Finden Sie, dass sich die Jungendlichen verändert haben? Inwiefern?
Ja, die Jugendlichen haben sich verändert; von der Entwicklung her sind sie reifer als vor 20 Jahren.
Sind die jungen Menschen, die mit Ihnen arbeiten, motiviert?
Ja, ein Jugendlicher ist ab dem ersten Gehalt motiviert. Wenn er nach sechs Monaten eine Gehaltserhöhung bekommt, merkt er, dass jede Arbeit seinen Wert hat. Nach dem Motto:« Ohne Fleiß kein Preis ».
Was haben die Bewerber für eine Ausbildung?
Die Bewerber sind meistens 18 Jahre alt, und was ich verlange ist Motivation, sonst nichts.
Denken Sie, dass Schule fit für den Beruf macht?
Ja.
Was könnte oder sollte man ändern? Genügen Praktika? Geben diese ein unverzerrtes Bild des Berufslebens?
Nein, sie genügen nicht. Wenn man 14 Jahre alt ist, weiß man nicht unbedingt, was man später machen will. Alles hängt von den Noten und Zeugnissen ab.
Was müsste man zusätzlich unterrichten, um sie gut vorzubereiten?
Der zu unterrichtende Stoff ist für Jugendliche und Lehrer schon umfassend genug. Was meiner Meinung nach wichtig ist, ist einen Schüler motivieren zu können, der nicht unbedingt gute Noten hat.
Wenn man die heutige Zeit mit der vergleicht, in der Sie angefangen haben, finden Sie, dass die Jungendlichen reif genug sind?
Die Mentalität der Jugendlichen hat sich verändert, sie trauen sich mehr, sind bereit zu kommunizieren und sagen, wenn ein Problem vorliegt.
Welche Fragen stellen die Bewerber?
Das wichtigste heutzutage ist das Gehalt.
Identifizieren sich die Jugendlichen mit ihrem Beruf ? Wie lange bleiben sie in der Regel?
Wenn ein Jugendlicher sein Berufsleben beginnt, fehlt ihm natürlich die Erfahrung. Also muss er auf Fortbildungen gehen, um sein Métier zu lernen. Im Schnitt geht er nach zwei Jahren.
Wenn Ihre Kinder von der Schule sprechen, Ihnen ihre Schulbücher zeigen, was denken Sie ? Ist es leichter oder schwerer? Welche unterrichteten Fächer nützen Ihrer Meinung nach einem Jugendlichen, der in Ihrer Firma arbeitet wirklich?
Na ja, es hat sich viel verändert. Die Unterrichtsmethoden sind heutzutage ganz anders. Alle Fächer sind wichtig. Ein Jugendlicher, der eine gute Allgemeinbildung hat, ist besser dran als derjenige, der keine hat.
Wer sollte einen jungen Menschen aufs Berufsleben vorbereiten, die Schule oder die Gesellschaft?
Die Gesellschaft muss den jungen Menschen auf das Berufsleben vorbereiten.
Florence Thomas (4ième 3, La Providence in Vendenheim) interviewte ihren Vater.






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