Auffallend ist, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten nur wenige Tiere zeigen. Amurleoparden sind die große Kostbarkeit der sibirischen Wälder. Nur noch 40 Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Bäume sind faszinierende Lebensformen, ob nur Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder riesig hoch wie die kalifornischen Mammutbäume. Und uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden. Sie begannen bereits in der Bronzezeit zu wachsen und leben immer noch.Im chilenischen Valdivia-Urwald auf der Südhalbkugel der Erde ist dagegen alles viel kleiner. Hier leben die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal 30 Zentimetern. Und die kleinste Katze Amerikas durchstreift hier den Wald.
Die Laubwälder Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren Lebensraum. So findet in den Waldgebieten an der nordamerikanischen Ostküste mit dem Erwachen von Milliarden Zikaden der weltweit größte Massenschlupf von Insekten statt. Und weder in den Nadelwäldern der Taiga noch in den tropischen Urwäldern existiert ein ähnliches Schauspiel wie die Frühjahrsblüte in den Laubwäldern der gemäßigten Breiten. Während sich im Herbst große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch stürzen, der selbst aus Weltraum zu erkennen ist.Wiederholung am 2. Juli 2008 um 12.00 Uhr






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