"KDD" schlägt einen für das deutsche Fernsehen ungewöhnlichen Weg der Erzählweise ein: Dialoge, die so wahr sind, dass man sie manchmal nicht hören möchte; eine Inszenierung, die auf der Grenze zum Dokumentarischen wandelt und uns dennoch Schauspieler in ihren Rollen nahe bringt; Plots, die auf ungeahnte Weise zu fesseln vermögen; Fragen und Handlungen, die am Abgrund der Seele und des Lebens jedes Einzelnen kratzen.
Matthias Glasner, der sowohl für die Pilotfolge als auch für die ersten beiden Folgen von "KDD" Regie führte, realisierte 1995 seine erste Kinoarbeit "Die Mediocren" mit seiner eigenen Produktionsfirma Jack-Film- und Musikproduktion. Ein Jahr später produzierte er gemeinsam mit Jürgen Vogel den aufsehenerregenden Kinofilm "Sexy Sadie". Matthias Glasner führte dabei nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Buch zu dem Krimi-Noir. Für seinen dritten Kinofilm "Der freie Wille" (2006) mit Hauptdarsteller Jürgen Vogel wurde er auf der Berlinale mit dem Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater ausgezeichnet.








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