"The Trip": Ein in Scheidung lebender Werbefilmer nimmt unter Anleitung eines Freundes zum ersten Mal LSD.
Ein in Scheidung lebender Werbefilmer nimmt unter Anleitung eines Freundes zum ersten Mal LSD. Doch nach einer Weile verlässt er - noch immer auf dem Trip - das Haus seines Freundes und durchstreift allein die Stadt. Ab den späten Sechzigern wurde Drogenkonsum nicht mehr nur in aufklärender Absicht gefilmt, die so genannte
Drugsploitation (1) entwickelte sich vielmehr zu einem florierenden, eigenständigen Genre mit zahlreichen Varianten. Das Drehbuch zu „The Trip“ stammt von Jack Nicholson, die Regie führte
Roger Corman (2), einer der ganz Großen der Filmgeschichte.
Wenn Ihnen das epochentypische Ambiente und die Besetzung von „The Trip“ gefallen haben, können Sie Susan Strasberg und Bruce Dern auch in
Psych-Out (3) von Richard Rush wiedersehen. Der ein Jahr nach „The Trip“ gedrehte Streifen basiert erneut auf einem Vorschlag von Jack Nicholson, der jedoch das Drehbuch letztlich nicht schrieb, sondern selbst eine Rolle übernahm. Sollte Ihnen an „The Trip“ Peter Fondas mit großem Ernst betriebenes Drogenexperiment mit den dabei entstehenden kaleidoskopischen Halluzinationen gefallen haben, müssen Sie sich auch Jan Kounens Schamanismus-Doku
D’autres mondes (4) ansehen. Und wenn Sie der Aspekt „hemmungsloser Megatrip“ fasziniert hat, dürfen Sie sich unter keinen Umständen Terry Gilliams
Las Vegas Parano (5) entgehen lassen.
Jenny Ulrich(1) Drugsploitation, einige Beispiele (Deutsch)(1) Drugsploitation (Französisch)(2) Roger Corman (Deutsch)(2) Ausführliches Porträt von Roger Corman (Französisch)(3) Trailer „Psych-Out“(4) Ausschnitt aus „D’autres mondes“(5) Trailer „Las Vegas Parano“