Er gehört der Bewegung der Konkreten Kunst an - eine Bewegung, die die Nüchternheit und Einfachheit von Linien und Formen propagiert. 1954 entwirft er diesen Hocker für die Ulmer Hochschule der Künste. Der Hocker besteht aus drei Brettern, zwei sind vertikal angeordnet und eines horizontal; ein einfacher Holzstock hält die drei Teile zusammen. Er ist 39.5 cm lang, 44 cm hoch und 29.5 cm tief und wiegt 2.1 kg. Der Erfolg des Hockers liegt in seiner Vielseitigkeit und Zweckmäßigkeit: Er ist nicht nur ein Sitz, er kann auch als Tisch oder Regal benutzt werden. Der Ulmer Hocker ist einer der Gegenstände, die immer und überall ihren Platz finden.Heute wird der Hocker von der Firma VITRA hergestellt. Doch Vitra verkauft nicht nur Design-Möbel, sondern unterhält auch ein eigenes Museum, das Vitra Design Museum in Weil am Rhein, und hat sich ganz der Förderung von Design und Architektur in der ganzen Welt verschrieben.
Anne-Sophie Levy Chambon
Links: Vitra
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