KurzSchluss
"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.
KurzSchluss
"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

Ein Kurzfilm von Pierre Lacan
(Frankreich - 2002 - 16 Min. - Farbe)
Regie und Buch: Pierre Lacan
Kamera: Aleksander Kaufmann
Musik: Sébastian Cortella,
Produktion: French Touch Films
Mit: Pierre Lacan, Valérie Gabriel
Erzählerstimme: Féodor Atkine
Es war einmal eine junge Frau, die davon träumte, endlich ihren Märchenprinzen zu finden. Eines Abends glaubt sie am Ziel ihrer Träume angekommen zu sein: Sie lernt in der Diskothek einen jungen Mann kennen, mit dem sie ausgelassen tanzt. Sie nimmt ihn mit nach Hause, doch anstatt sich leidenschaftlich zu lieben, suchen die beiden gequält nach den richtigen Worten. Ein zunehmendes Unbehagen macht sich breit und die Stille überträgt sich auch auf die beiden Körper...
Die Erzählerstimme Féodor Atkines, der den Film mit den Worten „Es war einmal eine junge Frau“ einleitet, verleiht dem Film seinen besonderen Flair und weckt die Vorstellung eines modernen Märchens. Nach „Combien tu m’aimes“ (1999) und „Sommeil profond“ (2000) ist „Les corps solitaires“ Pierre Lacans dritter und aktuellster Kurzfilm, für den er bei den „Palmarès 2003“ mit dem „Prix d’interpretation masculine“ ausgezeichnet wurde.
Erstellt: 05-05-04
Letzte Änderung: 31-12-03