„Trailer sind ist bekanntlich oft mit Vorsicht zu genießen. Manchmal verraten sie zu viel, manchmal zu wenig, manchmal führen sie in die Irre. Jedenfalls werden sie dem jeweiligen Film oft nicht gerecht. Ein Beispiel war unlängst der Trailer zum Film Basic Instinct 2. Die darin gezeigten Erotik-Szenen waren im Film gar nicht zu sehen.Derzeit macht im Internet ein neues Genre Furore, das mit dem Wissen um den fragwürdigen Wahrheitsgehalt von Trailern bewusst spielt: der Recut-Trailer. Es handelt sich um selbst gefertigte Trailer-Parodien, die die User ins Netz stellen Das Konzept ist einfach: Man verwende authentische Bilder aus dem Film, bearbeite diese sorgfältig und lege eine „falsche“ Tonspur an – und schon ist der Sinn des Films völlig entstellt.
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Recut-Trailer füllen derzeit ganze Websites. Wenn man „Recut Trailer“ oder „Fake Trailer“ in die Suchmaschine eingibt, stößt man auf falsche Trailer von Star Wars, Harry Potter, Psycho, Spider Man, Toy Story, Zurück in die Zukunft und viele mehr. (...)
Dabei geht es nicht nur um die Verfremdung eines Genres, sondern auch um die Erfindung neuer Geschichten und das Fabulieren über (noch) nicht gedrehte Filme …“
Luc Lagier für KurzSchluss - Das Magazin, Mai 2006
Der vollständige Beitrag wird am 19. und 21. Juli in KurzSchluss – Das Magazin gesendet.
Websites mit Recut-Trailern
Youtube
Ifilm
Liquidgeneration
MovietrailertrashWiederholung, Freitag 21. Juli um 14.30 Uhr zusätzlich mit Glenn der großartige Läufer von Anna Erlandsson, The most beautiful man in the world von Alicia Duffy und Skipper Straad von Irini Vachlioti.







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