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01.09.05 - 00.00 : tracks - 07/08/08

Vision - Light Art

Norihiro Hirayama, Licht-Künstler: "Dadurch, dass ich mein Werk ins All geschickt habe, ist es in Einklang gekommen mit der kosmischen Vibration."

Anstatt mit Pinsel und Leinwand, setzen diese Künstler ihre Geistesblitze mit ein paar Glühbirnen, ein, zwei Neonröhren und jeder Menge Pixel um. Es werde Licht!

  • Norihiro Hirayama
Die neueste Kreation des Japaners Norihiro Hirayama, die vor kurzem im Kulturzentrum von Beauchamp in Frankreich zu sehen war, kann einem schon den Kopf verdrehen. Seine Ausbildung absolvierte der Meister der Computer Art in einer Buddhistischen Schule. In seinen Werken spielt er mit der Technologie und natürlichen Phänomenen, wie der Trägheit des Auges.

Norihiro Hirayama: "Die Seele des Menschen steigt auf die Erde herab und lebt in einem Körper bis dieser dann irgendwann stirbt. Danach kehrt die Seele wieder dorthin zurück von wo sie herkam, in Form von Licht. Das nennt man Reinkarnation. Unser irdisches Leben verbringen wir in einem Körper, der, wie alle Dinge, vergänglich ist. Aus diesem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen, meine Bilder nur für einen sehr kurzen Moment sichtbar zu machen."

Wie es sich für einen abgehobenen Künstler gehört, hat Norihiro sein Werk „Illusion of Jakuchu“ einem japanischen Astronauten ins Gepäck gelegt, der im März 2005 an Bord der amerikanischen Raumfähre zu einer Mission ins All gestartet ist. Dieser schickte zum Anlass von Norihiros Ausstellung sogar eine E-Mail aus dem Orbit an die Kinder von Beauchamp.

  • Xavier Veilhan
2004 bei der „Fondation Vasarely“ zu Gast, stellte der französische Künstler Xavier Veilhan erstmals sechs seiner „Light Machines“ zur Schau. Seine Werke bestehen aus Glühbirnen, die je nachdem, wie stark sie leuchten, bewegte Bilder erzeugen. Am Beginn einer „Light Machine“ steht eine kurze Sequenz auf Video. Diese wird dann in niedriger Auflösung in einen Computer gespeist. Dank einer eigens programmierte Software, wird dann jedes Pixel des Films einer Glühbirne zugeordnet, dessen Leuchtintensität variiert.

Xavier Veilhan: "Meine „Light Machines“ funktionieren mit ganz normalen Glühbirnen, damit der Betrachter nicht von der Technologie abgelenkt wird. Das Ergebnis ist etwas völlig neuartiges. Der Zuschauer ist überrascht und doch ist ihm die Technik vertraut."


  • Claude Lévêque
Claude Léveque kommt aus der Punk-Rock Szene. Die Spannung seiner Werke, die er selbst als asozial bezeichnet, liegt in der Kombination von Licht und Ton. Meist findet man sie nicht in Galerien sondern an Brücken-Pfeilern, in Schwimmbädern oder auf verlassenen Fabrik-Geländen.

Claude Lévêque: "Das Licht ist ein Katalysator für die Wahrnehmung. Aber diese Realität lässt sich verzerren. Man kann das Licht so verändern, dass man seine Präsenz wahrnimmt. Ich will auch meinen Spaß haben, deswegen sind die Aussagen meiner Werke manchmal etwas brutal. Aber provozieren? Nein. Ich hasse dieses Wort."

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Links
>> Offizielle Website von Norihiro Hirayama
>> Xavier Veilhan
>> Claude Lévêque


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TRACKS
Donnerstag, den 01. September um 00.00 Uhr
Keine Wiederholung
Redaktion: ARTE France, Program33
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Erstellt: 26-08-05
Letzte Änderung: 07-08-08


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