- Synopsis
Seit sie denken kann, ist die Kapelle gegenüber von ihrem Haus in strahlendem Weiß gestrichen. Doch eines Morgens, als sie in ihrem Garten arbeitet, sieht die ältere Frau einen fremden Mann, der die Kapelle blau anstreicht. Sie spricht ihn an und fragt ihn, wer er ist und was er vorhat. Es stellt sich heraus, dass er der Enkel eines Dorfbewohners ist, den die Frau gut kannte. Der junge Mann erklärt, dass die Kapelle eine Touristenattraktion werden soll. Die Frau ist konsterniert, doch was soll sie machen?Sie lädt den jungen Mann zu sich ein und zeigt ihm ein Album mit alten Bildern seines Großvaters, mit dem sie damals zur Schule gegangen ist. In ihrer Wohnung hängen viele gerahmte Fotos, als sei die Frau die Hüterin einer lang vergangenen Zeit. Die ältere Frau schwelgt in Erinnerungen, wovon der junge Mann peinlich berührt erscheint. Er verabschiedet sich und macht sich wieder ans Werk. Doch der nächste Morgen hält für beide eine unglaubliche Überraschung bereit...
- Biographie
Der 1979 in der Region Quebec geborene Simon Lavoie studierte Film und Drehbuchschreiben an der Universität von Quebec in Montreal . Im Laufe seines Studiums entstehen mehrere Kurzfilme, darunter 2001 "Sanguine". Der folgende Kurzfilm, "Corps étrangers" , gewinnt 2003 den Preis als bester Kurzfilm der Quebecer Vereinigung für Filmkritik. Im Frühjahr 2004 produziert und dreht er den 21-Minüter "Quelques éclats d'aube". Schließlich beginnt er im Sommer 2005 die Dreharbeiten an "Das Wunder der weißen Kapelle". Auch diesen Film zeichnet die Quebecer Vereinigung für Filmkritik als besten Kurzfilm aus. .......................................................
Une chapelle blanche
Kurzfilm, Kanada 2005, ARTE France, Erstausstrahlung, 41 Min.
Regie und Drehbuch: Simon Lavoie
Kamera: John Ashmore
Schnitt: Mathieu Denis
Ton: Hugo Brochu
Produktion: Metafilms
Mit: Hélène Loiselle (Die alte Dame), Marc Paquet (Jérémie Bluteau)







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