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19:00
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Square

Spezialsendung Festival

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Dienstag, 14. Februar 2012 um 19.00 Uhr

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Square
(Frankreich, Deutschland, 2012, 10mn)
ARTE

16:9 (Breitbildformat)

Unsere Journalisten berichten täglich von der Berlinale.

19:10
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ARTE Journal

Das europäische Nachrichtenmagazin

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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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Dienstag, 14. Februar 2012 um 19.10 Uhr

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ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2012, 20mn)
ARTE

16:9 (Breitbildformat)

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.

Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".

19:30
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Wilde Pyrenäen

Winterzauber und Frühling

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Dienstag, 14. Februar 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
21.02.2012 um 18:25
29.02.2012 um 13:30
Wilde Pyrenäen
(Frankreich, Spanien, 2010, 43mn)
BR
Regie: Jens-Uwe Heins, Jürgen Eichinger

16:9 (Breitbildformat) Dolby 2.0 Nativ HD

In der urwüchsigen Pyrenäen-Landschaft zwischen Mittelmeer und Atlantik erstrecken sich über gut 400 Kilometer steile Bergmassive, üppige Wälder, Wasserfälle und türkisfarbene Bergseen. Ein Dorado für unzählige Tiere und Pflanzen, wie die dreiteilige Dokumentationsreihe eindrucksvoll zeigt. Die zweite Folge zeigt den Winter in den Pyrenäen als Komposition aus Schnee und Eis.

Meterhoch liegt der Schnee in den winterlichen Pyrenäen und hat alles unter sich begraben. Es herrscht bittere Kälte, Nahrung ist jetzt für alle knapp. Die Tiere, die keinen Winterschlaf machen, kämpfen ums Überleben. Gämsen suchen in den Tälern nach letzten genießbaren Leckerbissen. Wölfe unternehmen auf der Suche nach Beute weite Wanderungen. Auch für die Bartgeier sind die Aussichten trübe: Die Tierkadaver und insbesondere deren Knochen, von denen sich die Aasfresser hauptsächlich ernähren, liegen unter den Schneemassen begraben. Spanische Vogelschützer haben deshalb in den Pyrenäen Futterplätze für die Bartgeier eingerichtet. Dafür muss das Futter zu Fuß in eisige Höhen hinaufgetragen werden.
Ab Mitte Februar erreichen die ersten Frühlingsboten die Pyrenäen. Tausende Kraniche kommen aus ihren zentralspanischen Winterquartieren und rasten ein letztes Mal in den Bergstauseen, bevor sie auf ihrem Weg nach Frankreich und Nordeuropa die Pyrenäen überqueren. In den Wäldern lassen Auerhühner ihre gurgelnden Balzrufe ertönen und die ersten Wiedehopfe erscheinen in den Bergdörfern. Bei den Bartgeiern ist der Nachwuchs geschlüpft. Aber nur wenn genug Nahrung da ist, werden sie die nächsten vier Monate bis zum Ausfliegen überleben.

20:15
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Paris-Berlin : Ein ungleiches Paar ?

Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt derzeit in Europa zwar den Ton an, doch die deutsch-französischen Beziehungen sind abgesehen von den Presseterminen so angespannt wie lange nicht mehr. Ist die Vernunftehe Paris-Berlin in der Krise?

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Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt derzeit in Europa zwar den Ton an, doch die deutsch-französischen Beziehungen sind abgesehen von den Presseterminen so angespannt wie lange nicht mehr. Ist die Vernunftehe Paris-Berlin in der Krise? ARTE geht den Zerwürfnissen dies- und jenseits des Rheins auf den Grund.

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Dienstag, 14. Februar 2012 um 20.15 Uhr

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Paris-Berlin : Ein ungleiches Paar ?
(90mn)
ARTE
Moderation: Andrea Fies, Emilie Aubry


Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt derzeit in Europa zwar den Ton an, doch die deutsch-französischen Beziehungen sind abgesehen von den Presseterminen so angespannt wie lange nicht mehr. Ist die Vernunftehe Paris-Berlin in der Krise? ARTE geht den Zerwürfnissen dies- und jenseits des Rheins auf den Grund.

20:15
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Paris - Berlin: Ein ungleiches Paar?

Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt im Moment in Europa den Ton an.

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Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt derzeit in Europa zwar den Ton an, doch die deutsch-französischen Beziehungen sind abgesehen von den Presseterminen so angespannt wie lange nicht mehr. Ist die Vernunftehe Paris-Berlin in der Krise? ARTE geht den Zerwürfnissen dies- und jenseits des Rheins auf den Grund.

Zum Dossier Paris-Berlin : Ein ungleiches Paar ?

Dienstag, 14. Februar 2012 um 20.15 Uhr

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Paris - Berlin: Ein ungleiches Paar?
(Frankreich, 2012, 90mn)
ARTE
Regie: divers
Gast: Daniel Goeudevert

16:9 (Breitbildformat)

Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt derzeit in Europa zwar den Ton an, doch die deutsch-französischen Beziehungen sind abgesehen von den Presseterminen so angespannt wie lange nicht mehr. Ist die Vernunftehe Paris-Berlin in der Krise? ARTE geht den Zerwürfnissen dies- und jenseits des Rheins auf den Grund.

Das ungleiche Politikerpaar "Merkozy" gibt im Moment in Europa den Ton an. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben sich auf die Fahnen geschrieben, den Euro und Europa zu retten und demonstrieren verbissen Einigkeit. Die Verhandlungsergebnisse des letzten EU-Gipfels scheinen ihnen recht zu geben. Doch die deutsch-französischen Beziehungen sind ein Abenteuer, das jeden Tag neu erfunden werden muss. Wie Eheleute, die dazu verdammt sind, bei Familienfeiern gute Miene zum bösen Spiel zu machen, was in Zeiten der Krise besonders schwierig ist. Und so lässt sich in den letzten gewiss sehr turbulenten Monaten kaum darüber hinwegtäuschen, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich so angespannt sind wie lange nicht mehr.
Beiderseits des Rheins geben Politiker und Presse markige Töne von sich. Frankreich wird in Deutschland zunehmend als geschwächte, von Selbstzweifeln geplagte Nation dargestellt, die ihr Bangen um ihre Stellung in Europa und der Welt durch große Gebärden zu kaschieren sucht. Als "Grande Nation ganz klein" oder "Visionärin Europas unter Kranken und Lahmen" wird Frankreich in der deutschen Presse verspottet. An der Seine erwachen hingegen die "alten Dämonen der Germanphobie", wie der französische Außenminister Alain Juppé jüngst warnte. So wird Angela Merkel von französischen Politikern mit Bismarck verglichen und Berlin vorgeworfen, es wolle deutschen Wohlstand auf Frankreichs Ruinen aufbauen.
Doch was sich in den letzten Wochen an den gegensätzlichen Charakteren der Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten und deren unterschiedlichen Vorstellungen über die Rettung des Euros, die Rolle der Europäischen Zentralbank oder den Schuldenerlass für Griechenland zugespitzt hat, ist in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisbergs, das Ergebnis eines tiefergehenden Auseinanderdriftens, das die Gefahr eines wahrhaftigen Bruchs in sich birgt, wie namhafte Historiker kürzlich warnten. Den Ursachen dieses Auseinanderdriftens, die in der politischen Kultur, aber auch in den unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen und Sozialsystemen der beiden Ländern eine Erklärung finden, will der Themenabend auf den Grund gehen.
In einer Sondersendung mit Reportagen und Gesprächsrunden soll diskutiert werden, ob eine gemeinsame europäische Regierung de facto einem von Deutschland dominierten Europa gleich käme, woher die unterschiedlichen Einschätzungen zur Rolle der Europäischen Zentralbank und der Eurobonds herrühren, welche Bedeutung der Mittelstand für die Volkswirtschaft hat, ob Haushaltsdisziplin zwangsläufig einen Verzicht auf Wohlfahrtsstaat und soziale Sicherheit zur Folge hat, oder wie das Duo "Merkozy" trotz unterschiedlichster Standpunkte in zentralen Fragen wie der Energiepolitik weiterhin funktionieren soll.

21:50
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WikiLeaks

Geheimnisse und Lügen

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ZDF / © Tim Cragg

Dienstag, 14. Februar 2012 um 21.50 Uhr

Wiederholungen:
18.02.2012 um 02:55
WikiLeaks
(Australien, Deutschland, 2012, 83mn)
ZDF
Regie: Patrick Forbes

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Bekannt wurden Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks schlagartig, als sie brisante Akten aus dem Irak-Krieg, geheime Dokumente über den internationalen Militäreinsatz in Afghanistan und vertrauliche Informationen von US-Diplomaten über ausländische Politiker publik machten und damit Skandale auslösten. Assange galt fortan als Held der Pressefreiheit. Doch seit in Schweden, aufgrund der Anschuldigung zweier sexueller Vergehen, gegen ihn ermittelt wird, ist ein Schatten auf den strahlenden Helden gefallen. Der Dokumentarfilm zeigt unter anderem das erste Interview mit Julian Assange, seit er mit elektronischer Fußfessel unter Hausarrest steht.

Durch die zeitgleiche Veröffentlichung geheimer Afghanistan-Dokumente, brisanter Irak-Kriegsakten und vertraulicher US-Diplomaten-Depeschen im britischen "Guardian", der "New York Times" und dem "Spiegel" wurden Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks über Nacht weltweit bekannt. Im Kern des Dokumentarfilms von Patrick Forbes geht es jedoch um die weitgehend übersehene Geschichte und Bedeutung des US-Gefreiten Bradley Manning, der vermeintlichen Quelle für die WikiLeaks-Enthüllungen über Amerikas Militärs und Diplomaten. Und es geht um eines der größten Informationslecks der Geschichte.
Als Assange seine Whistleblower-Webseite startete, wurde er als Held gefeiert, der mutig geheimes Material veröffentlichte, um Machenschaften von Organisationen, Banken und sogar Regierungen aufzudecken. Er wurde weltweit geehrt für diese neuartige Form des digitalen transparenten Journalismus. Doch die Geschichte nahm eine plötzliche Kehrtwende, als Assange beschuldigt wurde, in Schweden mit zwei Frauen angeblich gegen deren Willen Sex ohne Kondom gehabt zu haben, was in Schweden juristisch mit dem Straftatbestand der Vergewaltigung gleichgesetzt wird.
Filmemacher Patrick Forbes präsentiert die Geschichte von WikiLeaks, indem er die Aussagen der unmittelbar beteiligten Akteure auf beiden Seiten der spektakulären Enthüllungen, Befürworter und Beschuldigte, ineinander verwebt. Dabei geht es um Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Technologie und des Journalismus. Erzählt wird aber auch die Geschichte menschlicher Gefühle, die mit der Eigendynamik des Internets kollidieren.

Der Dokumentarfilm von Patrick Forbes enthält das erste ausführliche Interview des WikiLeaks-Gründers Julian Assange, seit er mit elektronischer Fußfessel unter Hausarrest steht. Patrick Forbes führt erstmalig alle Hauptprotagonisten zusammen, sowohl Assanges früheren Partner Daniel Domscheit-Berg, als auch die redaktionell Verantwortlichen des "Guardian", des "Spiegels" und der "New York Times", die mit Assange als Verwalter brisanter, unzensierter Enthüllungen kooperierten.

23:15
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Mit offenen Karten

Ärzte ohne Grenzen: Vom Wort zur Tat

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Dienstag, 14. Februar 2012 um 23.15 Uhr

Wiederholungen:
15.02.2012 um 06:45
18.02.2012 um 14:00
20.02.2012 um 06:45
Mit offenen Karten
(Frankreich, 2011, 12mn)
ARTE F
Regie: Didier Ozil

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Jede Woche liest Jean-Christophe Victor "die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt" aus detaillierten geografischen Karten. Sein Credo: "Die Karten zum Sprechen bringen." Und das beherrscht er wie kein anderer - in seiner Sendung "Mit offenen Karten", jeweils dienstags um 23.30 Uhr.

Zum 40. Jahrestag der Gründung der internationalen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" blickt die Sendung auf deren Geschichte seit den 70er Jahren zurück. Von Anfang an vertrat die Organisation den Anspruch, sich bei der Erfüllung ihres humanitären Auftrags notfalls auch über das Prinzip der Nichteinmischung hinwegsetzen.
Schon damals, zur Zeit des Ost-West-Konflikts, wurde die Macht der Bilder in den Medien deutlich: Die Betroffenheit der demokratischen Öffentlichkeit angesichts humanitärer Katastrophen in Regionen, in denen sich die Konflikte der Großmächte widerspiegelten, förderte die Spendenbereitschaft der Bürger. Dadurch konnte die Organisation stets weitgehend unabhängig arbeiten. Doch die Tatsache, Nothelfer und Zeugen zugleich zu sein, brachte die Mitarbeiter häufig mit sich selbst in Konflikt.

23:25
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Yellow Cake

Die Lüge von der sauberen Energie

DETAILS
RBB / © Um Welt Film Produktion

Dienstag, 14. Februar 2012 um 23.25 Uhr

Wiederholungen:
16.02.2012 um 10:50
Yellow Cake
(Deutschland, 2010, 108mn)
RBB
Regie: Joachim Tschirner

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit 65 Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. Fünf Jahre lang hat Joachim Tschirner für seinen Film Uranbergwerke in der ganzen Welt besucht. Mit spektakulären Bildern zeigt der Regisseur, dass nicht erst Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima oder der radioaktive Abfall die Atomenergie zu einer unbeherrschbaren Technologie machen, sondern dass bereits die Urangewinnung viele Risiken birgt und strahlende Altlasten hinterlässt.

Der Dokumentarfilm beginnt in Sachsen und Thüringen, wo über Jahrzehnte der drittgrößte Uranproduzent der Welt, die Wismut, beheimatet war. Eine ökologische Zeitbombe baute sich auf, mit deren Beseitigung sich Deutschland noch bis 2040 herumplagen muss. Von Deutschland führt der Film unter anderem in die Namib, die älteste Wüste der Welt mit einem hochempfindlichen Ökosystem. Hier produziert seit 1976 die Rössing-Mine. Das abgebaute Uran geht nach Asien, Amerika und Europa. Zurück bleiben radioaktive Halden und belasteter Feinstaub, den der Wind in die Wüste, aber auch in die nahe Hafenstadt Swakopmund trägt.
In Australien, im Gebiet der Aborigines, traf der Regisseur einen mutigen Landeigentümer, der, würde er seine Genehmigung zum Abbau des Urans geben, plötzlich sehr reich wäre. Doch er widersetzt sich, weil - wie er sagt - man Geld nicht essen kann und die Zerstörung der Umwelt nicht wiedergutzumachen ist.
Beim Atlantis Filmfest in Wiesbaden gewann der Dokumentarfilm im Oktober 2010 den Ersten Preis. Aus der Laudatio: "Es ist ein Film, der uns als Jury so beeindruckt hat, weil er sich ganz unprätentiös, beinah sperrig einem Thema widmet, das kaum brisanter sein könnte. Dabei tut er es mit viel Umsicht, wägt ab und will die vielen Teilaspekte berücksichtigen, die in diesem Thema stecken.
Der Film beginnt in einem dunklen Labyrinth, das so groß ist, dass es von Berlin nach Moskau und zurückreicht. Dieser Anfang wirkt fast wie der visualisierte Bauplan des Films, ein dunkles Dickicht mit hier und da einigen Lichtpunkten und Abzweigungen.
Der Film führt uns durch das Labyrinth des Uranabbaus, einem Thema, das davon geprägt ist, dass wir kaum etwas darüber wissen und wohl auch nicht wissen sollen. Der Film entreißt dem Geflecht der Geheimhaltung und der Desinformation viele Aspekte und zerrt sie ans Licht. Als Jury war uns bewusst, welcher Mut und welche Beharrlichkeit es bedarf, um sich einem solchen Thema zu widmen.
Es ist ein Film mit Haltung, der klar Position bezieht. Es ist aber auch ein Film, der dem Zuschauer Raum lässt, ihn nicht mit seiner Erkenntnis erschlägt, sondern ihm mitunter überlässt, eigene Zusammenhänge herzustellen. Der Film erzählt in ruhigen, fast stoischen Kameraeinstellungen. Er zwingt uns genau hinzuschauen und nimmt sich Zeit, die Zerstörung aus der Luft wahrzunehmen, die der Uranbergbau in die Landschaft gerissen hat."