14/08/09
Wie 24h Berlin aufgebaut ist
24h Berlin ist ein Fernsehprogramm, das ohne Unterbrechung von 6 Uhr morgens bis zum nächsten Morgen 6 Uhr einen ganzen Tag aus dem Leben der Metropole Berlin erzählt. Man kann ein- und ausschalten wie man möchte - und das zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.
Das Format ist als permanente Parallelmontage mit wiederkehrenden Protagonisten, Themen und Orten angelegt. Über einen ganzen Tag wurden verschiedene Menschen begleitet. Einige 24 Stunden lang, die anderen nur für einen Teil ihres Tagesablaufs. Sie sind der rote Faden der Beobachtung und tauchen immer wieder im Programm auf – morgens, mittags, abends, sogar wenn sie schlafen. Mit den Protagonisten erleben die Zuschauer die Stadt, über sie lernt man Berlin sowie seine gewöhnlichen und außergewöhnlichen Facetten kennen. Erzählt wird in Echtzeit, das heißt, was morgens um 7 Uhr gedreht wurde, kann der Zuschauer am Sendetag zur gleichen Zeit zum Frühstück sehen und miterleben.
Das Programm ist in 30minütigen Abschnitten strukturiert, die durch ein On-Air-Design miteinander verknüpft sind. Das On-Air-Design und ein Erzähler sorgen zusammen für die einfache Orientierung im Programm. Mit Hilfe einer Stadtkarte, der Uhrzeit und der Benennung des Standortes wissen die Zuschauer immer, wo sie sich gerade befinden, und was gerade passiert: Vom Wetter über infrastrukturelle Informationen, bis hin zu politischen Themen. Der Zuschauer hat die Möglichkeit die Protagonisten über den Tag hinweg bei ihrem Alltag zu begleiten. Auch wenn man das Programm mal unterbricht, für die Zuschauer bleibt es immer verständlich.
Alle halbe Stunde wird Freiraum geschaffen für die wunderbaren Filme, die die Berliner von ihrem eigenen 5. September 2008 gedreht und zum Programm beigesteuert haben. Alternierend begegnen die Zuschauer den Botschaften und Geschichten, die die Menschen an den „talkpoints“ auf der Strasse aufzeichnen ließen.
Erstellt: 09-06-08
Letzte Änderung: 14-08-09