"Mit der Band haben wir im selben Jahr begonnen, wie „Star Academy“, also, „Frankreich sucht den Superstar“. Dieser ganze Rummel um eine Marketing-Aktion des Fernsehens, die massig Kohle einbringt, so etwas Ähnliches wollten wir auch machen, im kleineren Maßstab, mit unseren Mitteln eben. Die Inspiration kann beim Einkaufen kommen, wenn ich einen Song im Supermarkt höre. Warum nicht, wenn es mich gerade in diesem Moment anspricht? Man muss nicht immer alles analysieren oder die Dinge einordnen, in gut und schlecht. Alles ist verwertbar."
Christian
Und die Rechnung ging auf. Was zuerst eine Karikatur sein sollte, brachte ziemlich schnell den internationalen Durchbruch. Ausgerechnet in Italien wurde der Italo-Hit „Discoteca“ 2003 zur Nummer eins in den Clubcharts. Der Clip dazu lief europaweit auf MTV.
Was ist nur aus der Frenchy-Szene geworden, wo doch alles so viel versprechend begonnen hatte? Man hatte sich von Jean-Michel Jarre erholt... „Daft Punk“ gaben dem Elektro ein neues Gesicht...
Waren es die 90er Jahre, die den Techno zum Massen-Produkt degradierten?
"Wir stehen unheimlich auf den deutschen Dance-Sound der Neunziger. Vor allem, weil wir am Anfang dachten, das wir so etwas auch easy hinkriegen können. Das kam uns irgendwie nicht schwer vor. Im Text eines Eurodance Songs heißt es: „Der Beat ist einfach, aber er gefällt mir, deshalb liebe ich die Musik“. Das sind, meiner Meinung nach, sehr weise Worte."
DRX, Mitglied von Bodenständig 2000
Bodenständig 2000 – der schärfste Live-Act des Jahres 2000! Das waren die Worte von Electro Guru „Aphex Twin“ bevor er das Duo bei seinem Label „Reflex“ signte. Als sie sich vor 12 Jahren trafen, erforschte Dragan am Fraunhofer Institut in Stuttgart die virtuelle Realität, während Bernard sich mit künstlicher Intelligenz befasste. Beide waren fasziniert von Old-School 8-Bit-Sounds. Ihre ersten Mixtapes lieferten die Nerds ohne die geringste Ahnung von Musik zu haben.
Mitte der Siebziger Jahre antwortete „Devo“ auf den Mainstream-Rock, mit dem Konzept des Musikers vom Band.
Zur selben Zeit sträubten sich die „Residents“ gegen das Star-System, indem sie ihre Gesichter maskierten. „Kraftwerk“ ließen sich sogar gänzlich von Robotern ersetzen.
Auch Sputnik Booster tunt seinen Techno mit Robotern, hier, beim Emergence-Festival von Paris. Sputnik studiert in München, liebt seinen C64 ebenso wie den Gameboy und geht nie ohne seine Kollegen aus Karton an den Start.
Xavier Guiter, alias Xerak, ist Grafiker und Art-Director für Videospiele. Zuerst trat er nur virtuell in Erscheinung. Inzwischen haben seine Avatare den Sprung vom Bildschirm auf die Bühne geschafft. Xerak ist kein DJ wie jeder Andere. Während seiner Interviews spricht er immer in Hundesprache. Er selbst bezeichnet sich als Einheit.
"Eine Einheit kann alles Mögliche sein. Du kannst einer Einheit jeden Namen verpassen, der dir gefällt, sie wird sich dadurch nicht ändern. „Xerak - der Hund“, „Xerak - der Priester“, „Xerak - der Sex-Floor-Guru“, „Xerak – der Konditor“, „Xerak - der mutante Samurai“: Alle diese Bezeichnungen haben denselben genetischen Kern."
Xerak
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Links
Exchpoptrue: die offizielle Internetseite>> weitere Infos zur Band
Exchpoptrue auf dem Label Popcornlab
Bodenständig 2000: die offizielle Internetseite
Sputnik Booster: die offizielle Internetseite
Das Album "Assembly_Road"
Xerak: die offizielle Internetseite








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