Alle Stücke haben eine gemeinsame Hauptperson: „Er“, Molière selbst, dessen Persönlichkeit in den verschiedenen Bühnencharakteren durchschimmert. Ein ‚Röntgenbild’ des Komödianten und der Gesellschaft will Perceval entwerfen. In seinen Inszenierungen interessiert sich Perceval vor allem für die Facetten menschlicher Triebdynamiken – diesmal für die grenzenlose Gier nach Liebe und den sich immer wiederholenden Überlebenskampf. Ein Theatermarathon voller Widersprüche, zwischen Komödie und Tragödie, den vor allem der Schauspieler Thomas Thieme als Molière bewältigen muss.Die Produktion hat Premiere bei den Salzburger Festspielen und wird ab 31. August an der Schaubühne in Berlin zu sehen sein. Metropolis besucht die Endproben in Berlin und spricht mit Thieme und Perceval über die Liebe.
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Buchtipp:
Thomas Irmer: Luk Perceval, Theater und Ritual, Alexander Verlag, mit einer DVD, die 60 Minuten Ausschnitte aus Inszenierungen Percevals zeigt, ISBN: 978-3-89581-116-6
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Theateraufführung:Molière, ab 31. August in der Berliner Schaubühne, eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen







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