Die enzyklopädisch angelegte Dokumentationsreihe entstand als Koproduktion der ARD mit dem britischen Sender BBC in fünfjähriger Drehzeit und mit dem bis dahin größten Budget der naturwissenschaftlichen Abteilung des Senders. Sie ist auch auf VHS-Kassette und DVD erschienen, ebenso wie ein reich bebildertes Begleitbuch. Fantastische Bilder zeigen die Ozeane von ihrer faszinierendsten Seite. An 200 - teils ungewöhnlichen Orten in 40 verschiedenen Ländern - entstanden in bis zu 4.500 Metern Tiefe Aufnahmen von bisher noch nie gefilmten Tieren, zum Beispiel vom Anglerfisch, der einen Ruderfußkrebs verschlingt, oder vom Sackmaul, einem Tiefseefisch mit Leuchtorganen.
Alastair Fothergill stieß 1983 zur naturwissenschaftlichen Abteilung der BBC, für die er zahlreiche Beiträge drehte. Mit Sir David Attenborough produzierte er "The Trials of Life" und 1993 "Life in the Freezer". 1992 wurde er zum Direktor der naturwissenschaftlichen Abteilung ernannt. Von dieser Funktion trat er zurück, um sich voll und ganz der Produktion von "Unser Blauer Planet. Eine Naturgeschichte der Meere" zu widmen. Andrew Byatts begann, 1989 als Taucher mit der naturwissenschaftlichen Abteilung des britischen Senders BBC zusammenzuarbeiten. Er wurde mehrfach für seine Arbeit an TV-Dokumentationsreihen, insbesondere seinen Film über Quallen, ausgezeichnet. Martha Holmes ist Spezialistin für Meeresbiologie. Für "Life in the Freezer" von Sir David Attenborough hat sie in der Antarktis gearbeitet, darüber hinaus produzierte sie populärwissenschaftliche Filme über Nilpferde, Robben, Korallenriffs und Eisbären.
Die Filmmusik von George Fenton wurde ebenso wie das Kamerateam 2002 mit dem BAFTA-Award ausgezeichnet. Außerdem wurden die erfolgreichen Filmemacher mit "Golden Pandas" geehrt. Beim internationalen Naturfilmfestival "Wildscreen" erhielt "Unser Blauer Planet" drei der begehrten "Tierfilm-Oscars".







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