- Porträt der Woche: Marije Vogelzang
Marije Vogelzang ist eine kreative junge Holländerin, die mit ihren unkonventionellen kulinarischen Ideen bereits eine kleine Kultgemeinde um sich geschart hat. Die 1978 geborene Marije sieht sich nicht nur als Köchin, sondern in erster Linie als Designerin, die mit ihren essbaren Kreationen am liebsten ganze Geschichten erzählt. Mit ihren einfallsreichen Gerichten und Food-Objekten komponiert sie eine spielerische, atmosphärische Welt voller Fantasie.
Links: Mehr Informationen über die Proef Ateliers
Der Blog von Marije Vogelzang
Die Top-Adressen von Marije Vogelzang in Amsterdam:Proef Amsterdam: Gosschalklaan – 1014 Amsterdam
Die Farm “De Ridammer hoeve" : Nieuwe Meerlaan 4 – 1182 DB Amstelveen
Platform 21: Prinses Irenestraat 19 – 1077 WT Amsterdam
Der Musikzentrum von Amsterdam: Muziekgebouw aan’tij: Postbus 1122 - 1000 BC Amsterdam
Marije Vogelzang hat uns den Künstler Helmut Smits vorgestellt………………………
SENDUNG VOM 25. AUGUST 2008
- "Trend": Modetrends 2008
Bei einer Modenschau werden nicht nur Kleidungsstücke vorgeführt. Der Zuschauer erlebt das Defilee als großartiges Spektakel, als extravagantes gesellschaftliches Ereignis, vor allem aber als fulminantes Ideenfeuerwerk. Auf dem Laufsteg sind bereits zu sehen: die Trends von morgen. Jeder kann sich hier auf die Schnelle ein paar Anregungen holen und nach Belieben am eigenen Outfit ausprobieren. .- "Die kleine Geschichte": der NIVEA-Creme
1911 gelang es dem Deutschen Paul Gerson Unna als erstem, eine Verbindung von Fett und Wasser herzustellen. Diese Entdeckung sollte die Grundlage für die erste medizinische Salbe sein. Es wurden sowohl Rosen- als auch Maiglöckchenöl hinzu gegeben und noch weitere, geheime Ingredienzen und die erste Hautpflegecreme war geboren. Aufgrund ihrer Schneeweiße nannten ihre Erfinder sie NIVEA, abgeleitet vom lateinischen Wort „nix, nivis“ für „Schnee“. Sie hielt Einzug in sämtliche Badezimmer, umschmeichelte die Hände aller Frauen und ist auch heute noch dafür zuständig, unsere äußere Schönheit auf die innere abzustimmen. Entsprechende Werbung, Verzeihung, Reklame, wie man es damals nannte, verhalf der Creme in den Zwanzigerjahren zu ungeahntem Erfolg. Die Nivea Creme wurde nicht zuletzt wegen ihrer Verpackung, der blau-weißen Dose, zu einem Kultobjekt.
Links:Wenn Sie mehr über diese kultige Creme "Nivea" erfahren wollen
- "Hinter den Kulissen": Zaha Hadid
Heute hat "Chic" ein Rendezvous mit Zaha Hadid, einem der Top-Stars der internationalen Architekturszene. Hadid, die aus dem Irak stammt und seit Ende der 70er Jahre in ihrer Wahlheimat London lebt, ist bisher die einzige Frau, die mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet wurde, dem sogenannten "Nobelpreis für Architektur". Zaha Hadids futuristische Ästhetik fließt auch in die Entwürfe für ihre Möbel und Leuchten ein. Für die Arbeit auf diesem Gebiet wurde die Architektin im Januar auf der "Maison & Objet" in Paris zur Designerin des Jahres 2008 gekürt.
Link:Alles über die Arbeit von Zaha Hadid
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SENDUNG VOM 26. AUGUST 2008
- "Trend": Street Art
Graffiti gehören seit langem zum gewohnten Stadtbild. Schon Anfang der 80er Jahre begannen die Sprüh-Künstler, die Straßen zu erobern. Inzwischen hängen die Pinseleien eines Keith Haring, die man früher an New Yorker Bretterzäunen bewundern konnte, an den Wänden internationaler Museen. Umgekehrt gibt es heute Künstler, die zwar längst schon in Galerien ausstellen, nun aber ihre Kunst auf die Straße tragen, um ein neues Publikum zu finden.
Links:Um mehr über den Verein le M.U.R. zu erfahren
Die Website von Eric Maréchal, Fotograf der Wänder aller Welt
- "Die kleine Geschichte" der Flip-Flops
Um auf Sand zu gehen, ohne sich die Füße zu verbrennen oder sich sonst wie weh zu tun – das war der Grund, warum die Ägypter sie vor 5000 Jahren erfunden haben: die Latschen. Ein komisches Teil, bestehend aus einer Sohle und einem Riemen aus Leder. Sie sind Zeichen von Armut, von Schick oder von Keuschheit. Und da sie den Fußmarsch so lieben, findet man sie irgendwann in Japan. Dort landen sie an den Füßen der Bauern. Praktisch, um in den Reisfeldern zu gehen, wurden sie zur Volkssandale. In den Zwanzigern eroberten die Flipflops den Strand – besonders die Copacabana in Brasilien. Zwischen Partyfeiern, Sonne und schönen Mädchen wurden die Strandlatschen zu einem der Markenzeichen des Landes. Die Massenproduktion setzte ein. Flipflops wurden zum weltweiten Kultobjekt. Es bedurfte erst der aufwändigen Beihilfe einiger Kinostars, damit die Latschen in der ganzen Welt bedenkenlos getragen werden konnten. Erst als Julia Roberts, Sandra Bullock oder Kate Moss ihre Füße mit diesen Schuhen schmückten, haben sie sich durchgesetzt. Seitdem hört man auf den Straßen der ganzen Welt ihr leises zap-zap-zap, das so vertraut klingt. Das französische Wort für die Sandale 'Tong' wurde von den Amerikanern während des Vietnamkrieges geprägt. Es bedeutet schlicht und einfach 'Riemen'.
Link: Unser Spezialist ist Fabrice Léonard, Mode-Chefredakteur des Magazins « Max ».
- Hinter den Kulissen: Konstantin Grcic
Begegnung mit dem deutschen Designer Konstantin Grcic. Durch seine Erfahrungen als Assistent von Jasper Morrison entscheidend geprägt, ist Grcic heute mit der strengen Nüchternheit, aber auch den Zwängen des Industriedesigns bestens vertraut. Seit 1991 Chef eines eigenen Ateliers, arbeitet Gric inzwischen für die wichtigsten internationalen Auftraggeber. Etliche seiner Entwürfe sind in den Sammlungen des New Yorker MoMa oder des Musée des Arts Décoratifs in Paris ausgestellt.
Link: Die Website von Konstantin Grcic
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SENDUNG VOM 27. AUGUST 2008
- Trends: Die neuen Dessous
Ganz gleich ob schlicht, praktisch oder mit verspielten Rüschen, die Damenunterwäsche präsentiert sich in neuem Glanz. Dabei überzeugen die jüngsten Kreationen nicht nur durch ansprechende Optik, sondern auch durch hervorragende Gebrauchseigenschaften. In den Dessous-Abteilungen findet man raffinierte Modelle, die dezent die Figur korrigieren oder auch großzügig das Dekolleté betonen. Von Retro-Glamour bis hin zu den neuesten High-Tech-Materialien - die Vielzahl der Trends ist kaum überschaubar. Um ein bisschen mehr Durchblick zu bekommen, hat
Links:Die Dessous von Aubade
Bio- & Fair Trade-Dessous von Enamore
Die Kreationen aus Holzfaser der Marke g = 9.8
Unumgänglich: Cadolle

Buchtipp:Dessous. Ein Jahrhundert Wäschekult
von Farid Chenoune
Knesebeck
ISBN-10: 3896603272
ISBN-13: 978-3896603272
- Die kleine Geschichte der Harley-Davidson
Die Geschichte beginnt im Jahre 1902 am Ufer des Michigan-Sees in Milwaukee.Zwei junge Konstruktionszeichner, William Harley und Arthur Davidson waren geniale Tausendsassas und zudem noch gute Freunde. Sie beschlossen, einen kleinen, leichten Motor für ihr Boot zu bauen, um auf diese Weise rascher und bequemer ans andere Ufer des Sees zu gelangen. Zur gleichen Zeit aber ging ein anderer Wunschgedanke um die Welt: Man dachte da an einen kleinen, leichten Motor fürs Fahrrad. So kam es, dass Harley seinen Kumpel David so lang bearbeitete, bis dieser anstatt des Bootsmotors einen Fahrradmotor baute. Und so nahm die Legende Harley Davidson ihren Lauf... mit der unvergesslichen Melodie POTATOP, POTATOP, POTATOP... Schließlich zog die Harley Davidson mit in den Krieg. 1914-18 und – wie konnte es auch anders sein – auch im Zweiten Weltkrieg ging sie in Frankreich und Deutschland an Land. 1945 wurde sie für diese schweren Einsätze belohnt. Sie begann ein neues Leben. Manche GIs wussten nichts Rechtes mehr mit sich anzufangen und wollten am liebsten weiter mit der Harley durch die Gegend brausen. Sie gründeten Motorrad-Clubs und einer davon, der Club der Hell’s Angels, der Engel der Hölle wurde richtig berühmt und ging na ja in die Geschichte ein. Schließlich wurde die Harley Davidson zum Fahrzeug von Denis Hopper, Jacques Nicholson, Marlon Brando und auch der französische Chanson-Sänger Johnny fuhr eine Harley, die damals in den USA zum Kult-Motorrad wurde. Wer hat nicht einmal davon geträumt, eine kleine Runde auf einer Harley zu drehen, bequem auf dem Sattel sitzend, angelehnt an den Rücken des Traummannes? Das ist vielleicht ein Klischee, aber schließlich gehört auch das zur Harley! Zur Harley gehört auch eine ganze Palette an Accessoires: Schwarze Brille, Jeans, die Lederjacke mit Durchblick auf die Tätowierungen und eine Mütze. Die Harley ist nicht nur dem Aussehen nach zu einem Lebensstil für ruhige Menschen geworden, die mit der Familie reisen.
Die Top-Adresse: ATS Harley-Davidson Bastille - 43 bd Beaumarchais, 75003 Paris
Buch-Tipp: Harley Davidson. Alle Modelle seit 1903: Zahlen, Fakten, Technik
Matthias Gerst
Motorbuch Verlag, 2006
ISBN: 3613025043
Harley-Davidson in Deutschland. The Harleyson's Archives Photo Collection
Fritz Simmerlein
Heel, 2004
ISBN: 3980510913
- Hinter den Kulissen: Eine Kirche aus Beton
Wie werden die Gotteshäuser aussehen, in denen die Menschen des 21. Jahrhunderts beten? In Berlin hat die Canisius-Gemeinde beschlossen, sich eine neue Kirche bauen zu lassen - aus Sichtbeton. Die Wahl dieses ungewöhnlichen Baustoffs mag zunächst verwundern, aber dem talentierten Berliner Architektenteam Büttner, Neumann & Braun ist ein Sakralbau gelungen, der den Besucher nicht nur mit einem wohltuenden Raumklima überrascht, sondern auch seine innere Einkehr fördert. Ob der Betonbau auch das Gemeindeleben auf ein neues, festes Fundament gestellt hat
Link:Um alles über die St Canisius Kirche zu erfahren
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SENDUNG VOM 28. AUGUST 2008
- Trend: Swing
Über Berlin schwappt eine neue Nostalgiewelle hinweg: Der Swing ist wieder da! Die schwungvollen Rhythmen der "Swinging Forties" haben wieder die Tanzflächen der Hauptstadt erobert. Man feiert Partys, auf denen ohne den totalen Retro-Look und exzellente Manieren gar nichts geht. Ob für den Tanzkurs oder beim Vintage-Shopping, die Swing-Fans geben das Geld mit vollen Händen aus und erheben die Retro-Kultur zu einer veritablen Lebenskunst.
Link:Der Retro-Laden Charming Styles
- Die kleine Geschichte des Jeeps
Als den Amerikaner klar wird, dass sie früher oder später aktiv in den 2. Weltkrieg eingreifen müssen, startet die amerikanische Regierung eine Ausschreibung mit der Vorgabe, ein Allrad-Geländefahrzeug mit einer Nutzlast von einer viertel Tonne zu entwickeln. Die wahre Herausforderung an dieser Aufgabe: der Prototyp soll nach nur 49 Tagen vorliegen. Nur 26 Tage später müssen 70 fertige Testwagen lieferbar sein. Einem kleinen Hersteller namens Bantam gelingt es als einzigem, alle Fristen einzuhalten und sich damit den Auftrag zu sichern. Doch nur für kurze Zeit, denn bald schaltet sich Ford ein und übernimmt die Serienproduktion. 1941 zieht der Jeep erstmals in den Krieg. Nach dem 2. Weltkrieg produzieren ihn die Amerikaner auch als ziviles Fahrzeug. Die zurückgelassenen Militär-Jeeps starten in Europa eine zweite Karriere als Traktoren, Abschleppwagen oder Ferienmobile. Und bis heute gefällt der geländegängige Jeep, der auch Treppen mühelos erklimmt, einfach jedem - Stadtmenschen eingeschlossen. Um die kleine Geschichte abzurunden: Jeep heißt auch der Begleiter von Popeye, ein kleines Phantasietier mit außerordentlichen Kräften, das durch Wände gehen und sogar fliegen kann. Auf ihn sollen sich die Hersteller bei der Namenswahl bezogen haben. Warum auch nicht? Schließlich sagt man in den USA, wenn man jemanden für besonders clever hält: „He is a real jeep.“
Buch-Tipp: Die Jeep- Legende. Vom Nutzfahrzeug zum Fun- Car
Robert C. Ackerson
Motorbuch Verlag, 1992
ISBN: 3613014041
- Hinter den Kulissen: Porzellandesign aus Sèvres
Die Porzellanmanufaktur Sèvres ist eine echte französische Institution, in der seit Jahrhunderten nicht nur handwerkliche, sondern auch künstlerische Qualität kultiviert wird. Im Jahre 1740 unter Ludwig XV. errichtet, gilt die königliche Produktionsstätte mit ihren edlen Erzeugnissen seit jeher als nationales Kulturerbe. Diese Tradition soll auf der diesjährigen Pariser Frühjahrsmesse "Pavillon des Arts et du Design" in besonderer Weise gewürdigt werden. Zu sehen sind Porzellanobjekte aus den letzten hundert Jahren, in denen Entwürfe renommierter Künstler und alte Handwerkstechniken in Vollendung aufeinander treffen.
Die Top-Adresse:Manufacture Nationale de Sèvres: Place de la Manufacture – 92310 Sèvres
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SENDUNG VOM 29. AUGUST 2008
- Begegnung: Miriam Ocariz
In Bilbao hat "Chic" eine Verabredung mit einer der wenigen Modedesignerinnen der Stadt: Miriam Ocariz. Die junge Modeschöpferin benutzt die verschiedensten Stoffe, um ihren opulenten und freizügigen Stil zu kreieren, wobei sie erlesenen Drucken den Vorzug gibt. Aber in ihrem Atelier werkelt sie meist nicht allein: Sie stellt uns ihre Strickdesignerin Patricia Krugg vor, mit der sie eine fantasievolle Maschenkollektion entworfen hat. Anschließend führt die Designerin ins Atelier des Malers Ignacio Goitia, mit dem sie eng befreundet ist.
Link:Die Website von Miriam Ocariz
- Trend: Das neue Gesicht von Bilbao
Bilbao steht exemplarisch für ein weltweit einzigartiges urbanes Experiment: Wie katapultiert man eine heruntergekommene, rezessionsgebeutelte Metropole an die Spitze der modernen Architekturszene? Das Wagnis ist gelungen: Die kühnen Bauten von Stararchitekten wie Frank Gehry, Norman Foster und Zaha Hadid haben Bilbao wieder einen Platz auf der Weltkarte gesichert. Heute gilt die baskische Hauptstadt als herausragendes Beispiel einer architektonischen Revitalisierung.
Link:Der Architekt Juan Coll-Barreu
- Kreationen mit Pimientos del Piquillo
In der "Chic"-Küche dreht sich heute alles um eine kleine, feine Paprikaschote der eher milden Sorte, der Piquillo, der in der baskischen Küche eine wichtige Rolle spielt. Verwöhnte Gaumen schätzen an ihm das Aroma des Holzfeuers, den er durch sanftes Rösten erhält, und seine würzig-angenehme Süße. Piquillos genießt man entweder als Tapas, oder gefüllt und gewürzt als Verfeinerung anderer Speisen. Chef Bruno Doucet, der in La Regalade, einem der meistgeschätzten Pariser Bistros, den Kochlöffel schwingt, zaubert für "Chic" eine Köstlichkeit, für die er Fleisch, Meeresfrüchte und Piquillos zu einer außergewöhnlichen Komposition vereint.
Die Top-Adresse:Restaurant La Régalade: 49, av. Jean-Moulin – 75014 PARIS
- Hinter den Kulissen: Aitor Elizegi
Mit exzellenten Produkten, die auf besten Ackerböden wachsen, solider Kochkunsttradition und einer ausgeprägten Vorliebe fürs Experimentieren sind es zweifellos die Basken, die seit einigen Jahren für richtig viel frischen Wind in der spanischen Gastronomie sorgen. Als einer der prominentesten Kochstars gilt zur Zeit Aitor Elizegi. Sein kulinarisches Hauptquartier ist das Restaurant Gaminiz, 20 Autominuten von Bilbao im Technologie-Park Zamudio gelegen. Elizegis Markenzeichen ist die Kombination von klassisch-baskischen Rezepten und den neuesten kulinarischen Trends.
Die Top-Adresse:Baita Gaminiz: Alameda Mazarredo, 20 – 48009 BILBAO -BIZKAIA









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