Die Reportage sehen
Popmusik hören ist einfach. Doch wer kann schon von ihr leben? In Deutschland schaffen das gerade mal 5 000 Menschen. Die Wahl-Berlinerin Elke Brauweiler gehört dazu, seit immerhin acht Jahren. Das Leben als Künstlerin ist hart. Doch die Liebe zur Musik ist stärker. Und dafür verzichtet sie auch mal auf das Taxi.Deutscher Elektropop - dafür stand Elke Brauweiler mit ihrer Band Paula. Auf ihrem neuen Album singt sie nicht nur französische Chansons, sondern die Gitarre wechselt auch das Keyboard ab. Ein Imagewechsel?
Elke Brauweiler: "Es geht mehr um eine Weiterentwicklung, weißt Du. Auch alles mögliche ausprobieren. Man möchte da nicht unbedingt stehen bleiben. Weil man als Elektropop-Akt angefangen hat, heißt das ja noch lange nicht, dass man sich persönlich nicht für andere Musik interessiert. Ich komme nämlich aus einem anderen Bereich, nämlich der sehr viel akustischere Bandbereich, also wie gesagt so Indie-Gitarrengirl, da komme ich her."
Elke Brauweiler lässt sich nicht festlegen: weder auf deutsche oder französische Texte - noch auf Rock oder Elektro-Pop. Zur Zeit bastelt sie mit ihrem Produzenten wieder an einem deutschen Song: „Lichtjahre", ein persönliches Lied über eine Trennung. Wie es musikalisch weitergeht, ist ungewiss. Gut klingt es allemal - auf deutsch und französisch.
Neuestes Album
"Twist a Saint Tropez" von Elke Brauweilerbei Königskinder / SPV
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