Die britische Mystery-Serie war in den 60er Jahren bahnbrechend und genießt heute Kultstatus.
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Nummer Sechs
Kurz nachdem ein britischer Geheimagent seinen Dienst quittiert, wird er entführt. Er wacht in einem mysteriösen Dorf auf, wo er nur Nummer 6 genannt wird.
Als ein hochrangiger Agent seinen Rücktritt einreicht, wird er gekidnappt und in ein merkwürdiges Dorf verschleppt. Dort trägt er nur noch den Namen Nummer 6, wie auch alle anderen Einwohner nur Nummern haben. Einige sind "Gäste" wie Nummer 6, andere gehören zu den Entführern. Diese versuchen, an sein Wissen und hinter die Beweggründe für seinen Rückzug vom Dienst zu kommen.
Was will man von ihm? Wurde er von den eigenen Leuten entführt oder von der Gegenseite? Wer ist die mysteriöse Nummer 1? Und wie kann man den seltsamen Ort verlassen? Wird ihm die Flucht gelingen? Nummer 6 versucht, Antworten auf all diese Fragen zu finden.
Die britische Mystery-Serie war in den 60er Jahren bahnbrechend und genießt heute Kultstatus.
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Erstellt: 15-06-10
Letzte Änderung: 30-07-10
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28 Kommentar(e)
logisches Ende | hans
13.12.2010 - 18:55
Es gibt nur ein logisches Ende. Der britische Geheimdienst ist die Nummer 1. Die Gründe: Nach seinem Rückzug wird Nr. 6 binnen Minuten entführt. Nachdem er entkommt, wird er mit dem Flugzeug wieder zurückgebracht. Es gibt nur eine Frage, warum er zurückgetreten ist. Das interessiert außer den Briten, die einschätzen müssen ob Nr. 6 ein Sicherheitsrisiko ist, niemand. Und die Idee entstand auf Basis eines britischen Internierungslagers. Auch der Rückzug des Authors deutet darauf hin. Aber da wir immer die Guten sind, die gegen das Böse kämpfen hat das vorgesehene Ende wohl einigen Herrn nicht gepasst. Und so endet das Ganze in einer völlig Unsinnigen irrealen Geschichte
Arbeitsverweigerung | nr6de
27.10.2010 - 10:01
In gewisser Weise stimmt das sogar. McGoohan wollte kein 08/15-Serienende mit Enthüllung des geheimnisvollen Mr. X. Auf einem anderen Blatt steht, dass niemand außer ihm eine Vorstellung von einem möglichen Abschluss hatte. Und er - unterstellt - auch nur bedingt. Die "tiefere Absicht" ergibt sich häufig aus der Reduktion. Kommt der Zeitdruck hinzu (die Serie lief ja bereits im Fernsehen), und so erklärt sich einiges an "Demaskierung", sehr zerebral und theatralisch, kein Dialog die letzten knapp 20 Minuten. - Wir sehen uns! - www.nummer6-theprisoner.de
Glatte Arbeitsverweigerung | Karlo
09.10.2010 - 22:27
Man kann natürlich etwas Surreales im Ende sehen. Für mich ist es nur glatte Arbeitsverweigerung eines Autors und Schauspielers, der einfach keine Lust mehr hatte für sein Gehalt eine reale Gegenleistung abzuliefern. Da steckt keine tiefere Absicht, keine Gesellschaftskritik hinter. Das ist nur ein Kiffer der keinen Bock mehr hatte.
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