Am 3. November war Oliver Stone zu Gast bei ARTE Kultur.
Der amerikanische Filmemacher Oliver Stone ist längst zum Starregisseur avanciert und hat Kinogeschichte im großen Stil geschrieben. Mit Filmen wie "Platoon", "JFK" und "Natural Born Killers" provozierte er vor allem das amerikanische Publikum - und dies mit großem kommerziellen Erfolg. Oliver Stone kann insgesamt 37 Oscarnominierungen verbuchen, dreimal wurde er mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.
Sein Spielfilm "World Trade Center" um das jüngste amerikanische Trauma, den 11. September, kam pünktlich zum fünften Jahrestag der Katastrophe in die Kinos und sorgte schon im Vorfeld für kontroverse Diskussionen. Jetzt wird mit Spannung sein neuer Film "W.", die Biografie des Noch-Präsidenten George W. Bush erwartet.
- W.
Ein Film von Oliver Stone
Mit Josh Brolin, Jeffrey Wright, Ellen Burstyn, Thandie Newton, Richard Dreyfuss…
Oliver Stone auf ARTE
Donnerstag, 6. November 2008
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05:00
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Meine Wiederholung
Oliver Stone
Hollywoods Lieblings-Rebell
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DETAILS
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Donnerstag, 6. November 2008 um 05.00 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Oliver Stone
(Deutschland, 2006, 52mn)
NDR
Regie: Stephan Lamby
Stephan Lamby zeichnet ein Porträt des umstrittenen Hollywood-Regisseurs und beschreibt dessen Lebensweg vom freiwilligen Vietnam-Kämpfer zum linken Intellektuellen. Die Dokumentation entstand während der Dreharbeiten zu "World Trade Center".
Fünf Jahre nach dem Terrorangriff vom 11. September 2001 wagt sich Hollywood-Regisseur Oliver Stone an ein amerikanisches Trauma und bringt rechtzeitig zum fünften Jahrestag seinen Spielfilm "World Trade Center" in die Kinos. Die Kontroverse ist vorprogrammiert: "Kommt der Film zu früh?", "Hat Hollywood den nötigen Respekt?", "Ist Oliver Stone der richtige Regisseur?" Das Oliver Stone-Porträt von Dokumentarfilmer Stephan Lamby entstand während der Dreharbeiten zu "World Trade Center" in New York, Los Angeles und Cannes. Lamby beschreibt Stones bewegten Lebensweg vom Sohn eines reichen Börsenmaklers über seinen freiwilligen Kriegseinsatz in Vietnam bis zum linken Intellektuellen in Hollywood. Mit den meisten seiner Filme hat Oliver Stone Kontroversen ausgelöst, etwa mit seinem Vietnamfilm "Platoon" (1986), mit dem Politthriller "JFK" (1991) oder mit der Gewaltgroteske "Natural Born Killers" (1994). Auch jenseits seiner Arbeit als Regisseur bezieht Oliver Stone gerne Position. Im Interview schimpft er gegen die Kriegspolitik von George W. Bush, kommentiert die Arbeitsbedingungen in Hollywood und erzählt freizügig von seinen Drogen-Experimenten. Neben Kritikern und Produzenten sprechen auch Schauspieler wie Charlie Sheen, Angelina Jolie, Willem Dafoe, Val Kilmer und Tom Berenger ungewohnt offen über ihre Arbeit mit Hollywoods Lieblings-Rebell.
Stephan Lamby hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit Dokumentationen über Helmut Kohl, Joschka Fischer und Stefan Aust einen Namen gemacht und ist mit Fernsehpreisen ausgezeichnet worden. Er lernte Oliver Stone im Jahr 2003 kennen, als beide an Dokumentarfilmen über Fidel Castro arbeiteten.
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Freitag, 7. November 2008
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09:55
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Meine Wiederholung
Mr. President
Amerikas Präsidenten im Spiegel Hollywoods
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DETAILS
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Freitag, 7. November 2008 um 09.55 Uhr
Wiederholungen:
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Mr. President
(Frankreich, 2008, 57mn)
ARTE F
Regie: Emilio Pacull Drehbuch: Maurice Ronai, Emilio Pacull Produzent: Les Films D'Ici, Serge Lalou
Der US-Präsident, dessen Wahl im November ansteht, ist die zentrale Figur der Weltpolitik. Diese exponierte Stellung reizt natürlich Regisseure und Drehbuchautoren, seine Rolle auch filmisch zu verarbeiten. So gibt es zahlreiche Spielfilme und TV-Serien, in deren Mittelpunkt der mächtigste Mann der Welt steht. Die Dokumentation stellt einige von ihnen vor und zeigt außerdem, wie sich die Fiktionen auf das reale politische Leben der USA auswirken.
Die Wahl des US-Präsidenten 2008 wird weit über die Grenzen Nordamerikas hinaus Widerhall finden und sich weltweit auswirken. Welche Krisen wird der zukünftige Präsident zu meistern haben? Wie wird sich der mächtigste Mann der Welt auf den verschiedenen politischen Ebenen - sei es Außen- oder Innenpolitik - verhalten und wie auf dem gesellschaftlichen Parkett? Und was kann dem Verständnis der Realität besser dienen als die Fiktion? Kein Wunder, dass Hollywood die Figur des US-Präsidenten in 15 Jahren schon mehr als 60 Mal in Szene gesetzt hat. Und dank mehrerer TV-Serien wie "West Wing", "24" und "Commander in Chief" ist die Figur des US-Präsidenten sogar zum Weltstar avanciert. Wie funktioniert die Traumfabrik Kino, wenn es um die Figur des Präsidenten geht und wie wirkt sie sich auf das ganz reale politische Leben aus? Um diese Fragen zu beantworten, bringt "Mr. President" Ausschnitte aus Spielfilmen und Fernsehserien, zeigt Archivfilme sowie Interviews mit Historikern, Filmkritikern, Regisseuren von TV-Serien und politischen Beratern. Gedreht wurde die Dokumentation unter anderem an Orten, die für die Machtausübung des US-Präsidenten eine wichtige Rolle spielen.
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