Der erste Kurzfilm
Das erste Mal - Ulrich Seidl
Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl ist ein Provokateur - sozusagen von klein auf, wie man an seinem ersten Kurzfilm "Einsvierzig" sehen kann.
Wahr, authentisch, moralisch. So beschreibt die Filmkritik Ulrich Seidl. Und Seidl ist erfolgreich und preisgekrönt als Wanderer zwischen Dokumentation und Fiktion. Er schockiert und erschüttert und fordert zum Hinsehen auf. Ein Hinsehen, das den Zuschauer irritiert, ihn manchmal zum unfreiwilligen Voyeur macht. "Ich bin klein, mein Herz ist rein" sagt der kleinwüchsige Protagonist am Anfang des Films. Als Sozialpornograf wurde Seidl für diesen an der Wiener Filmakademie entstandenen Film beschimpft. Ist er auch reinen Herzens? UIrich Seidl berichtet von seinen Anfängen.
Unter der Lupe: Einsvierzig - Stefan Grissemann
Der Filmkritiker und Kulturjournalist Stefan Grissemann ist fast so etwas wie der Biograf Ulrich Seidls. Er hat ein Standardwerk über ihn geschrieben. "Sündenfall" heißt Grissemanns Buch über Seidl und seine Filme, und er kommt dem "Sünder" sehr nah, versteht den in katholischer Erziehung verwurzelten Widerspruch zwischen Ethik und Pornografie, zwischen Manierismus und Realismus, ist ihm Kritiker und Weggefährte. Für "KurzSchluss - Das Magazin" analysiert Stefan Grissemann das Frühwerk von Ulrich Seidl, den Kurzfilm "Einsvierzig" von 1980.
Der zweite Kurzfilm
- Im Wettbewerb beim Vienna Independent Shorts Filmfestival 2010
Begegnungen - Kurzfilmzimmer
Im Schlafzimmer wird geschlafen, im Badezimmer wird gebadet, und im Kurzfilmzimmer? Seit eineinhalb Jahren gibt es in Wien das Kurzfilmzimmer. Einmal im Monat zeigt dort das Vienna Independent Shorts Filmfestival auch außerhalb der Festivalsaison thematisch ausgewählte Kurzfilme.
Angeregt durch das große Angebot der Einreichungen zum jährlichen Kurzfilmfestival wollten die Macher neue Räume für eine umfangreichere Präsenz des Kurzfilms schaffen. Und sie wollten sich nicht auf eine klassische Form der Kinorezeption reduzieren lassen.
Wenn das Motto "Essen und Kochen" heißt, dann wird nicht nur geschaut, sondern auch gekocht und gegessen. Und wenn das Thema Wellness heißt, dann geht es auf ein Badeschiff. So reichen die Themen vom Beichtstuhl über Musik oder Weihnachtskekse bis zur Invasion. Wie dieses Mal.
Sehen Sie hier den Beitrag nach der Sendung!









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1 Kommentar(e)
Lob | ich
28.05.2010 - 13:32
Super!
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