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Mit offenen Karten

Mit offenen Karten wird jeden Samstag um 19.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt, ebenso wie am Mittwoch um 00.50 Uhr und am Samstag um 11.45 Uhr. Die Sendung wird (...)

Mit offenen Karten

06/06/07

UNGLEICHE GLOBALISIERUNG



Weiße Plantagen
Eine Reise durch unsere globalisierte Welt


von Érik Orsenna
aus dem Französischen von Antoinette Gittinger und Uta Goridis

C. H. Beck, München - 2007

Baumwolle, das "Hausschwein der Botanik" ist ein Rohstoff, der die Geschichte ganzer Länder geprägt hat und von dem Millionen von Menschen bis heute leben und abhängig sind. Auf seiner Reise ins Reich des "Weißen Goldes" besucht Érik Orsenna Plantagen in Mali und den Vereinigten Staaten, Forschungslabors und Farmen in Brasilien und Museen in Ägypten, ausgetrocknete Seen in Usbekistan, Textilfabriken in China und Frankreich.
In einer unnachahmlichen Verbindung aus Poesie, Reportage und Realienkunde bringt Orsenna die Mechanismen der Globalisierung zur Sprache, den Kampf um Marktanteile, das Streben nach neuen Produkten, den Konflikt zwischen multinationalen Konzernen und traditioneller Ökonomie, die Rhetorik von offenen Märkten und der weltweiten Praxis des Lobbyismus. (Quelle: Verlag)




Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen


von Jean-Jacques Rousseau
aus dem Französischen von Philipp Rippel

Reclam, Ditzingen - 1998

"Welches ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen und ist sie durch das Naturgesetz gerechtfertigt?" lautete die Preisfrage der Akademie von Dijon, die Rousseau in seinem "zweiten Discours" zu beantworten suchte. Darin entwickelt er seine Zivilisationskritik, mit der er Philosophiegeschichte geschrieben hat. Willensfreiheit und Perfektibilität zeichnen den Menschen aus. Der Wilde ist nach Rousseau nicht böse und aggressiv, sondern gut und friedfertig. Erst die Errungenschaften der Zivilisation, z. B. Eigentum und Gesetze, bedingen die Ungleichheit der Menschen und führen ihren Niedergang herbei. Das ist freilich nur die eine Seite Rousseaus, im Gesellschaftsvertrag entwirft er ein Gegenmodell. (Klappentext)



Die Globalisierung und ihre Gegner


von Claus Leggewie
C. H. Beck, München 2003 - 2003

Die Globalisierung ist die zentrale Herausforderung unserer Epoche. Doch spätestens seit den gewalttätigen Protesten gegen die Welthandelsorganisation in Seattle sind die Globalisierungsgegner in aller Munde. Die umfassende wirtschaftliche und finanzielle Verflechtung wird nicht mehr als selbstverständlich hingenommen. Weltweit haben Kritiker die Probleme der sozial-, umwelt- und entwicklungspolitischen Globalisierung verdeutlicht, und sie machen dagegen mobil. Dabei sind die Motive der Kritiker vielschichtig. Manche sind gegen jede Globalisierung, andere wünschen sich eine alternative Form. Auch zur Frage der Gewalt bei Protesten nehmen sie unterschiedliche Positionen ein. Das Buch gibt einen konzisen Überblick über die aktuellen Probleme der weltwirtschaftlichen Verflechtung und die Gegenvorschläge der Kritiker und Gegner. (Quelle: Verlag)



Wohlstand und Armut der Nationen Warum die einen reich und die anderen arm sind


von David S. Landes
aus dem Amerikanischen von Ulrich Enderwitz, Monika Noll und Rolf Schubert

Berliner Taschenbuch-Verlag, Berlin - 2002

Kaum eine Frage ist umstrittener und stärker mit Ideologie befrachtet als die, warum manche Länder wirtschaftlich äußerst erfolgreich sind, während andere unfähig scheinen, aus ihrer Armut herauszufinden. Liegt es am Klima? An der Kultur? An der Politik? Der führende amerikanische Wirtschaftshistoriker David S. Landes entwickelt in seiner umfassenden Geschichte über die Weltwirtschaft der letzten sechshundert Jahre wichtige Ansätze zur Lösung der Probleme. (Quelle: Verlag)



Die Chancen der Globalisierung


von Joseph Stiglitz
aus dem Amerikanischen von Thorsten Schmidt

Siedler-Verlag, Göttingen - 2006

Der weltweite Wohlstand nimmt infolge der Globalisierung zwar insgesamt zu, doch auch das Gefälle zwischen Reich und Arm wird immer größer. Seitdem Stiglitz mit seinem Bestseller "Die Schatten der Globalisierung" für Furore sorgte, hat sich das Bewusstsein für dieses Ungleichgewicht und für die Gefahren sozialer Ungerechtigkeit geschärft. Doch den zahlreichen Bekenntnissen für eine gerechtere Welt müssen nun politische Taten folgen.
An diesem Punkt setzt das neue Buch des Wirtschaftsnobelpreisträgers an. Auf der Grundlage seiner wissenschaftlichen Forschung und seiner Erfahrungen in der politischen Praxis zeigt Stiglitz, wie die Chancen für positive Veränderungen, die in der fortschreitenden Globalisierung liegen, genutzt werden können. Dabei spricht er zahlreiche Themen an, die uns in Europa, in den USA aber auch in den sich entwickelnden Ländern auf den Nägeln brennen. Ob es um weltweites Outsourcing geht oder um Energieprobleme, die notwenige Reform des weltweiten Währungssystems oder die Kontrolle transnationaler Konzerne – stets behält Stiglitz das Machbare im Auge. (Quelle: Verlag)




Chinas Weg in die Moderne


von Jonathan D. Spence
aus dem Amerikanischen von Gerda Kurz und Susanne Hornfeck

dtv, München - 2001

Nach Jahren der Isolation ist China auf der internationalen Bühne von Politik und Wirtschaft nun wieder unübersehbar präsent. Auf den westlichen Betrachter wirkt der riesige Staat gleichwohl noch immer rätselhaft und unberechenbar, und wer das heutige China mit all seinen Spannungen, Hoffnungen und Krisen besser verstehen will, muss wissen, wie präsent die Vergangenheit im Reich der Mitte ist.
Über vierhundert Jahre hinweg, vom Niedergang der Ming-Dynastie (1368-1644) und dem Beginn der Fremdherrschaft der Mandschu (1644-1911) bis zur gewaltsamen Niederschlagung der Demokratiebewegung von 1989 und den unaufhaltsamen Veränderungen im Lande vor allem nach dem Tod Deng Xiaopings 1995, spürt Spence den ganz eigenen Gesetzen und Mustern nach, die Chinas andauernde Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt von heute so entscheidend prägen. Mit erzählerischer Brillanz und großer Gelehrsamkeit spannt er dabei nicht nur einen weiten historischen Bogen, sondern hält seinen Blick immer auch auf die handelnden Menschen und ihre Schicksale gerichtet und ermöglicht somit wertvolle Einblicke in eine uns fremde Mentalität. (Quelle: Verlag)




Bilder und Interviews zu Südafrikas AIDS-Waisen


von Ingelore Welpe und Britta Thege (Hrsg.) sowie Juliane Zitzlsperger (Fotos)
Institut für Frauenforschung und Gender-Studien, Kiel - 2003

Im Jahr 2002 wurde die Zahl der Kinder, die in Südafrika durch AIDS verwaist sind, auf ungefähr 500.000 geschätzt. Bis 2005 werden es nahezu eine Million sein. Diese Buch lässt Verwandte undHelferInnen ebenso zu Wort kommen wie WissenschaftlerInnen und andere, die sich mit den soziologischen politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der AIDS Pandemie auseinander setzen. Es zeigt etwas von der Wirklichkeit der Kinder, die durch AIDS zu Waisen wurden, und es will auf die Situation dieser Kinder und ihrer BetreuerInnen aufmerksam machen; es will aber auch die Hintergründe benennen, vor denen AIDS sich in Südafrika so verheerend ausbreitet. (Quelle: IfFG)
www.frauenforschung.fh-kiel.de




Erstellt: 06-06-07
Letzte Änderung: 06-06-07