Bonus Video - Isaac Hayes im Interview (real video - 1mn)
Isaac Hayes wächst als Waisenkind bei seinen Großeltern in Tennessee auf. In den 50ern, im Alter von sieben Jahren, kommt er nach Memphis, das Mekka für den Rock'n'Roll der Weißen. 1957 Gründen Jim Stewart und seine Schwester Estelle das Label Stax, in einem verlassenen Kino. Zur Stax-Family gehören „Booker T and the MGs“, „ Rufus und Carla Thomas“, „Wilson Pickett“ und „Otis Redding“. Zusammen legen sie den Grundstein für den Soul. Im Alter von 21 Jahren wird Isaac Hayes Pianist bei Stax. Zusammen mit seinem alten Klassenkameraden David Porter komponiert er die Hits der größten Stars des Labels, wie „Sam and Dave“. Der Erfolg seiner Songs ermutigt ihn 1967 eine Solo-Karriere zu starten. Zwei Jahre später liegt sein erstes Album „Hot buttered Soul“ an vorderster Stelle in den Charts. Und dann, am 4. April 1968, der Schock.
Die Ermordung des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King markiert den Wendepunkt in der Black-Power Bewegung. Während die schwarzen Ghettos den Aufstand proben, marschieren die Black Panthers nach Washington. In ihrem Gepäck: Das Erbe von Malcom X und das rote Buch von Mao Tse Tung.
Stax liefert den Soundtrack zum afro-amerikanischen Aktivismus. Das Motto des Labels lautet von nun an: „I’m black and I’m proud“. Mit seiner Band „The Black Knights“ mischt Isaac Hayes an allen Fronten mit. Sogar sein Bühnen-Outfit, wie hier in Wattstax, lässt keinen Zweifel an seinem militanten Engagement. Mit der Filmmusik zu „Shaft“ wird Isaac Hayes zum Star der Blaxploitation. Als er mit Oscars und Grammys überhäuft wird, führt kein Weg mehr an Hayes vorbei. Sein Leibwächter erfindet seinen neuen Namen: „Black Moses“.
Nach Wattstax ist Isaac Hayes ausgepowert und ruiniert. Das Ende einer glorreichen Epoche.
1995 lässt er sich mit der Scientology-Kirche ein, eine Sekte, die der selbst ernannte Guru Ron Hubbard 1951 aus dem Boden stampfte, nachdem er in Hollywood und als Autor von Science-Fiction Romanen gescheitert war. Auch für nachkommende Generationen, ob Public „Enemy“ oder „Wu tan „Clan“, wird Isaac Hayes immer der „Schwarze Moses“ bleiben.
Links>> Offizielle Website von Isaac Hayes
>> Eine Website über Stax
DVDWattstax
WattStax (30th Anniversary Special Edition)
Ein Dokumentarfilm von Mel Stuart
DVD - Zone 1
>> Website zum Film
Isaac Hayes - The Black Moses of Soul
DVD Zone 1
Konzert von 1974
Discographie (Auswahl)Hot Buttered Soul
Walk on By
Live At Sahara Tahoe
Shaft
Greatest Hits Singles - Compilation







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