So ist die Wüste Gobi in der Mongolei Lebensraum wilder zweihöckriger Baktrischer Kamele, die auch Trampeltiere genannt werden. Sie zählen zu den seltenen und besonders bedrohten Säugetieren der Erde. Obwohl sie eine faszinierende Überlebensstrategie besitzen: Trampeltiere sind in der Lage mehrere Tage völlig ohne Wasser auszukommen und können sogar mit salzigem oder sehr geringen Mengen an Wasser auskommen. Und in der Atacama-Wüste in Chile überleben die ebenfalls zur Familie der Kamele zählenden Guanakos in der trockensten Wüste der Erde, indem sie Tau von Kaktusdornen schlecken.Zwar sind Veränderungen in der Wüste eher selten, doch wenn sie eintreten, sind ihre Ausprägungen extrem. So zeigt der Film einen rund 1.500 Meter hohen Sandsturm
in der Sahara und einen Wüstenfluss, der nur an einem einzigen Tag Wasser führt. Im Death Valley im Südwesten der USA löste eine kurze Blütezeit eine Explosion des Bestandes an Wanderheuschrecken aus. Deren Schwärme bedeckten schließlich eine Fläche von 65 mal 160 Kilometern.Den Höhepunkt des Films bildet eine einzigartige Flugreise über die Dünen und Felsenklippen der Namib-Wüste im Südwesten Afrikas. Zum ersten Mal werden einige Tiere beobachtet, die man in einer Wüste nicht erwartet. So machen sich Elefanten auf eine äußerst lange und gefährliche Nahrungssuche, und Wüstenlöwen durchkämmen die öde Wildnis nach Oryxantilopen.
Wiederholung am 25. Juni 2008 um 12.00 Uhr






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