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> Die Top-Adressen > Woche 13: 26. bis 30. März 2007

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22/03/07

Tipps und Tricks aus CHIC

Die besten Tipps der Woche vom 26. bis 30. März 2007

  • « Porträt der Woche »: Jean-Marie Massaud

Der französische Designer Jean-Marie Massaud wurde im Januar beim Pariser Möbelsalon zum "Designer des Jahres 2007" gekürt. Der kreative Geist passt in keine Schublade: So besuchte er die Hochschule für Luftfahrtingenieure in Paris und hat von einem Fußballstadion in Mexiko über Möbel bis zu Parfümflakons alles Mögliche entworfen.

Die Top-Adressen:
Studio Massaud – 7, rue Tolam, 75020 Paris
Das Gewächshaus von Auteuil
Das Aquarium vom Trocadéro – avenue Albert de Mun, 75116 Paris
Der Palais de la découverte – avenue Franklin D. Roosevelt, 75008 Paris

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SENDUNG VOM 26. MÄRZ 2007

  • « Trend »: Zwei in eins
Die Zeiten, als man nur zum Haare schneiden zum Frisör ging, sind vorbei! Pariser Unternehmer beweisen, dass man aus ganz unterschiedlichen Angeboten durchaus ein erfolgreiches und in sich stimmiges Konzept basteln kann. So kann man sich bei "Robby Joffo Antiq'Hair" eine neue Frisur oder auch eine antike Vase zulegen. Zu "Vélo et chocolat" kommt man, um einen Zimt- oder Haselnusskakao zu trinken, aber auch, um ein Fahrrad zu mieten. In der "Wash Bar" ist das Angebot noch größer: Hier kann man etwas trinken oder essen, seine Wäsche waschen, E-Mails lesen oder sich eine DVD anschauen... fast wie zu Hause!

Die Top-Adressen:
Antiq’hair (Friseur & Antiquitätenhändler) - 4, rue du Laos, 75015 Paris
Manga Café (Bar & Mangas) - 11 bis, rue des Carmes, 75005 Paris
Bar Fleur’s (Bar & Blumenhändler) - 3, rue des Tournelles, 75004 Paris
Vélo et chocolat (Fahrrad-Reparaturwekstatt und Schokoladenbar) - 77, quai de Seine, 75019 Paris
WashBar, L’île enchantée (Bar und Waschsalon, Cybercafé, DVD-Laden) - 65, boulevard de la Villette, 75010 Paris


  • « Die kleine Geschichte »: des Rolls Royce
Es ist die Geschichte eines Mechanikers namens Frederic Henri Royce, der ganz für sich in seiner Werkstatt an seinen Autos bastelte. Eines Tages traf er einen autoverrückten Aristokraten, Sir Charles Stuart Rolls. Und als sich 1906 der Mechaniker mit dem Adeligen zusammentat, war das Unternehmen Rolls-Royce geboren. Der eigentliche Luxus eines Rolls Royce ist in seinem Inneren verborgen, insbesondere im Fond des Wagens. Die schönsten Holzvertäfelungen dienten zur Verkleidung der Bar der feinen Herren. Die Frauen hingegen konnten ihre Schönheit mithilfe des Toiletten-Nécessaires aus Perlmutt oder Ebenholz wieder richten oder sich in hübschen, fein gearbeiteten Spiegeln begutachten.

Die Top-Adresse:
The Sir Henry Royce Memorial Foundation – The Hunt House, Paulerspury, Northamptonshire, NN12 7NA.

Buch-Tipp
Rolls-Royce & Bentley – Jonathan Wood, Heel, 2002, ISBN: 3898801063.


  • « Hinter den Kulissen »: Ein Haus aus Holz
Der junge Architekt Jean-Baptiste Barache hat sein Wochenendhaus selbst entworfen und gebaut. Es ist ganz aus Holz und hat keinen Stromanschluss. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein neuer Lebensstil: Man verzichtet auf elektrisches Licht und elektronische Geräte, verwendet einen Ofen zum Heizen und lebt mit der Natur. Jean-Baptiste Baraches Haus ist jedoch keineswegs spartanisch, sondern birgt auch verspielte Elemente.

Die Top-Adresse:
Die Agentur von Jean-Baptiste Barache, Architekt - 32, rue Sainte-Marthe, 75010 Paris

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SENDUNG VOM 27. MÄRZ 2007

  • « Trend »: Bioprodukte fürs Haar
Biologische Produkte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden heute auch in Supermärkten angeboten. Neuerdings hat die Biowelle auch Haarpflegeprodukte erfasst.

Die Top-Adresse:
Friseursalon R végétal - 36, rue Beaurepaire, 75010 Paris

Links:
Die Produkte der Marke Hip sind erhältlich bei Séphora und Colette

Buch-Tipp (Deutsche Übersetzung leider nicht vorhanden):
Le guide des cosmétiques bio
Anne Ghesquiere et Eve Demange
Vigot, 2006
ISBN-10: 2711418227
ISBN-13: 978-2711418220


  • « Die kleine Geschichte »: der Brezel
Einer Legende zufolge soll ein Mönch die Form der Brezel entworfen haben. Auf die verschlungene Form soll er beim Anblick der zum Gebet gefalteten Hände seiner Glaubensbrüder gekommen sein. Die Brezel ist italienischen Ursprungs. Dort aß man sie in den Klöstern zur Fastenzeit. Nach und nach gewann sie in ganz Europa an Popularität. Heute gibt es süße und salzige Brezeln. Besonders im Elsass und in Deutschland erfreut sie sich größter Beliebtheit. Die Brezel ist eine Art Brot. Sie wird aus Wasser, Mehl, Salz und Hefe gemacht. Nachdem der Bäcker den Teig geknetet hat, formt er daraus die Brezel, und lässt sie zwei Stunden lang aufgehen. Dann wird sie in kochende Natronlauge getaucht. Das ist das Geheimnis der Brezel. Und wie so oft bei der Entstehung von Rezepten, verdanken wir ihre Erfindung eigentlich einem Versehen.

Link:
Wie schmiere ich eine Brezel mit Butter ? Hier die Antwort...
Die Brezelbäcker


  • « Hinter den Kulissen »: Die Hüte von Marie Mercié
Marie Mercié war ursprünglich Journalistin und Redenschreiberin. In den 80er Jahren beschloss sie, ihre Leidenschaft für Hüte zu ihrem neuen Beruf zu machen. Seitdem finden ihre Kreationen nicht nur in Frankreich reißenden Absatz. Ihre Hüte kommen aus einer Welt voll Humor und Fantasie, in der Alice im Wunderland und die Fee Tinkerbell zu Hause sind.

Die Top-Adresse:
Die Boutique von Marie Mercié - 23 rue St Sulpice – 75006 Paris

Buch-Tipp (Deutsche Übersetzung leider nicht vorhanden):
Les chapeaux de Marie Mercié
édition Solar, 2005
ISBN-10: 2263037098
ISBN-13: 978-2263037092

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SENDUNG VOM 28. MÄRZ 2007

  • « Trend »: Moderne Architektur in Glasgow
Das neue schottische Parlament hat umfangreiche Fördergelder für Architektur-Initiativen in Glasgow bereitgestellt. Dadurch konnte die Stadt einen ihrer berühmten Söhne, den Architekten Charles Rennie Mackintosh, wieder entdecken und bekannte zeitgenössische Architekten mit einer Neugestaltung des Hafens beauftragen.

Links:
Die offizielle Website von Glasgow
Die Website des Vereins "Charles Rennie Mackintosh"


  • « Die kleine Geschichte »: des Kleiderbügels
Der französische Humorist Pierre Desproges sah im Kleiderbügel eine Bedrohung: „Hängende, meist Mitleid erregende Schultern; und obenauf ein elender Haken!“, war seine Beurteilung. Und trotzdem: zum Aufhängen unserer Klamotten sind sie äußerst praktisch. Die ersten Kleiderbügel tauchten im 16. Jahrhundert auf. Sie waren voluminös und im Schulterbereich sehr rund. Benutzt wurden sie vom Militär und vom Klerus. Im Grunde kam der Kleiderbügel, so wie er heute gebraucht wird, erst viel später auf, und zwar Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Kleiderbügel hielt nun in jeden Haushalt Einzug. Besondere Aufmerksamkeit jedoch zollte man ihm nicht. Das Interesse gewisser Erfinder jedoch schien geweckt zu sein. So kam es dann zu etlichen Perfektionierungsvorschlägen und Patentanmeldungen. 1929 beispielsweise erfand man einen aufblasbaren Kleiderbügel, der sich im unaufgeblasenen Zustand wunderbar zusammenfalten ließ. Ob aus einfachem Holz, verziert und dekoriert, aus Eisen, Plastik, biegbar, als Einwegbügel oder als Designobjekt für die Modeschöpfer, im 21. Jahrhundert entwickelt sich der Kleiderbügel zu einem Phantasieobjekt, das man nur allzu gerne zur Schau stellt, nachdem es jahrzehntelang für die Augen im Verborgenen bleiben sollte.

Buch-Tipp (leider keine Deutsche Übersetzungen vorhanden):
Cintres - Daniel Rozensztroch, Le Passage, 2002, ISBN-10: 284742007X, ISBN-13: 978-2847420074


  • « Hinter den Kulissen »: Vanitas-Sammlung in Brüssel
Vanitas-Motive beschäftigen sich mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. In Brüssel gibt es eine erstaunliche Sammlung solcher Bilder zu entdecken.

Die Top-Adresse:
Gatti & Washer Architekten - Rue du Mail 88, 1050 Ixelles

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SENDUNG VOM 29. MÄRZ 2007

  • « Trend »: Die Münchner U-Bahn
Man sagt der Stadt München nach, ihre Architektur sei unter der Erde noch sehenswerter als überirdisch! Die Stationen der U-Bahn wurden von renommierten Architekten unter Mitwirkung von Designern und Künstlern gestaltet. Manche Münchener U-Bahnhöfe sind wahre Schmuckstücke urbaner Architektur, zum Beispiel die Station St.-Quirin-Platz vom Reißbrett der preisgekrönten Architekten Hermann + Öttl.

Die Top-Adressen:
Auer+Weber+Assoziierte - Georgenstrasse 22, 80799 München
H+Ö Hermann + Öttl Architekten BDA - Dachauer Str. 233, 80637 München

Links:
Hier gibt es zwei private Websites über die Münchner U-Bahn:
>> www.muenchnerubahn.de
>> www.ubahn-muenchen.de


  • « Die kleine Geschichte »: des Opéra-Törtchens
Es ist die Geschichte des talentierten Konditors Cyriaque Gavillon, der 1949 das berühmte Haus Dalloyau aufkaufte. Zu dieser Zeit enthielten Konditoreiwaren große Mengen an Zucker, Buttercreme und Alkohol. 1955 entschloss sich Cyriaque Gavillon, eine wesentlich leichtere Torte zu erfinden. Als Erstes wurde der Alkohol aus dem Rezept herausgestrichen, dann die Menge an Zucker reduziert und schließlich revolutionierte Cyriaque Gavillon die Form der Torte, indem er ihr ein flaches, rechteckiges Äußeres verlieh. Das Operà-Törtchen gehört zu den modernen Klassikern der französischen Patisserie. Anfangs fand man es nur in Paris, aber dann trat es seine Reise an, von Stadt zu Stadt, erst durch ganz Frankreich, dann um die ganze Welt. Nur in Deutschland sollte es nicht Einzug halten. Das Haus Dalloyau versuchte nicht einmal, es zu exportieren, denn hierzulande bevorzugt man voluminösere Torten.

Link:
Das Haus Dalloyau


  • « Hinter den Kulissen »: "Five Hotel"
Wie erschafft man auf minimalem Raum ein Hotel, das den großen Luxusherbergen in nichts nachsteht? Philippe Vaurs, Inhaber des Pariser "Five Hotel", macht mangelnden Platz - manche Zimmer sind weniger als zehn Quadratmeter groß - durch erstklassige Ausstattung und umfangreichen Service wett.

Die Top-Adresse:
Five Hotel – 3, rue Flatters, 75005 Paris

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SENDUNG VOM 30. MÄRZ 2007

  • « Begegnung »: Agatha Ruiz de la Prada
Die Modemacherin Agatha Ruiz de la Prada, die durch ihre blumigen und schrillen Entwürfe bekannt wurde, kennt die spanische Hauptstadt wie ihre Westentasche und ist somit die perfekte Reiseleiterin für eine Stadtrundfahrt durch Madrid.

Link:
Die offizielle Website der Modemacherin


  • « Trend »: Fusion olé
Die spanische Küche war lange nur für Tapas oder Gerichte mit Fisch, Innereien, Kartoffeln und Bohnen bekannt. In jüngerer Zeit hat sich die Madrider Küche zur Fusion-Küche weiterentwickelt, ist feiner, origineller und technischer geworden. "Chic" zeigt die Hintergründe für dieses Phänomen und trifft zwei der größten spanischen Küchenchefs, Paco Roncero und Alberto Chicote.

Die Top-Adressen:
La Terraza del Casino - Calle Alcala 15, Madrid
Nodo - Calle Velazquez 150, Madrid


  • « Kreationen mit... »: Orangen
"Chic" hat den französischen Patisserie-Papst Pierre Hermé gefragt, was man mit Schokolade alles machen kann. Für "Chic" kreierte er eine neue Schokoladenwaffel.

Die Top-Adresse:
Pierre Hermé - 72, rue Bonaparte, 75006 Paris und 185, rue de Vaugirard, 75015 Paris


  • « Hinter den Kulissen »: Madrid Puerta America
Dem Madrider Hotel Puerto America liegt ein anspruchsvolles Konzept zugrunde: Hervorragende internationale Designer wurden beauftragt, jeweils einen Teil des Hotels zu gestalten. An dem Projekt waren 19 international anerkannte Architektur- und Designbüros beteiligt. Das Hotel versinnbildlicht eine Reise durch das Design der Gegenwart und zugleich durch die Welt, denn es sind 13 Länder vertreten. Das Hotel kostete 75 Millionen Dollar, es hat eine Oberfläche von nicht weniger als 34.000 Quadratmetern.

Die Top-Adresse:
Hôtel Puerta America - Avenida de América,41 – 28002 Madrid
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Montag bis Freitag, 12.35 Uhr bis 13.05 Uhr
Samstag um 12.30 Uhr

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Europäisches Lifestyle-Magazin, ARTE
Chefredaktion: Catherine Heuzé
Koproduktion: ARTE France, 2P2L
Frankreich, 26 Min.
Moderation: Valeria Risi

Texte der “Kleinen Geschichte” © Anne-Sophie Levy Chambon

Erstellt: 22-03-07
Letzte Änderung: 22-03-07