- Synopsis
Leroy ist ein afrodeutscher Junge, der mit notorischem Pech und einer nationalen Identitätskrise zu kämpfen hat. Leroy ist kultiviert und gut erzogen und in einem positiven Sinne deutscher als viele Deutsche - aber seine Hautfarbe und sein Afro erinnern ihn jeden Tag daran, dass das nicht alle Deutschen so sehen wie er. Soll er nun sein Deutschsein verleugnen, wie viele Deutsche das tun, die dafür Schwarze "cool" finden - oder soll er nun erst recht deutsch sein, um die Deutschen vor ihrem eigenen Minderwertigkeitskomplex zu retten?- Zum Film
Leroy ist verliebt in Eva. Evas Brüder, alle Skinheads, finden Leroy eigentlich ganz nett und freunden sich mit ihm an. Sie bieten ihm sogar an, bei ihnen mitzumachen...
Mit seinem griechischen Freund Dimi wandert Leroy durch das überfüllte, dreckige Berlin. Leroy und Dimi reden über alle wunden Punkte des Deutschseins: über weiße Ausländer und schwarze Deutsche, das Problem, das Deutsche damit haben, das Wort "Jude" auszusprechen, über Schwarze im Solarium und Hitlers Plan, die deutschen Ampeln auf die Farben Schwarz, Rot und Gold umzustellen. Am Schluss gibt es beinahe eine Schlägerei, würde Eva nicht tapfer dagegen einschreiten. Und dann kommt Leroy auf die Idee, wie man den Faschismus ein für alle Mal beseitigen kann...
Armin Völckers ist 1963 in West-Berlin geboren, aber in Rio de Janeiro aufgewachsen. Er studiert von 1983 bis 1988 Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und stellt als Maler über 50 Mal in Deutschland, Europa und Amerika aus. Seit 1997 ist Armin Völckers freier Drehbuchautor. Er hat auch als Produzent von Zeichentrickserien, Script Editor, Creative Director und Regisseur gearbeitet. Leroy räumt auf ist Armin Völckers szenisches Filmdebüt. Der Film hat beim "Time to Live Film Festival" in Sankt Petersburg im April 2006 den ersten Preis als bester Kurzfilm gewonnen. "Leroy räumt auf" bzw. Editor Marty Schenk bekam beim Forum für Filmschnitt und Montagekunst "film+" den Preis für den besten Kurzfilmschnitt.
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Leroy räumt auf
Kurzfilm, Deutschland 2005, ZDF
Stereo, Erstausstrahlung, 16:9 / 19 Min.
Regie: Armin Völckers
Drehbuch: Armin Völckers
Kamera: Tony Mitchel
Musik: Sonnenstudio Berlin, The Firebrothers
Schnitt: Marty Schenk
Herstellungsleitung: Jan Krüger
Ton: Peter Schmidt
Produktion: Dreamer Joint Venture
Produzent: Oliver Stoltz, Marc Wilkins
Mit: Alain Morel (Leroy), Mark Dimant (Dimitrios), Frauke Schönhals (Eva), Paul Maaß (Hanno), Julius Jellinek (Horst), Andreas Schulz (Siegfried), Raphael Wildt (Adolf), Mirco Dziekanski (Oberskinhead), Eric Bouwer (Skin Zven), Tobias Retzlaff (Skin Erbse), Hanna Steidle (Leroys Mutter), Errol Harewood (Leroys Vater), Andreas Müller (Langzeitstudent), Eugene Masat (Türke), Fabian Astor (Irrer)
Wiederholung Freitag, 14. Juli um 14.30 Uhr, zusätzlich mit Am Ende des Tages, ein Kurzfilm von Robert Steudtner, und Disphoria von Yaron Shani.









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