Römische Eleganz(Windows Media, 02'27'')
Macht, Ruhm und Aberglaube... Rom genießt großes Ansehen im Abendland. „Die sind stark, diese Römer!“ Doch die unersättlichen Eroberer und genialen Baumeister sind auch die Ersten, die sich nicht nur zweckmäßig, sondern elegant kleiden. Sie bereichern die schmucklosen griechischen Gewänder um den Luxus der eroberten Länder, und ihre Garderobe ist von einer bis dato unvorstellbaren Raffinesse.Sechs Jahrhunderte der Allmacht, Spiele und Gewalttätigkeiten, aber auch des Schönheitskults, der Eleganz und des perfekten Faltenwurfs, der leicht zur Obsession werden kann.
Gewänder des Mittelalters(Windows Media, 02'57'')
Der Untergang des Römischen Reiches im Jahr 476 bedeutet auch das Ende der Luxusbäder, der raffinierten Frisuren und der kunstvoll drapierten Togen. Die Westgoten ersetzen das Prestige der Eleganz durch das Gesetz des Stärkeren, bittere Armut und schlichte Kleidung. So beginnt das Mittelalter. Doch so düster wird es nicht bleiben!...
Perücken und feine Spitzen(Windows Media, 02'23'')
Als 1492 die neue Welt per Karavelle erobert wird, unterscheidet sich die Kleidung der Männer erst seit knapp einem Jahrhundert von der der Frauen. Mit dem Siegeszug der Feuerwaffen schlägt die letzte Stunde der Kavallerie. Doch mehrere Jahrhunderte Krieg haben ihre Spuren hinterlassen: Auch in der Renaissance gibt sich der Adel gern einen martialischen Anstrich. Vom maskulinen Schick am Hofe Franz I. bis zum verspielten Versailler Stil mit Korsetts, Perücken und feinen Spitzen entwickelt die Mode in drei Jahrhunderten Details, die oft ebenso unbequem wie skurril sind.
Revolutionen und ihre Moden(Windows Media, 02'35'')
Halskrausen, Reifröcke, Fischbeinkorsetts, Perücken: seit der Renaissance hat die Mode den Körper über drei Jahrhunderte hinweg mit sehr beengenden Kunstgriffen geformt. Ende des 18. Jahrhunderts sind die gepuderten Perücken, die Schönheitspflaster und die Etikette von Versailles aus der Mode gekommen, hinweg getragen von einem sehr britischen Wind der Modernität und dem Sturm der Revolution. In dieser kriegerischen Zeit ermöglicht die von der Antike inspirierte Mode des 1. Kaiserreichs den Frauen wieder ein wenig mehr Leichtigkeit des Seins.
Neue Freiheiten(Windows Media, 03'11'')
Unter dem Einfluss der Couturiers - ganz besonders aber einer Couturière - kommt es im 20. Jahrhundert zu einem grundlegenden Wandel in der weiblichen Garderobe. Das Stichwort heißt Freiheit: Die Frauen müssen kein Korsett mehr tragen, dürfen sich die Augen schminken und ungeniert ihre weiblichen Reize zeigen oder sie hinter Männeroutfits verstecken. In sechs Jahrzehnten wird alles hinweggefegt, was bisher an Dresscodes Bestand hatte. Das 20. Jahrhundert ist aus modischer Sicht ein reines Frauenepos - eine Geschichte, die von Kühnheit und Freiheit erzählt, sowohl beim Anziehen als auch beim Ausziehen!






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