Was elegant und meist mühelos wirkt, ist tatsächlich extrem anstrengend. Das "Powerhouse" ist der Inbegriff jeder Pilates-Übung. Man erreicht es, indem man sich vorstellt, man schlüpft in eine zwei Nummern zu kleine Jeans. Man schließt den Reißverschluss und den Knopf, zieht dabei den Beckenboden hoch und den Nabel nach innen zur Wirbelsäule.Wer regelmäßig trainiert, formt seinen Körper angeblich schnell und effektiv zur Traumfigur. Wichtig ist, sich auf die langsamen, fließenden Bewegungen zu konzentrieren - und auf das richtige Atmen. Erfunden hat diese Methode der Deutsche Joseph Pilates - er wanderte in den 20er Jahren nach New York aus und gründete dort das erste Pilates-Studio.
Die sanfte Mischung aus Dehnung und Kräftigung strafft die Muskeln. Ungewohnte Bewegungen, deshalb ist es wichtig, am Anfang immer mit einem Lehrer zu trainieren. Profitänzer und Berufssportler nutzen Pilates besonders gerne, denn dabei werden mehrere Muskelpartien gleichzeitig beansprucht und eingefahrene Bewegungsmuster durchbrochen - Balance und Haltung verbessern sich.
Zentrales Element von Pilates-Übungen ist die Präzision und die Kontrolle, mit denen die Übungen durchgeführt werden. Gestärkt werden vor allem die tiefen Bauchmuskeln, der Beckenboden und die kleinen Muskeln rund um die Wirbelsäule - besonders wichtig bei Rückenproblemen. Pilates empfiehlt sich bei Menschen, die Probleme in der Koordination im gesamten Rumpfbereich haben. Die können sich in Hohlkreuz- oder Fehlhaltungen und Schmerzen äußern. Pilates ist eine Möglichkeit, die Koordination des gesamten Rumpfbereiches zu stabilisieren.Das Besondere bei Pilates: Es kann auch Verletzten helfen, denn mit den Übungen kann man auch im Sitzen und Liegen, mit winzig kleinen Bewegungen, die Muskeln wieder aufbauen.








per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

