- Biografie
22.3.1905 Kiew, Ukraine - 11.5.1973 Leningrad.
Studiert Malerei an der Akademie der schönen Künste in Leningrad. 1921 gründet er zusammen Leonid Trauberg und Sergei Yutkevich die experimentelle Theatergruppe FEKS (Fabrika Eccentricheskovo Aktyora / Fabrik des exzentrischen Schauspielers). Schon wenige Jahre nach der Gründung wenden sich Kosinzev und Trauberg der Filmproduktion zu und drehen 1924 ihren ersten Film POKHOZHDENIJA OKTJABRINY, dem bis 1946 zahlreiche weitere Produktionen folgen, bei denen Kosinzev und Trauberg zusammen Regie führen.
Den künstlerischen Höhepunkt ihres Schaffens bildet dabei wohl die "Maxim-Trilogie" mit den Filmen JUNOST MAKSIMA, VOZVRASHCHENIJE MAKSIMA und VYBORGSKAYA STORONA. 1941 wird die Trilogie mit dem Stalin-Preis ausgezeichnet. Seit Mitte der vierziger Jahre haben die Regisseure, wie viele andere Künstler, mit Repressionen des Regimes zu kämpfen und beenden ihre Zusammenarbeit, als es zu Unstimmigkeiten bei der Realisierung des Films PROSTIJE LJUDI kommt. Kosinzev inszeniert in den folgenden Jahren noch einige bedeutende und sehr erfolgreiche Literaturverfilmungen nach klassischen Vorlagen.
- Filmografie (Auswahl)
1924 - Pokhozhdenija Oktjabriny
1929 - Novji vavilon / Das neue Babylon (+ Autor)
1935 - Junost Maksima / Maxims Jugend (+ Autor)
1937 - Vozvrashchenije Maksima / Maxims Rückkehr (+ Autor)
1938 - Vyborgskaya storona / Auf der Wyborgseite (+ Autor)
1942 - Junyj Fric / Der junge Fritz
1947 - Pirogov / Der Chirurg Pirogov
1951 - Belinski / W.G.Belinski (+ Autor)
1957 - Don Kikhot / Don Quichotte
1964 - Gamlet / Hamlet (+ Autor)
1969 - Korol Lir / König Lear (+ Autor)






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