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"Wir sind das Volk"

* "Mein Mauerfall": Egal ob sie in Berlin, Prag oder woanders waren, unsere User haben uns Fotos oder Filme geschickt und ihre Geschichte erzählt. * Geteilte Stadt, geteiltes Leben": Vier Hörbilder vom Leben an der Mauer in Berlin. Interaktive Animation * Blog „Mein 1989. Winds of change in Osteuropa“: Historiker und Schriftsteller aus Osteuropa erinnern sich an ein Datum, das 1989 in ihrem Land das Ende der Diktatur brachte * Das Wunder von Leipzig: Erleben Sie diesen historischen Tag, in einem interaktiven Rundgang durch Leipzig, als wären Sie dabei gewesen. * Mein Leben mit der Mauer: Video-Porträts von Männern und Frauen, die bis November 1989 mit und trotz der Mauer gelebt haben.

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"Wir sind das Volk"

Als der Ostblock Geschichte wurde 1/5 - 11/06/09

UDSSR - Der Fotograf der Perestroika

Im Dezember des Jahres 1991 ist das Ende der Sowjetunion besiegelt und damit auch das des Kalten Krieges. Maßgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung hatte der damalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow. Der erste Teil der Dokumentationsreihe stellt den Mann in den Mittelpunkt, der seine fast unumschränkte Macht über den gesamten Ostblock aufgab, um der Demokratie den Weg zu ebnen. Mit zum Teil bisher unveröffentlichtem Archivmaterial wird die Zeit der Perestroika wieder lebendig. Dabei kommt den Bildern des Gorbatschow-Fotografen Alexander Tschumitschow besondere Bedeutung zu.

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Als die sowjetische Flagge über dem Moskauer Kreml im Dezember 1991 für immer eingeholt wird, ist die Sowjetunion Geschichte und ihr Präsident Michail Gorbatschow als Reformer gescheitert. Trotzdem bleiben mit seinem Namen die größten Umwälzungen der jüngeren Geschichte verbunden, das Ende des Kalten Krieges und der Fall des Eisernen Vorhangs, der Europa über vier Jahrzehnte geteilt hatte.
Alexander Tschumitschow war der persönliche Fotograf Gorbatschows. Sechs Jahre lang hat er den Erfinder der Perestroika und Vorreiter des neuen Denkens aus nächster Nähe beobachtet. So zeigen seine Erinnerungen und Fotos Gorbatschow aus einer ganz besonderen Perspektive.

Buchtipp

György Dalos: Der Vorhang geht auf.
Das Ende der Diktaturen in Osteuropa.

1989 war der Kommunismus endgültig bankrott. Die Sowjetunion überließ ihre Satellitenstaaten dem eigenen Schicksal, von der "sanften" Revolution in der CSSR bis zum Massaker in Bulgarien. György Dalos hat eine fazinierende Zusammenschau verfaßt.

Außerdem geben als wichtige Zeitzeugen unter anderem der ehemalige Premierminister Nikolai Ryshkow und der Sprecher des sowjetischen Präsidenten, Andrej Gratschow, Einblick in die Machtkämpfe, denen sich Gorbatschow in der Zeit der Perestroika stellen musste.

Den Bogen zur Gegenwart schlagen zwei einfache Parteimitglieder. Die Ärztin Margarita Shelnina aus dem nordrussischen Pskow und der Kolchosevorsitzende Wassili Gorin aus dem südrussischen Belgorod hatten auf dem 27. Parteitag der KPdSU 1986 das Sowjetsystem öffentlich kritisiert und so für Gorbatschows Reformen Partei ergriffen. Dennoch haben sie sich mit den Verlust der Sowjetunion bis heute nicht abfinden können.
Die Dokumentation zeichnet die sowjetische Geschichte vom Tod Breschnews bis zum Rücktritt Gorbatschows nach.

Im Jahr 1989 begann sich der Fall des Eisernen Vorhangs abzuzeichnen: Länder wie Polen, Rumänien, Ungarn und Litauen lösten sich von der Sowjetunion, es kam zu Umstürzen und Revolutionen. Dieser Umbruch jährt sich 2009 zum 20. Mal, Anlass genug für ARTE, dem Fall des Eisernen Vorhangs und seinen Folgen einen Programmschwerpunkt zu widmen. Der zweite Teil des Zyklus wird im September zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ausgestrahlt.




Als der Ostblock Geschichte wurde
Dienstag 12. Mai 2009 um 09.55 Uhr
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2008, 52mn)
MDR

Erstellt: 13-03-09
Letzte Änderung: 11-06-09