08.12.2007 - Stephan Villeneuve, Jean-Manuel Escarnot et Emmanuel Razavi – ARTE GEIE / Hamsa Press – Frankreich 2007
Algier am 11. April 2007, 10.45 vormittags: zeitgleich werden zwei Autobomben gezündet, die eine vor dem Sitz der Regierung, die andere im Vorort Bab el Zouar vor einem Polizeikommissariat. 22 Menschen finden den Tod, über 200 Algerier werden zum Teil schwerverletzt in die Krankenhäuser der Stadt transportiert. Zu diesen Anschlägen, die das Markenzeichen von Al Qaida tragen, bekennt sich kurz nach der Bluttat die Gruppe GSPC, die „Salafistische Bewegung für Weissagung und Kampf“. Mit ihren wiederholten Drohungen versetzt diese islamistische Vereinigung ganz Algerien in Angst und Schrecken.
Im September scheiterte ein Anschlag auf Staatspräsident Bouteflika, nun kündigt die Gruppe Anschläge auf französische Einrichtungen in den Maghreb-Staaten und sogar auf französischem Territorium an. Wer verbirgt sich hinter der GSPC ? Warum erklärt GSPC Frankreich zu einem ihrer Hauptfeinde? In welchem Ausmass sind andere europäische Staaten von der angekündigten Terrorwelle bedroht? ARTE-Reporter suchen zwischen Paris und Algier nach Antworten. ARTE Reportage - alle Videos