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Geschichte auf ARTE

Monatliches Onlinemagazin mit Informationen zu den wichtigsten historischen Sendungen auf ARTE und mehr: Geschichte hinter den Geschichten

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Geschichte auf ARTE

Dienstag, den 05. Juni 2007, ab 20.40 Uhr - Themenabend - 01/06/07

60 Jahre Marshall-Plan

Vor 60 Jahren rief der damalige US-Außenminister George C. Marshall einen Wiederaufbauplan für das zerstörte Europa ins Leben. Mit den Geld- und Sachlieferungen kam auch der American Way of Life und veränderte die Lebensgewohnheiten und die Kultur der Europäer. Der ARTE-Themenabend untersucht den Einfluss des Marshall-Plans auf das Europa von heute.

© Seppia/Neon Rouge
George W. Bush
20.40 Uhr
Wie wir alle Amis wurden
Die Dokumentation zeigt, wie im Windschatten des durch die USA finanzierten größten wirtschaftlichen Wiederaufbauprogramms der Alltag, aber auch die Denkweisen und künstlerischen Ausdrucksformen eines ganzen Kontinents beeinflusst wurden [...]

21.45 Uhr
Welcome in Greece Mr. Marshall
Anlässlich des 60. Jahrestages des Marshallplans erzählt "Kalimera Mr. Marshall" am Beispiel Griechenlands, wie der uns heute so vertraute "American way of life" am Mittelmeer Fuß zu fassen begann [...]

22.40 Uhr
Gesprächsrunde
Wissenschaftler, Journalisten und Künstler aus Europa und den USA diskutieren in der American Academy Berlin über das heutige Verhältnis zwischen der alten und der neuen Welt dies- und jenseits des Atlantiks [...]

Die Diskussion ist ab 6. Juni als Video abrufbar. Klicken Sie sich wieder ein!


Ronald Reagan
© Seppia/Neon Rouge
Ronald Reagan
Vor 60 Jahren, am 5. Juni 1947, hielt der damalige US-Außenminister George C. Marshall an der Harvard-Universität eine Rede, die zum Ausgangspunkt eines Wiederaufbauprogramms für das zerstörte Europa wurde. 16 westeuropäische Nationen wurden in der Folge vom European Recovery Program, kurz ERP, unterstützt. Mit den Dollars kam ein Einfluss, der sich in fast allen Lebensbereichen niederschlug. Westeuropa entdeckte den American Way of Life - erst Jeans und Coca-Cola, später Nike und Microsoft. Aber auch die Protestformen des Civil Rights Movement schwappten über den Atlantik.

Aus Anlass des historischen Datums geht der Themenabend den Denk- und Ausdrucksformen nach, die mit den US-Lieferungen ihren Weg in viele europäische Länder fanden. Europa und Amerika, ein Verhältnis zwischen Abhängigkeit und Selbstbehauptung, zwischen Amerikanophilie und Antiamerikanismus.

Die Dokumentation «Wie wir alle Amis wurden» geht diesem einschneidenden Zivilisationswandel in der europäischen Nachkriegszeit nach. «Welcome in Greece Mr. Marshall» erzählt am Beispiel Griechenlands das südeuropäische Kapitel dieses Hilfsprogramms, das für die USA im Kampf gegen den Kommunismus von großer strategischer Bedeutung war.

Wim Wenders
© Seppia/Neon Rouge
Filmemacher Wim Wenders
Im Anschluss an die beiden Dokumentationen diskutieren Wissenschaftler, Journalisten und Künstler aus Europa und den USA in der American Academy Berlin über das heutige Verhältnis zwischen der alten und der neuen Welt dies- und jenseits des Atlantiks.

Erstellt: 31-05-07
Letzte Änderung: 01-06-07