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KurzSchluss

"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

> 25. Juli > Irgendwo in Afrika

Mittowch 25. Juli um 00.10 Uhr - 14/08/07

Irgendwo in Afrika

Ein Film von Dyana Gaye


Dakar, Senegal. Ousmane ist keine sieben Jahre alt, verdient sich aber schon seinen Lebensunterhalt durch das Betteln im
Stadtzentrum. Weihnachten naht, und Ousmane hat es sich in den Kopf gesetzt, dem Weihnachtsmann zu schreiben.

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Synopsis

Der kleine Ousmane ist ein lebenslustiger und geschäftstüchtiger Junge, der sich im Stadtzentrum von Dakar durch Betteln seinen
Lebensunterhalt verdient. Es ist Dezember und Weihnachten steht vor der Tür. Ousmane hat den Beschluss gefasst, in diesem Jahr dem
Weihnachtsmann zu schreiben, um ihm seine Wünsche mitzuteilen. Einziges Problem an seinem Vorhaben ist die Tatsache, dass er nicht
schreiben kann. Aber Ousmane wäre nicht Ousmane, wenn er sich von diesem kleinen Hindernis aufhalten lassen würde! Der pfiffige
Sechsjährige findet eine Lösung, wie er dem Weihnachtsmann doch noch einen Brief zukommen lassen kann.


Biographie der Regisseurin

Dyana Gaye wird 1975 als Tochter von Migranten aus dem Senegal in Paris geboren. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jedes
Jahr mehrere Monate in der Heimat ihrer Eltern bei Verwandten im Senegal. In Paris studiert sie Film und schreibt als Abschlussarbeit das
Drehbuch von "Eine Frau für Suleiman". Dafür erhält sie 1999 ein Stipendium im Rahmen des Programms Louis Lumière - Villa Medicis. Im Jahr
darauf dreht sie den Film "Eine Frau für Suleiman", der zahlreiche Preise auf internationalen Festivals erhält. Parallel arbeitet sie
mehrere Jahre lang für die A.C.I.D., die Agentur für unabhängigen Film. 2004 stellt die den Film "J'ai deux amours" her, der Teil einer
Reihe von 15 Kurzfilmen unter dem Motto "Migrantenstadt Paris" ist. Absichtlich spricht sie in "Irgendwo in Afrika" ernste Themen wie die
zynische Ausbeutung von Straßenkindern durch die Marabous nicht an, zugunsten einer zwar nachdenklichen, aber unterhaltsamen Erzählweise.
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Irgendwo in Afrika
Deweneti 16:9 / 15 Min., Kurzfilm, Frankreich / Senegal 2006, ARTE F
Regie: Dyana Gaye, Drehbuch: Remi Mazet, Kamera: Remi Mazet, Musik: Baptiste Bouquin, Schnitt: Gwen Mallauran; Herstellungsleitung: Pape
Madické Mbodj; Ton: Alioune M'Bow, Produktion: Andolfi
Mit: Abasse Ba (Ousmane), Oumar Seck (Polizist), Nianga Diop (Köchin), Coly M'Baye (Mann mit Pferd), El Hadj Dieng (Marabout), Thierno
N'Diaye (öffentlicher Schreiber), Yalli Diagne (Mann im Geländewagen), Moustapha Gaye (Taxifahrer)

Erstellt: 16-07-07
Letzte Änderung: 14-08-07