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Einstein

Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer fruchtbare Wege öffnen zu einer neuen Physik.

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Mit 26 Jahren veröffentlicht Einstein vier Artikel, die Lösungen für z. T. uralte Probleme der Physik liefern und teilweise auch 100 Jahre danach noch immer (...)

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Mittwoch, 29. November um 19.00 Uhr - 08/02/08

Willkommen in der 11. Dimension

Dokumentationsreihe von David Hickman


In dieser dreiteiligen Serie stellt der amerikanische Physiker Brian Greene seine Suche nach der "Theorie von Allem", der so genannten Weltformel vor. Es handelt sich in der Dokumentation um eine Fernsehadaptation von Greenes Bestseller "Das elegante Universum" (2000). Mit Spezialeffekten und Computerbildern macht der Theoretiker Greene die komplexen naturwissenschaftlichen Theorien von Newton über Einstein bis zur String-Theorie, dessen führender Vertreter er ist, für den Zuschauer verständlich.

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USA 2003, Synchronfassung, Stereo, 43 Min.


Sechsdimensionale, so genannte Calabi-Yau-Formen sind hilfreich, um die zusätzlichen Dimensionen für die Superstring-Theorie darzustellen. Bildrechte: ARTE F / © NDR-Edgeworx-A. Gross-J. DunnEdward Witten und sein Team vom Institute for Advanced Study in Princeton revolutionierten 1995 die Stringtheorie, indem Witten alle fünf Ansätze zu einer Theorie mit dem kryptischen Namen M-Theorie kombinierte. Diese Theorie geht von insgesamt elf Dimensionen aus. Durch die Hinzunahme der elften Dimension nehmen die Strings jetzt neue, teilweise gigantische Formen an, so genannte Membranen oder Branen - und machen Paralleluniversen denkbar. Was bisher als Sciencefiction galt, ist kein Hirngespinst mehr. Und die scheinbar schwache Gravitationskraft erscheint in neuem Licht.

Witten beschreibt die Stringtheorie als einen Teil der Physik des 21. Jahrhunderts, das sich ins 20. Jahrhundert verirrt habe. Diese Theorie ist der heutigen Experimentaltechnik so weit voraus, dass nicht nachgeprüft werden kann, ob Strings reale Teilchen sind oder nur einem überaus kreativen Hirn entspringen.

Im europäischen Kernforschungszentrum CERN an der französisch-schweizerischen Grenze entsteht derzeit der weltweit größte Teilchenbeschleuniger. Hier sollen demnächst einige der Vorhersagen der Stringtheorie überprüft werden. Die Suche nach dem mysteriösen Graviton - einem subatomaren Teilchen, das die Gravitation vermittelt - gehört zu den spannendsten Aufgaben der modernen Experimental- und Kernphysik. Wird es gefunden, so wird sich womöglich das Weltbild ändern.

Erstellt: 23-11-06
Letzte Änderung: 08-02-08