiotarod gehen über tausend Kandidaten an den Start. Sportsgeist ist hier fehl am Platz, denn bei der Idiotenralley gewinnt natürlich nicht, wer als erster über die Ziellinie kommt, dazu müsste es ja erstmal eine geben. Es herrscht ein fröhliches Durcheinander, das die Organisatoren von langer Hand geplant haben. 1973 startet das legendäre Iditarod, das längste Hundeschlittenrennen der Welt, über 1500 Kilometer quer durch Alaska. 30 Jahre später wird der Tiefschneemarathon von einem wilden Haufen New Yorker zweckentfremdet und sinnentleert. Resultat: Das Idiotarod. Was das eine noch mit dem anderen zu tun hat? Nur die eisigen Januar-Temperaturen. Bei minus zehn Grad bekommt jeder am Big Apple Frostbeulen.
Die größte Herausforderung des Idiotarod ist allerdings, den Ralleyparcours überhaupt ausfindig zu machen. Denn die Organisatoren machen sich einen Heidenspaß daraus, die Teilnehmer an jedem Checkpoint in die Irre zu führen. Ehrensache, das die Idiotenralley illegal ist! Wie jedes Jahr versucht die New Yorker Polizei per Hubschrauber und Pferd, die Meute im Zaum zu halten. Dadurch wird das Chaos perfekt. Von den Organisatoren des Rennens wird der Einsatz begrüßt, denn sie befürworten das Sabotieren ihres Events. Ordnung muss wohl doch sein! Deshalb haben die Organisatoren des Idiotarod der New Yorker Polizei ein Preisgeld von 250 Dollar überwiesen.
Link>> Offizielle Website des Events







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