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Freitag, 9. November 2007 um 00.10 Uhr

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(2007, 15mn) ARTE G.E.I.E.


ARTE Info, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Täglich um 19.45 Uhr und werktags die ARTE Info Nacht-Edition ab Mitternacht.

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Jabe Babe - Ein Leben aus höherer Sicht

Jabe Babe hat eine ungewöhnliche Lebensgeschichte. Ihre schwierige, lieblose Kindheit mündete im Sex-Gewerbe.

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Freitag, 9. November 2007 um 00.25 Uhr

Wiederholungen:
17.11.2007 um 01:45
21.11.2007 um 05:00
04.10.2009 um 00:45
09.10.2009 um 05:00
14.10.2009 um 05:00
Jabe Babe - Ein Leben aus höherer Sicht
(Australien, 2005, 52mn)
ZDF
Regie: Janet Merewether

Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Jabe Babe hat eine ungewöhnliche Lebensgeschichte. Ihre schwierige, lieblose Kindheit mündete im Sex-Gewerbe. Außerdem leidet Jabe unter dem Marfan-Syndrom, welches der Grund für ihre ungewöhnliche Größe ist, wegen der sie ständig gehänselt wurde. Die Krankheit galt lange als unheilbar und versprach nur eine geringe Lebenserwartung. Diese Perspektivlosigkeit war für Jabe ein Grund mehr, keinen Wert auf Schul- oder Berufsausbildung zu legen. So wurde sie Domina, in deren Rolle sie endlich einmal Macht über andere hatte. Neue Behandlungsmethoden lassen heute auch für Marfan-Patienten ein nahezu normales Leben zu. Und das möchte Jabe Babe führen. Doch bis dorthin ist es ein steiniger Weg.

Jabe Babe ist Anfang 30, 1,88 Meter groß und ehemalige Domina. Jetzt hat sie Aussichten auf einen Job in der "Bestattungsbranche". Ihre Mutter ist schizophren und gewalttätig, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Als Jabe sieben Jahre alt ist, kommt sie in staatliche Obhut und hat im Alter von 17 Jahren bereits acht Pflegefamilien hinter sich. Als scheues, übergroßes, seltsam aussehendes, ungeschicktes Kind ist sie ungeliebt und wird häufig verspottet. Die ewige Außenseiterin ist das perfekte Opfer.
Dann wird bei ihr das Marfan-Syndrom diagnostiziert, eine erbliche Bindegewebserkrankung, die Hochwuchs verursacht, aber auch zahlreiche negative Auswirkungen auf das gesamte Skelett-, Herz- und Gefäßsystem hat. Die Ärzte sagen ihr eine geringe Lebenserwartung voraus. Sie rechnet also mit einem frühen Tod. Das und die Erinnerung an ihre zerrüttete Kindheit tragen dazu bei, dass sie sich für eine Karriere als Domina entscheidet. Endlich ist sie es, die andere diszipliniert und kontrolliert, und sie ist sehr erfolgreich.
Erst mit 30 erfährt Jabe, dass nach neuen medizinischen Erkenntnissen auch für sie ein normales Leben möglich sein könnte. Wie aber kann das aussehen, wenn sie bis jetzt keine Zukunftspläne zu schmieden wagte, über keinerlei Schul- oder Berufsausbildung verfügt und ihr Geld bislang nur in der Sex-Industrie verdient hat? Als Jabe Anspruch auf eine bürgerliche Existenz mit Beruf, Mann und Kindern erhebt, stößt sie an Grenzen. Doch der Humor und die Charakterstärke, die sie sich während ihres Außenseiter-Daseins angeeignet hatte, bringen sie Schritt für Schritt weiter.

"Jabe Babe - Ein Leben aus höherer Sicht" unterläuft viele Konventionen. So wie die Protagonistin jedes Format sprengt, macht das auch dieser mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm. In einer wilden Mischung aus Performance, verfremdetem dokumentarischen Material und Inszenierung surrealer Bilder konfrontiert er den Zuschauer mit der Absurdität gesellschaftlicher Normen und Vorurteile.
Leider konnte Jabe Babe ihren Weg in ein bürgerlicheres Leben nicht lange gehen. Sie starb wenige Jahre nach Beendung der Dreharbeiten 2008 im Alter von nur 35 Jahren.
Der Dokumentarfilm gewann 2005 den "Discovery IF Award" als bester australischer Dokumentarfilm und den "Australian Film Institute AFI Award" für die beste Regie. Auf dem Taiwan International Documentary Festival 2006 wurde er für seine visuelle Kreativität, künstlerische Umsetzung und erzählerische Klarheit ausgezeichnet.
Janet Merewether, Drehbuchautorin, Regisseurin und digitale Medienkünstlerin, studierte von 1988 bis 1991 Film an der Australian Film Television and Radio School. In Sydney unterrichtet sie Experimentalfilm an der University of Technology. Weitere Filme von Janet Merewether sind "Making out in Japan" (1996), "Short Before the Movie" (2003) und "Palermo - 'History' Standing Still" (2004).

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Am Anfang war das Feuer

Die Erde vor rund 80.000 Jahren: Der Stamm der Ulam wird von Neandertalern überfallen...

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Freitag, 9. November 2007 um 01.15 Uhr

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Am Anfang war das Feuer
(Frankreich, Kanada, 1981, 94mn)
SWR
Regie: Jean Jacques Annaud
Darsteller: Everett Macgill, Nameer El Kadi, Rae Dawn Chong, Ron Perlman

16:9 (Breitbildformat)

Die Erde vor rund 80.000 Jahren: Der Stamm der Ulam wird von Neandertalern überfallen. Auf der Flucht verlischt das überlebenswichtige Feuer. Drei junge Männer des Stammes machen sich auf den gefährlichen Weg, neues Feuer zu finden. Nach zahlreichen Abenteuern kehren sie zurück und bringen das Wissen mit, wie man Feuer entfacht. Der oscarprämierte Film erzählt eine spannende Geschichte aus der Frühzeit der menschlichen Evolution - und kommt dabei ganz ohne gesprochene Worte aus.

80.000 Jahre vor unserer Zeit: Neandertaler überfallen einen Stamm der Ulam, der in einer Höhle lebt. Dabei wird dieser Homo-Sapiens-Stamm beinahe ausgerottet. Nur einige Überlebende können sich in die nahen Sümpfe retten. Dann passiert ein weiteres Unglück: Der Korb mit der Glut für das überlebenswichtige Feuer fällt ins Wasser. Wenn kein Ersatz gefunden wird, bedeutet dies den Tod für die Sippe. Denn Feuer schützt vor wilden Tieren und vor Kälte.
Da die Ulam noch nicht in der Lage sind, Feuer zu entzünden, werden drei junge Männer in die Wildnis geschickt. Sie sollen nach brennendem Feuer oder Glutnestern suchen. So machen sich Naoh, Amoukar und Gaw auf einen beschwerlichen Marsch. Sie begegnen Säbelzahntigern und Mammuts. Sie müssen gegen die Krieger anderer Stämme kämpfen und gegen eine Gruppe von Kannibalen, die ein junges Mädchen namens Ika gefangen halten.
Den drei Männern gelingt es, Ika zu befreien und mit ihr zu fliehen. Und auch die lang gesuchte Glut finden sie schließlich. Auf dem Rückweg zu ihrem Stamm kommen sich Naoh und Ika näher und entdecken eine neue Dimension in den Beziehungen des Homo sapiens. Sie verlieben sich und erleben die ersten ursprünglichen menschlichen Gefühle. Von Ika, die aus einem höher entwickelten Stamm kommt, lernen Naoh und seine Gefährten am Ende auch, Feuer zu entzünden.

Das Drehbuch des Spielfilms entstand nach einer Vorlage von J. H. Rosny sen.
"Am Anfang war das Feuer" ist ein technisch aufwendiger und spannend inszenierter Urzeitfilm, der ohne Sprache auskommt. Die Steinzeitmenschen unterhalten sich ausschließlich mit Grunzlauten. Diese Kunstsprache aus rund hundert verschiedenen Lauten erfand Romanautor Anthony Burgess eigens für diese Produktion. Der Verhaltensforscher Desmond Jones entwickelte außerdem eine dem Urmenschen adäquate Körpersprache. So entstand ein faszinierender, authentischer Film, der zeigt, wie der Aufbruch der Menschheit vor 80.000 Jahren vielleicht tatsächlich ausgesehen haben könnte.
"Am Anfang war das Feuer" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderem bekam er 1983 den Oscar für die beste Maske, 1982 den Saturn Award als bester internationaler Film der Academy of Science-Fiction, Fantasy & Horror Films und Regisseur Jean-Jacques Arnaud erhielt ebenfalls 1982 den französischen Filmpreis César.

03:00
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I for India

Der Dokumentarfilm zeichnet das faszinierende Porträt eines Lebens zwischen zwei Kulturen und zwei "Heimatländern".

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Freitag, 9. November 2007 um 03.00 Uhr

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I for India
(Deutschland, Grossbritannien, 2005, 70mn)
ZDF
Regie: Sandhya Suri

Stereo

Der Dokumentarfilm zeichnet das faszinierende Porträt eines Lebens zwischen zwei Kulturen und zwei "Heimatländern". Regisseurin Sandhya Suri erzählt die Geschichte ihrer Familie - indischer Immigranten in England - und ihrer in Indien gebliebenen Verwandten. Über 40 Jahre hinweg korrespondieren die Familien mit Briefen in Form von Super-8-Filmen.

1966 verließ der Arzt Yash Pal Suri mit seiner Frau Susheel und seiner kleinen Tochter Neeraj Indien und ging nach England. Wie viele andere junge Berufskollegen folgte er einer Anwerbe-Aktion der britischen Regierung. Und wie fast alle, die die Aussicht auf ein besseres persönliches und berufliches Weiterkommen in den Westen gelockt hatte, hoffte auch er, nach wenigen Jahren als "gemachter" Mann in die Heimat zurückkehren zu können. Nicht nur für ihn wurde aus den wenigen Jahren ein ganzes Leben in der Emigration, das er schon bald nach seiner Ankunft in England akribisch zu dokumentieren begann. Um mit der Familie im Punjab möglichst engen Kontakt zu halten, kaufte Yash zwei Super-8-Kameras, zwei Projektoren und zwei Tonbandgeräte und schickte eine Hälfte dieser Ausrüstung nach Indien. So begann eine Korrespondenz, die sich über 40 Jahre erstrecken sollte. Super-8-Filme über Yashs neues Leben und auf Band gesprochene Briefe gingen an die Familie in Indien: Der erste Schnee, wild tanzende junge Mädchen in Miniröcken, Begegnungen mit den "Eingeborenen", all das wurde aufgenommen und nach Hause geschickt. Und die Verwandten antworteten ihrerseits mit Film- und Tonband-Briefen voller Sehnsucht und Bitten nach einer Wiedervereinigung der Familie in Indien. Als nach 17 Jahren - Yash und Susheel hatten inzwischen noch zwei Töchter bekommen - der Traum von der triumphalen Rückkehr Wirklichkeit zu werden schien, war es zu spät. Zu "westlich" schien die Familie für die alte Heimat geworden zu sein, nach nur neun Monaten ging sie zurück nach England. Doch aller gelungenen Integration zum Trotz - die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen und zwei "Heimatländern" setzte sich im Leben der Töchter fort.

Aus dem reichhaltigen Material der Filmbriefe ihrer Familie hat Sandhya Suri ihren Film montiert: Einen "Familienroman", der erzählt von Emigration und Integration sowie von der gescheiterten Hoffnung auf eine Rückkehr zu den Wurzeln. "I for India" ist das Porträt einer wurzellosen Generation, die irgendwo unterwegs zwischen den Kontinenten und den Kulturen verloren gegangen ist.
Sandhya Suri studierte zunächst Mathematik und Sprachen, danach Filmwissenschaften und Dokumentarfilm in Köln und an der NFTS in London. "I for India" hat bei den Filmfestivals in Karachi und Singapur 2005 den Preis als bester Dokumentarfilm erhalten.
Beim Sundance Film Festival 2006 wurde er für den Großen Preis der Jury nominiert. In Deutschland war der Film unter den "Top Ten Non Fiction" der Cologne Conference 2006, und seit August 2007 läuft "I for India" in den Kinos in England. Dort wird er in der Presse als "Perle" des dokumentarischen Films bezeichnet , als "faszinierender, herzzerreißender, wunderbar komponierter Einblick" in das Leben einer Auswandererfamilie (Channel 4 Film Reviews).

04:10
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Karambolage

Sonntags um 20 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten.

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Jeden Sonntag um 20 Uhr

Zum Dossier Karambolage

Freitag, 9. November 2007 um 04.10 Uhr

Wiederholungen:
09.11.2007 um 06:35
11.11.2007 um 12:00
06.11.2011 um 20:00
07.11.2011 um 04:30
08.11.2011 um 06:45
10.11.2011 um 06:45
11.11.2011 um 06:45
13.11.2011 um 12:45
Karambolage
(Frankreich, 2007, 11mn)
ARTE F
Regie: Claire Doutriaux
Autor: Claire Doutriaux
Produktion: Arte France Développement

16:9 (Breitbildformat)

Kennt der Franzose den deutschen Klopapierhut? Versteht der Deutsche den französischen Epilierwahn? Wissen die Franzosen, warum die Deutschen so wild nach Gummibärchen sind? Sonntags um 20 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück... vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, sieht man es mit fremden Augen.

(1): Der Alltag
Corinne Delvaux lädt dazu ein, zwei Wirten bei der Ausübung ihres Berufs beizuwohnen. Der eine Wirt ist Deutscher, der andere Franzose, und ihre Art zu zapfen ist sehr unterschiedlich.

(2): Der Ausdruck
Hajo Kruse hat ein Hobby, und zwar Trompete spielen. Er fragt sich, warum die Deutschen Hobby sagen und die Franzosen Violon d'Ingres.

(3): Das Archiv
Am 9. November fiel die Mauer. Jeanette Konrad erklärt, warum der 9. November für die Deutschen darüber hinaus noch eine viel weit reichendere Bedeutung hat.

(4): Das Rätsel
Und zum Schluss der Sendung wie immer ein Rätsel - wie auch die Lösung des Rätsels der vorangegangenen Woche.

04:25
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Kindheitserinnerungen

Das Paar Schuhe

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Freitag, 9. November 2007 um 04.25 Uhr

Wiederholungen:
12.11.2007 um 16:25
21.12.2007 um 16:25
18.02.2008 um 17:10
04.05.2008 um 15:45
05.05.2008 um 16:30
11.05.2008 um 11:40
18.08.2008 um 02:30
27.08.2008 um 00:55
31.08.2008 um 02:30
19.09.2008 um 02:30
03.10.2008 um 16:30
18.11.2008 um 16:30
08.12.2008 um 11:10
01.01.2009 um 15:20
10.02.2009 um 11:30
04.07.2009 um 02:35
15.08.2009 um 15:30
28.04.2010 um 02:35
01.05.2010 um 09:40
17.07.2011 um 09:35
24.09.2011 um 13:50
19.11.2011 um 09:35
01.01.2012 um 04:15
19.01.2012 um 16:30
30.01.2012 um 16:25
21.02.2012 um 12:25
Kindheitserinnerungen
(Frankreich, 2007, 19mn)
ARTE
Regie: Ismaël Ferroukhi
Kamera: Lubomir Bakchev
Schnitt: Julia Gregory
Darsteller: Anne Benoît (Aline Renoir), Clothilde Hesme (Gabrielle), Eliott Margue (Jean Renoir), Frédéric Papalia (Godefer), Marc Bodnar (Polizist), Maurice Antoni (Pierre-Auguste Renoir), Serge Gaboriaux (Godefers Vater)
Autor: Ismaël Ferroukhi, Yann Le Gal
Produktion: ARTE, Tara Films
Produzent: Laurence Darthos
Ton: Damien Guillaume, Matthieu Deniau, Thomas Dautriche

16:9 (Breitbildformat)

Jean verbringt wie jedes Jahr den Sommerurlaub in dem Landhaus seiner wohlhabenden Familie. Doch in diesem Jahr wird alles anders...

Jean verbringt wie jedes Jahr den Sommerurlaub in dem Landhaus seiner wohlhabenden Familie. Doch in diesem Jahr wird alles anders: Er begegnet einem gleichaltrigen Jungen, Godefer, der seine Zeit im Wald mit Wildern und der Suche nach Abenteuern verbringt. Als Gegenleistung zu Jeans schönem Paar Schuhe zeigt ihm Godefer eine ihm ganz unbekannte Welt...

Den Fremden nicht verstoßen, sondern von ihm lernen - das könnte das Motto dieses Kurzfilms über den Cineasten Jean Renoir sein. Regisseur Ismaël Ferroukhi begann seine Regie-Karriere 1993 mit seinem ersten Kurzfilm "L'Exposé", der mit dem Jury-Preis von Clermont-Ferrand ausgezeichnet wurde. Prominent ging es 1996 mit seinem zweiten Kurzfilm, "L'Inconnu", weiter, der mit einer Starbesetzung - Catherine Deneuve und Miki Manolojvic - aufwarten konnte. "Die große Reise" war Ferroukhis erster, vielfach preisgekrönter Spielfilm, der 2004 in Venedig mit dem Luigi De Laurentis Preis gewürdigt wurde und Ferroukhi zum Durchbruch als Filmemacher verhalf.

04:40
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Erinnere mich
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Kindheitserinnerungen

Kurze Nacht

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Freitag, 9. November 2007 um 04.40 Uhr

Wiederholungen:
09.11.2007 um 08:45
26.02.2008 um 16:20
03.06.2009 um 02:45
08.03.2010 um 16:35
08.02.2012 um 16:20
Kindheitserinnerungen
(Frankreich, 2006, 15mn)
ARTE
Regie: Corinne Garfin
Kamera: Stéphane Patti
Musik: Evgueni Galperine
Schnitt: Liza Ignazi
Darsteller: Camille Natta (Schauspielerin), Delphine Garfin (Kostümiere), Grégoire Azouvy (Alfred Hitchcock), Margot Meynard (Mutter), Vincent Sougnac (Vater)
Autor: Corinne Garfin, Yann Le Gal
Herstellungsleitung: Laurence Darthos
Produktion: ARTE, Tara Films
Ton: Emilie Mauguet, Régis Ramadour

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

„Kurze Nacht“ reflektiert die Kindheit von Alfred Hitchcock.

Ohne in gängige Thriller-Clichés zu verfallen, gelingt es der Regisseurin Corinne Garfin in dem Kurzfilm "Kurze Nacht" die beklemmende Atmosphäre wieder zu geben, die Hitchcocks Kindheit geprägt haben soll. Garfin dreht seit etwa zehn Jahren Kurzfilme. 2003 wurde "La collection de Judicaël" auf dem Gérardmer Festival ausgezeichnet und auf dem Brüsseler Filmfestival mit dem Spezialpreis der Jury belonht. Ihr letzter Kurzfilm, "Seul", fand 2006 international große Beachtung.

Regisseurin Corinne Garfin arbeitet momentan an ihrem ersten Spielfilm "Marie & L'epouvantail".